• 1960er Lincoln Oldtimer: Luxus in Reinkultur

    Den Lincoln Continental kennen auch Auto-Uninteressierte vom Kennedy-Attentat, die vorigen Lincoln-Modelle indes kaum jemand. Dabei hat es diese Lincoln Limousine in Sachen Komfort und Power ebenfalls faustdick hinterm Blech.

    1960 war der letzte schwülstige Modelljahrgang. Für den Nachfolger gab’s Designpreise ©autorild.de
    Was für GM Cadillac, ist für Ford Lincoln: die Nobelmarke und Hersteller vierrädriger Träume. Doch zwischen 1956 und 1960 gliederte Ford die Continental Division aus, die mit Ultraluxusautos – und ebensolchen Preisen – die Rolls Royce-Kundschaft abklopfen sollten. Das klappte zwar nicht so ganz,

  • 1967er Lincoln Continental: Oberklasse im Fullsize-Format

    Der Lincoln Continental empfahl sich als Luxusauto allen, die reich geboren oder zu reichlich Geld gekommen waren. Anders als die Rivalen von Cadillac und Imperial setzte Lincoln beim Continental aber auf eine wegweisende Optik.

    Ab Werk lief der Lincoln Continental mit Radkappen vom Band ©autorild.de

    Der viertürige Lincoln Continental mit den charakteristischen Suicide Doors wurde zum Modelljahr 1961 präsentiert und hob sich mit

  • 1979 Lincoln Continental Mark V – das letzte Aufgebot

    Cadillac hatte bereits 1977 das Messer angesetzt, doch herrschte für den Lincoln Continental Mark V 1979 noch Gnadenfrist. Gut so: Fords  Personal Luxury Coupe im Fullsize-Format feierte mit 75.939  Exemplaren sein zweitbestes Verkaufsjahr.

    Die Scheinwerferabdeckung vom Lincoln Coupé arbeiten mit Unterdruck ©autorild.de

    Offenbar hatten die Lincoln Kunden nicht nur genug Schotter auf der weitläufigen Einfahrt ihres Anwesens, sondern auch im Portmonee, um sich reichlich Sprit für den 94-Liter-Tank und vor allem die Anschaffung leisten zu können. Zudem fürchteten sie die für 1980 drohenden

  • Lincoln Capri Convertible – Luxus unter freiem Himmel

    Was Lincoln auto-mäßig so alles draufhatte, verwunderte in den frühen 1950ern auch so manchen Europäer: Nicht wenige lernten Fords Luxusautos ausgerechnet durch die Carrera Panamericana kennen, bei der Lincoln gar kein schlechtes Bild abgab.

    Die drei Chrom-Bullaugen unter der A-Säule des Capri sind nicht original ©autorild.de

    Natürlich hatten die Lincoln Modelle nicht den Hauch einer Chance gegen die agilen und leichten Sportwagen aus der alten Welt. Doch 1953 gab es sowohl eine Klasse für die Eurosportler und eine für wuchtige US Cars. Hier waren – wenn auch angeblich im Stock-Trimm – die schweren Oberklasse-Schlitten am Zug:

  • Lincoln Continental Cabrio: Fullsize-Luxus

    Ein großer, offener Wagen war für viele Hersteller wie Kunden das Nonplusultra. Besonders dann, wenn es sich um ein Luxusauto wie das Lincoln Continental Cabrio handelte.

    Die Drahtspeichenfelgen vom Comtinental Cabrio wurden nachträglich montiert ©autorild.de

    Das viertürige Lincoln Continental Cabrio wurde 196 eingeführt sich mit ihren klaren Linien wohltuend vom zeitgenössischen Schwulst abgrenzend, gab es sogar hoch renommierte Auszeichnungen wie den Industrial Design Award. Überhaupt hatte Ford Lincoln einen großen Gefallen getan,

  • Lincoln Continental – nein, auf die Größe kommt’s nicht an

    Wer es in den USA in den späten 60ern zu etwas gebracht hatte und GM wie Chrysler nicht leiden konnte, musste sich einfach einen Lincoln kaufen. Und zwar selbstverständlich einen regulären Lincoln Continental – bloß keinen Mark III, das hätte möglicherweise einen zu progressiven Eindruck gemacht.

    Zu den weichgelutschten Plastikautos gehör der Lincoln Continental in jedem Fall nicht ©autorild.de
    Als der Lincoln Continental 1961 präsentiert wurde, war sein sachliches, aber nicht minder würdevolles Design von Elwood Engle eine Ausnahme in der ausgehenden Heckflossen-Ära. Sowohl die zeitgenössischen Cadillac- und Imperial-Modelle sahen daneben gleich von vorgestern aus.

  • Lincoln Continental: Luxus wie auf dem Kontinent

    1961 hatte Lincoln, die Nobelsparte von Ford, mit dem Continental für Furore gesorgt. Dessen schlichtes Styling fiel in einer schwülstigen Welt voller Chrom und Heckflossen erfrischend auf. Logisch, dass der Lincoln Continental 1962 da nur marginal geändert wurde.

    Die Lincoln Limousine baut satte 541 cm lang ©autorild.de

    Während Cadillac sich von den Flossen nur langsam verabschieden konnte und Imperial diesen Schritt nur mit Murren tat, war man bei Lincoln bereits deutlich weiter: Der von Elwood Engle gestaltete Continental brach ein für allemal mit dem Designexzess der 1950er Jahre und führte den Trend der kompletten 60er ein:

  • US Car-Rotkäppchen: Lincoln Town Car Signature Series

    Wer sich ein neues Lincolns Town Car kaufen konnte, bewies nicht nur solide finanzielle Verhältnisse, sondern auch die Lincoln-Fahrern gern nachgesagte Erzkonservativität: V8, Heckantrieb und Kastenrahmen entsprachen ganz dem traditionellen Automobilbau.
      Chrom satt und Weißwandreifen: Das Lincoln Town Car blieb alten Traditionen in vielen Punkten treu ©autorild.de

    Das Lincoln Town Car hatte in den 80ern den populären Lincoln Continentalabgelöst, dessen Name fortan ein kleineres Modell zierte. Das Town Car blieb weiterhin Fullsize und ließ daran mit 556 cm Länge bei 298 cm Radstand, über 195 cm Breite und 144 cm Höhe keinen Zweifel zu. Das sprach Oberschichtler an, denen ein frontgetriebener Cadillac zu exzentrisch und ein BMW oder Benz zu unamerikanisch war: