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    Sonntag, 31 Oktober 2010

    MGB GT – besser mit Dach
    Geschrieben von Arild E.

    Der MGB GT strafte alle jenen lügen, die da behaupteten, dass ein sportliches Auto dachlos zu sein habe: Der MG MGB mit Stoffverdeck war acht km/h langsamer.

    Dem MGB GT gelang sowieso beinahe alles besser, was sein Oben ohne-Bruder wenig galant, doch knorrig-solide erledigte: Obgleich ein wenig schwerer, machte das MG Coupe acht km/h mehr Spitzengeschwindigkeit als der offene MG MGB – 168 Sachen standen final auf dem Tacho. Zudem profitierte der MGB GT durch den geschlossenen Aufbau in punkto Karosserie-Steifigkeit und Gewichtsverteilung. Nur bei der Beschleunigung hatte der MG Roadster mit 11 Sekunden geringfügig die klassische Sportwagen-Nase vorn. Das war zur Markteinführung mehr als ordentlich, zur Produktionseinstellung 1980 immer noch akzeptabel. Read more...


    Peugeot 304 – French Open
    Geschrieben von Administrator

    Der Peugeot 304 hatte es stets ein wenig schwer: Konsequent ließen ihn die Autotester gegen Sportwagen antreten. Dabei hatte das kleine Peugeot Cabrio nie sportive Ambitionen.

    Stilvolles Peugeot Cabrio ©autorild.de

    Dem Peugeot 304 widerfuhr damit ein Schicksal ähnlich dem des dicken Klassenprimus, der in der Sportstunde von allen getriezt wird. Klar hatte er ein moderneres Fahrwerk als seine vermeintliche Sportwagen-Konkurrenz a la Triumph Spitfire oder MG Midget, doch erwartete die damalige Kundschaft meist eben doch ein zumindest ansatzweise sportliches Fahrzeug, wenn es um ein das dachlose Vergnügen im Sommer ging. Offensichtlich konnte das selbst der laute VW Käfer, denn das Peugeot Cabrio verkaufte sich von 1970 bis 1975 lediglich 18.647 Mal.

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    Samstag, 23 Oktober 2010

    Porsche 944 - Breitensportwagen aus gutem Hause
    Geschrieben von Administrator

    So darf ein Porsche Coupe durchaus lackiert sein – an diesem Porsche 944 wurde keine Folie zum Schutz über den Lack gezogen.

    Die demolierte Frontstoßstange vom Porsche Coupe und der rote Lack unter den abgeplatzten Stellen demonstrieren deutlich, dass es sich hier nicht um ein Alltagsauto und kein Showcar oder Poser-Fahrzeug handelt. An diesem 944 ist Mattschwarz noch eine lobenswerte Einstellung und keine Spackenfolierung. Ein bisschen Folie findet sich allerdings schon – An der Front vom Porsche 944 lungern neben dem Kennzeichen ein paar aufgeklebte Totenköppe. Eine sehr sinnvolle Applikation, will man zum Lichthupe Geben nicht ständig die Klappscheinwerfer hochfahren, die am Porsche 944 Teile sind, die den Flitzer als 80er-Jahre Hobel outen.

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    Ford Taunus – eine Nase tankt Super
    Geschrieben von Administrator

    Der Ford Taunus stand schon vor Taunus 15M und Taunus 17M für Qualität in der Mittelklasse. Dass Taunus Ford ab 1968 nicht mehr als einziger Name zur Verfügung stand, änderte daran nichts.

    Dem Ford Taunus brachte das nur wenig Neuerungen – er war ab 1971 als Knudsen Taunus, benannt nach dem gewechselten GM-Mann Bunkie Knudsen, weiterhin für die untere Mittelklasse zuständig. Das Granada-Consul-Gespann ersetzte den Taunus 20M und Taunus 26M eine Stufe höher.

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    Toyota Carina A12: I’m a survivor
    Geschrieben von Administrator

    Der Toyota Carina war eines der ersten Modelle, das die Japaner in den 70er Jahren nach Deutschland exportierten. Wo sind sie nur alle geblieben? Einen konnten wir jedoch ausfindig machen.

    Toyota Carina - selten und rostfrei ©autorild.de

    Dem Toyota Carina ging es seiner Zeit wie vielen andern Mittelklasse-Limousinen aus dem Land der aufgehenden Sonne: Zwar günstig in Anschaffung und Unterhalt, doch waren jene Toyota Autos trotz umfangreicher Ausstattung keine Imageträger. Zudem kam auch Väterchen Rost gern vorbei, um ein bisschen zu knabbern. Insgesamt brachte der Carina Toyota aber den nötigen Erfolg, um als nicht-heimische Marke im hiesigen, mitunter recht engstirnigen Autohandel dauerhaft zu bestehen – gerostet wurde schließlich auch anderswo.

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    VW T3 Bus im Custom Van-Look
    Geschrieben von Administrator

    Der VW T3 ist als Custom Van beliebt, aber eher selten gesehen, locken doch Chevy G20 und Ford Econoline mit erheblich mehr Platz – und Verbrauch – zu ähnlichen Preisen.

    Was diesen VW T3 Bus zum Hingucker macht, ist eindeutig die fette und geschmackssichere Two Tone-Lackierung. Sie gab es serienmäßig in den höherwertigen Bulli-Versionen, wie etwa dem T3 Caravelle. Die doppelten Rechteck-Scheinwerfer signalisieren ein Baujahr nach 1985; der untere Kühlergrill weist auf einen wassergekühlten T3-Motor hin. Fehlte dieser Schlitz, würde im Heck noch der aus dem T2 Bus bekannte und recht trinkfreudige Luft-Boxer lautstark für mäßige Beschleunigung sorgen. Read more...



    Sonntag, 17 Oktober 2010

    Lancia Beta – Coupe für Genießer
    Geschrieben von Administrator

    Wer in den frühen 70er Jahren seinen Sinn für Avantgarde zeigen wollte, war mit einem Lancia Beta gut beraten. Besonders dann, wenn man sich für das Lancia Beta Coupe entschied.

    Der Lancia Beta schaffte es rasch, sich den wenig vorteilhaften Ruf einer üblen Rostlaube anzueignen, doch galt dieser Makel für die fünftürige Limousine. Unser Fotomodell Lancia Beta Coupe war wie der Shooting Brake Beta HPE und der Beta Spider weit weniger betroffen. Dieses Beta Coupe dürfte der zweiten Serie angehören; in jedem Fall weist es das metallene Schild am Heck als 2000er-Version aus, die es erst ab 1975 gab. Die Außenspiegel und Entlüftungsgitter aus Kunststoff deuten allerdings auf die spätere FL2-Version hin. Read more...


    Fiat 132 - die vergessene Mittelklasse
    Geschrieben von Administrator

    Dieser Fiat 132 gehört zu den absoluten Seltenheiten im deutschen Straßenverkehr. Um so mehr Grund, sich mit der raren Limousine mal näher auseinanderzusetzen.

    Fiat 132 Frontansicht ©autorild.de

    Vorliegenden Fiat 132 blieb nichts erspart, auch nicht die Bewegung bei äußerst niedrigen Temperaturen zu Jahresbeginn, wie auch die korrodierten Sportfelgen belegen. Der Mut des Fahrers ist angesichts 1.110 kg Leergewicht in Kombination mit der hinteren Starrachse an Schraubenfedern bemerkenswert, dürfen doch einige unfreiwillige Drift-Einlagen in vereisten Nebenstraßen für Kurzweil gesorgt haben. Read more...