• Fiat 126: Makeup für den Maluch 

    Folgender Wagen dürfte für Aufregung in jedem Fiat 126 Forum für Freude sorgen: Die Ratten-Optik mit Krempel auf dem Dach ziert zurzeit auch die kleinsten Autos wie diesen Fiat 126 aus polnischer Fertigung.

    Die Fronthaube der Fiat 126-Ratte erstrahlte einst in Ägäis-Blau ©autorild.de

    Der Fiat 126 BIS wurde zwischen 1987 und 1991 von FSM in Polen in Lizenz gefertigt. Bereits seit 1973 konnten sich die Genossen dort einen Lizenznachbau vom Fiat 126 kaufen, da die ebenfalls lizenzierte Mittelklasse-Limousine Fiat 125p nicht für jeden erschwinglich war.

  • Berry Mini T4: Der Familienbuggy

    Der Berry Mini T4 sieht nicht unbedingt so wie der typische VW Buggy á la Meyers Manx oder Apal Jet aus. Doch wie seine spaßorientierten Stallgenossen trägt der auch der Mini T4 ein Käfer-Chassis unterm GFK-Kleid. 

    Die konkave Windschutzscheibe kennzeichnete alle Berry Fiberglass Buggies ©autorild.de

    Ja, so ein klassischer T-Bucket Rod wär’ schon schön. Aber nicht unbedingt geeignet,

  • Besser mit Bürzel: Porsche 911 Carrera RS 2.7

    In den frühen 70er Jahren standen in Deutschland zwei Fahrzeuge in der automobilen Hackordnung ganz oben und degradierten den Rest zu Statisten. Gemütliche Naturen griffen zum Mercedes 450 SEL, während Sportfreunde den Porsche 911 Carrera RS wählten. 

    Hinterm vorderen Kennzeichen vom Carrera RS 2.7 sitzt der Ölkühler ©autorild.de

    Wer einen Porsche 911 Carrera RS 2.7 orderte, bekannte sich zum bodenständigen Sportwagen, zu hoher Verarbeitungsqualität, zur vollends ausgereiften Konstruktion. Skurrilitäten zweifelhafter Machart wie der Intermechanica Indra mit Opel Diplomat V8 oder der Iso Lele wären dem Porsche-Freund da wohl kaum in die Garage gekommen. Und bodenständig – das im Oktober 1972 auf dem Pariser Autosalon präsentierte Porsche-Topmodell?

  • BMW 700 Cabrio: Dach runter, es darf ziehen!

    Die BMW Isetta und der pummelige 600 hatten ihre besten Tage hinter sich, da kam folgerichtig der wesentlich elegantere Threebox-Pkw BMW 700 hinterher. 

    Der BMW Oldtimer ist eines der wenigen Modelle ohne Niere ©autorild.de

    Der BMW 700 punktete anders als der BMW 600 mit einer selbsttragenden Karosserie – die erste der Bayern – und dem eleganten Strich des Autodesigners Giovanni Michelotti,

  • Brabus Ultimate 125 auf der Dubai International Motor Show

    Die Steigerung von smart fortwo oder smart fortwo cabrio heißt Brabus Ultimate 125. Hier ist der Name doppelt Programm, denn das 125 PS starke smart Tuning-Elaborat verlässt die Bottroper Hallen in einer limitierten Auflage von 125 durchnummerierten Exemplaren.

    Der neue Brabus Ultimate 125 basiert

  • DeLorean DMC12: Ohne Glück keine Zukunft

    Einst als ethisches Auto geplant, lief der DeLorean DMC12 ab Januar 1981 als Sportwagen vom Band. Im Dezember 1982 war die Party dann auch schon zu Ende, die DeLorean Motor Company bankrott, und der DMC12 

    Die Front vom DeLorean DMC12 war Standardchic der frühen 80er ©autorild.de 

    Woran scheiterte der DeLorean DMC12? An seinem Aussehen wahrscheinlich nicht,

  • Eine Spitztour mit dem brasilianischen VW T2 Kombi

    Wie lassen sich Entwicklungs- und Herstellungskosten bestens senken? Klare Sache, durch eine 45-jährige Bauzeit wie beim VW T2. Wir konnten einen testen, aber nicht bloß einen Brasilien-Bulli, sondern Nummer 33 von 50 Sondermodellen der „edição 50 anos“

    Nicht schwer zu erkennen: Der Bulli aus Brasilien ist wassergekühlt ©autorild.de

    Unser VW T2 Test beginnt im brandenburgischen Groß-Behnitz, wo die Regionaltour der Hannoveraner im Sommer gastierte. Anlassen, das klingt aber nicht nach Boxer.

