• Offiziell hieß das Trabant P70 Coupé AWZ P70

    Plaste und Elaste aus Zwiggau? Nä – das Trabant P70 Coupé kam aus welchen Gründen auch immer mit Stahlblechkarosserie. Womöglich schielte man auf den Export in den Westen, doch da wirkte das P70 Coupé seht ähnlich wie ein Karmann-Ghia: Flotte Optik, nix dahinter. 

    B-Säule? Brauchte das Trabant Coupé nicht ©autorild.de

    Tatsächlich krawallte hinter dem weit aufgerissenen Kühlergrill vom AWZ Coupé der gleiche Asthmatiker, der auch P70 Kombi und Limousine befeuerte. Aus 690 ccm Hubraum ließen sich wenig aufregende 16 kW/22 PS bei 3.500 Umdrehungen und 53 Nm Drehmoment bei 1.900 Touren mobilisieren.

  • Trabant 1.1 Universal: endlich Nichtraucher!

    Erst war der VW-Vierzylinder unter nicht vertretbaren Kosten in den in den Trabant 601 gequetscht worden, woraus Trabant 1.1 und Trabant 1.1 Universal resultierten. Dann gab es auf einmal Westautos, und der Trabbi dankte als Ladenhüter ab.

    Der rechte Außenspiegel war beim Trabant Kombi serienmäßig ©autorild.de

    Nach völlig ausufernden Kosten bei der Bereitstellung des neuen Triebwerks waren die Möglichkeiten zur Erneuerung des Trabant 1.1 arg eingeschränkt. Die anfangs anvisierte Karosserie einer Studie sah kein grünes Licht,

  • Trabant 600 – der verbesserte Begleiter

    Optisch war der Trabant P50 noch halbwegs akzeptabel, weswegen sein intern als Trabant P60 bezeichneter Nachfolger die wesentlichste Neuerung unter der Duroplast-Karosserie trug: Eine Leistungssteigerung um 15 Prozent gegenüber dem Trabant 500.

    Der Trabant 600 Kombi wurde von 1962 bis 1965 gebaut ©autorild.de

    So kam der Trabant 600 – so die Verkaufsbezeichnung der zweiten Trabant-Baureihe – nun auf 23 PS/17 kW. Die schöpfte der Zweizylinder-Zweitakter aus nunmehr 595 ccm Hubraum, ein Plus von einem Deziliter gegenüber dem Vorgänger im 600er. Die P60-Limousine lief von 1962 bis 1964 im VEB Sachsenring Automobilwerk in Zwickau vom Band, während die Trabant Kombi- und Lieferwagen-Varianten bis 1965 gebaut wurden.

  • Trabant 601 Tuning: Genosse Bigfoot

    Fürs Gelände war der Trabant 601 nie gedacht, da half es auch nichts, dass Sachsenring ihn im Stile des Mini Moke zum türlosen Trabant Kübel umstrickte. Keine Angst vor Stock und Stein hat wiederum dieser markante 601-Umbau.

    Gut erkennbar: Der Trabant 601 erhielt im Zuge des Umbaus neue Radläufe ©autorild.de

    Der Trabant 601 hatte mit Vorderradantrieb, lahmem Motor und überschaubaren 16 cm Bodenfreiheit abseits der Straße nichts verloren. Warum der DDR Oldtimer trotzdem durch Wald und Wiesen pflügen sollte, ist allein seinem Schöpfer bekannt. Der ließ dem 601 Universal die Plaschte-Karosserie mit bis zu 1,4 Kubikmetern Stauraum und riss den gesamten Antriebsstrang mit vorne wie hinten einzeln an Querblattfedern aufgehängten Rädern heraus. Und was kam unter den Trabant Kombi?

  • Trabant 601 Universal Custom: In Plast We Trust

    Sein charakteristisches Rängtängtäng wurde diesem Trabant 601 Universal belassen, seine maximal-biedere Optik nicht. Stattdessen trägt der DDR-Oldtimer die Livree der nahezu ausschließlich bei den US Cars zu findenden Kombis im noblen Woody-Look

    Board und Trabant Oldtimer kommen im gleichen Farbschema ©autorild.de

    Ab Werk rollte der Trabant Universal wie seine preiswerten US-Pendants freilich ohne Holzfolie und Kunststofflatten zu den Kunden. Aber warum graue Maus sein, wenn es auch aparter geht?

  • Trabant Kübel – Laubfrosch in der Stadt

    Mit dem Trabant Kübel bekam die NVA ein ganz besonderes Fahrzeug. Eines, dass nicht geländegängig, dafür aber aufwendig herzustellen war. Doch das kümmert heutzutage niemanden mehr - der offene Trabi steht auf der Wunschlister vieler DDR Auto-Fans ganz oben.   

    Frischluft-Garantie im Trabi: wehe, der Wind dreht ©autorild.de
    Der Trabant Kübel ist ein ähnlich sinnvoll konzipiertes Fahrzeug wie der Mini Moke: Eigentlich für den Militärdienst gedacht, da jedoch nur sehr begrenzt einsetzbar, fand auch die offene Version des Trabant 601 rasch in die Hände von privaten Sonnenanbetern.