  • Fiat 126p – kleiner geht’s kaum

    Während der Mercedes W126 in den 80ern der größte in Deutschland verfügbare Pkw war, verkörperte der Fiat 126 sein Gegenstück dar: Das kleinste der Fiat Modelle war hier hierzulande auch das kleinste Auto.

    Einen Kühlergrill braucht der luftgekühlte Fiat Kleinwagen nicht ©autorild.de

    Auch im Ostblock fand der Fiat 126 durchaus Verbreitung,

  • Fiat 500 Commerciale – der Kleinsttransporter  

    Ja, es gab und gibt größere Fiat Transporter als den 500 Giardiniera und den 500 Commercial. Doch was ihnen an Laderaum fehlte, machten Fiat 500 Giardiniera und Commercial durch Charme mehr als wett.

     Die Türen sind bei Fiat 500 Commerciale und Giardiniera hinten angeschlagen ©autorild.de

    Doch der Heckmotor des Fiat 500 stand die Realisierung der Kombiversion schwer im Wege, verhinderte er doch einen planen Ladeboden. Doch Fiat-Tüftler Dante Giacosa kippte den 499,5 ccm großen Zweizylinder auf die Seite und verpasste ihm ein anderes Gebläse. So gab der Fiat 500 Giardiniera im Mai 1960 sein Debüt und fuhr direkt in zahlreiche Herzen:

  • Fiat 500L: L wie Luxus

    In Sachen Fahrleistungen und Platzangebot war der Fiat 500 schon immer ein Fall für sich. Dessen ungeachtet wollten zahlreiche Kunden einen Fiat 500 kaufen, bot er doch erschwingliche Mobilität – und manchmal auch ein wenig mehr. 

    Der Fiat 500L verfügte gegenüber dem 500F über ein eleganteres Frontemblem ©autorild.de

    Ja, der Fiat 500 ist eng, laut und langsam – oder eng, noch lauter und flott unterwegs, sollten sich Experten wie Carlo Abarth Tuning-Maßnahmen am Zweizylinder durchgeführt haben. Das dürfte bei unserem Fiat 500L-Fotomodell allerdings nicht der Fall sein:

  • Fiat 850 Coupé – Chic und Leistung fürs Volk

    Der kleine Fiat 850 befand sich bereits seit Jahren auf dem Markt, da entschied die Chefetage auf dessen Basis noch zwei flotte Zweitürer anzubieten. In die Showrooms der Fiat Händler rollten das 850 Coupé und der 850 Spider 1965 im Sommer.

    Schräg versetzte Doppelscheinwerfer kennzeichnen die zweite Serie vom 850 Coupé ©autorild.de

    Vorliegendes Fiat 850 Coupé entstammt der zweiten Serie, die 1968 bis 1970 vom Band lief – die Vorserie verfügte noch über Einzelscheinwerfer. Im Gegensatz zur braven 850 Limousine gab es beim 850 Coupé

  • Fiat 850 Sport Spider: Es lebe der Sport

    Der Fiat 850 Sport Spider klemmte sich die automobile Klassengesellschaft: Warum sollten nur Besserverdiener in einem flotten Sportwagen die Sonne genießen? Ok, die hatten zwei- oder dreimal soviele Zylinder, aber das tat dem Spaß mit dem 850 Spider keinen Abbruch.

    Der Kofferraum vom Fiat Oldtimer sitzt im Vorderwagen und fasst 120 Liter ©autorild.de

    Nachdem Fiat 1964 mit dem 850 eine erschwingliche Massenmotorisierung auf den Markt geworfen hatte,

  • Glas Goggomobil TS: Auto statt Ei

    Wer nicht länger auf dem Motorrad nass werden wollte, kaufte sich einen Kleinstwagen á la Goggomobil. So das Kalkül der Hans Glas GmbH aus Dingolfing. Waren zwei vollwertige Sitze im Fond verzichtbar, lockte auch das Coupé vom Typ Goggomobil TS.

    Mit 124 cm baute das Goggomobil TS sportlich-flach ©autorild.de

    Sein Debüt gab der Glas Kleinstwagen 1954 in Köln auf der Internationalen Fahrrad- und Motorrad-Ausstellung;

  • Karmann Ghia – der erste Hausfrauen-Porsche

    Ob Karmann in Osnabrück jemals wieder einen Beau dieses Kalibers fertigen wird? Vielleicht auf Porsche Boxster Basis, dessen Radstand mit 2415 mm nur um 15 mm länger ausfällt als der des Karmann Ghia Typ 14?

    Optisch war der VW Oldtimer seiner Zeit voraus, der Antrieb jedoch hinterher ©autorild.de
    Der Karmann Ghia, wie der VW Typ 14 allgemein genannt wird, hat nur ein wesentliches Problem: Schein und Sein. So ansehnlich das von der italienischen Karosserieschmiede Ghia gezeichnete und extrem flott wirkende VW Coupe auch ist, so gab es bereits zu dessen Vorstellung im Jahr 1955 berechtigte Kritik am Antrieb.

  • Kosmetik für den Porsche 911

    Als der Porsche 911 Carrera RS im Jahr 1974 vorgestellt wurde, war er DER deutsche Supersportwagen – kraftvoll, laut und leicht. Und wer sich das teuerste der Porsche 911 Modelle nicht leisten konnte, zollte ihm zumindest Tribut. Auch später noch.

    Bei derart zahlreichen schwarzen Teilen stunden diesem Porsche 911 schwarze Scheinwerferringe gut zu Gesicht ©autorild.de
    Das Porsche 911 Tuning in Richtung Carrera RS war seinerzeit einfach zu bewerkstelligen: den unabdingbaren Entenbürzel-Spoiler dran, Vorhandensein vom stilbildenden Porsche 911 Carrera-Schriftzug sicherstellen und gut ist. Sollte sich das Basisfahrzeug nach einem Blick durchs Spoilergitter aufs Lüftungsradgehäuse als ein erst ab 1978 gebauter 911 SC entpuppen – Schwamm drüber:

  • Neuer Porsche 911 GT2 RS in 2,8 auf 100

    Auf dem Festival of Speed in Goodwood hat soeben der neue Porsche 911 GT2 RS seine Weltpremiere gefeiert. Wer sich den Supersportwagen gönnt, darf bei Porsche auch eine passenden Chronografen dazuordern.

    Den Über-Elfer für die Straße befeuert ein Biturbo-Boxer mit

  • Neuer Porsche 911 GT3 debütiert in Genf

    Vom Lac Léman direkt auf die Piste: Der neue Porsche 911 GT3 wartet mit einem 3,8-Liter-Boxermotor, der 475 PS/ 350 kW bei 8.250 Touren leistet, einem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und dem traktionsstarken Hinterradantrieb auf.

    Der neue Porsche 911 GT3 ©2013 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
    Was dem Porsche 911 Turbo der 911 GT2, ist dem Porsche 911 Carrera S der 911 GT3: Dessen Sechszylindermotor baut auf dem des Carrera auf, nutzt allerdings kaum Gleichteile. Die meisten Komponenten, speziell Kurbel- und Ventiltrieb wurden eigens für die Porsche GT3-Version angepasst oder entworfen.

  • Neuer Renault Twingo: jetzt mal von hinten 

    Zwei Jahrzehnte nachdem der Renault Twingo frischen Wind in die Kleinwagen-Klasse brachte, zeigt der créateur d'automobile die dritte Generation vom Twingo in Genf. Neu sind das Heckmotorkonzept und die viertürige Karosserie.

    Der neue Renault Twingo ©Renault Deutschland AG

    Das Heckmotor-Layout vom Renault Twingo der dritten Generation bietet gerade für Kleinwagen beachtliche Vorteile, da es einen extrem kleinen Wendekreis erlaubt. Der neue Twingo punktet mit enormer Wendigkeit im Stadtverkehr und macht Ein- und Ausparkvorgänge mit nur wenigen Lenkradbewegungen zum Kinderspiel.

  • Neues Sondermodell smart fortwo edition cityflame

    Das neue Sondermodell smart fortwo edition cityflame ist mit seinen Karosserieteilen in flame yellow alles andere als dezent. Die tridion-Sicherheitszelle und die Leichtmetallräder tragen indes schwarzen Lack. Auch im Innenraum ist dieser Kontrast zu finden.

    Der neue smart fortwo edition cityflame ©2013 Daimler AG
    Das neueste smart fortwoSondermodell ist der „edition cityflame“. Auffälligste äußere Merkmale sind die Karosserieteile im grellen Perleffektlack flame yellow, die auf Wunsch aber auch in Schwarz verfügbar sind. Zusammen mit der schwarzen tridion-Sicherheitszelle und den schwarzen Drei-Doppelspeichen-Alufelgen im 15-Zoll-Format mit 175/55er Reifen vorn und 195/50ern hinten sowie den schwarzen Außenspiegelgehäusen wirkt der gelbe Lack von smart cabrio und coupé besonders markant.

  • NSU Jagst 770: Don’t call it Fiat

    Mit dem NSU Jagst 770 bot sich deutschen Interessenten, den der Käfer zu groß war, eine wassergekühlte Kleinwagen-Alternative. Natürlich auch mit Heckmotor, der war ja ohnehin Spezialität der Neckar.   

    Der NSU Kleinwagen wurde von 1960 bis 1964 gebaut ©autorild.de

    Der NSU Jagst 770 basiert erkennbar auf dem ab 1955 produzierten Fiat 600. War der zuvor gebaute Jagst noch ein Derivat