• 1967er Dodge Polara: Wenn’s für Monaco nicht langt

    Direkt unterm Topmodell Monaco positioniert, erfreute sich der Dodge Polara 1967 mit insgesamt 35.000 Einheiten in allen Serien deutlich höherer Kundengunst. Erheblich gefragter waren aber die Dodge Modelle Coronet und Dart.

    Das Dodge Polara Coupé war mit dem 383 cui V8 ab 2.953 $ verfügbar ©autorild.de

    „Obwohl es nur ein kleiner Schritt in Dollars und Cents über dem Niedrigpreis-Bereich ist,

  • 1969 Dodge Coronet – im Schatten vom Charger

    Auch wenn der Dodge Coronet seit langem im Schatten vom Charger steht – speziell, wenn es sich nicht um Dodge Coronet RT oder Super Bee handelt – ist das Midsize-Coupe keinesfalls unattraktiv. Vor allem in dezenteren Farben macht der Dodge Oldtimer eine gute Figur.

    Der 1969 Dodge Coronet 440 ist stattlich, aber nicht aufdringlich ©autorild.de
    Als der Dodge Coronet 1969 präsentiert wurde, fiel der Kühlergrill deutlich weniger ungeschlacht und gleichzeitig aggressiver als bei seinem '68er-Vorgänger aus. Das war nicht verkehrt, konnte doch im bösesten Fall der 426 Hemi hinter dem Lufteinlass wummern.

  • 1969 Dodge Dart Custom: für höhere Ansprüche

    1967 machte der Dodge Dart mit den rundlichen Formen Schluss, bis zu seinem Ende 1975 war der Dauerbrenner fortan kantig. Gegen das Altern unterzog Dodge den Dart aber etlichen Facelifts.

    Der Dodge Kompaktwagen überzeugte 1969 satte 197.685 Kunden ©autorild.de

    Und so ließ die Broschüre beim Dodge Dart 1969 fröhlich-zufrieden verlauten:

  • 1970 Dodge Challenger: Mit dem Alter kommt das Ansehen 

    1970 forderte der Dodge Challenger die Pony-Car-Gemeinde heraus. Als gehobenes Modell konkurrierte der Challenger eher mit Firebird und Cougar denn Camaro oder Mustang, die beiden sollte der Plymouth Barracuda schnappen.

    Diesen weit nach hinten gerückten Kühlergrill hatte der Dodge Challenger nur 1970 ©autorild.de 

    Konstruktiv brachte der Dodge Challenger 1970 nicht überraschendes – als typisches Chrysler-Produkt dieser Tage bot er eine selbsttragende Karosserie mit vorderer Einzelradaufhängung an Drehstabfedern und hinterer Starrachse an Blattfedern. Allenfalls kurzzeitig bei Ford und beim Barracuda,

  • 1971er Dodge Challenger: Des Chargers kleiner Bruder

    Als der Dodge Challenger 1970 wie viele amerikanische Autos fürs ’71er Modelljahr seine Leistung drosseln musste, war die Kundschaft nicht begeistert. Nur 22.770 Hardtop V8-Fans wollten einen derartigen Dodge Challenger kaufen, darunter waren bereits 3.814 R/T-Kunden.

    Ein harmloser Anblick stand beim Design vom Dodge Challenger nicht im Lastenheft ©autorild.de
    Ob vorliegender Challenger ein echter Dodge Challenger R/Toder ein Klon ist, ist angesichts dieser Seltenheit schon fast nebensächlich, konnte sich doch der jetzige Besitzer eines der begehrtesten US Cars kaufen, die der Markt so hergibt. Für den R/T sprechen die funktionalen Lufteinlässe in der Motorhaube mit und deren nicht-funktionale Pendants vor den Hinterrädern, auf die die regulären Challenger-Modelle verzichten mussten.

  • 1972 Dodge Challenger: Balance statt Big Block

    Ja, die wilden Muscle Car-Zeiten des Dodge Challenger waren mit dem 72er Jahrgang vorbei. Aber vielleicht waren ja die Interessenten anhand wohlklingender Worte dazu zu bringen, sich dennoch einen Challenger kaufen zu wollen.

    Das reguläre Challenger Hardtop Coupé fand 1972 ganze 16.017 Käufer ©autorild.de

    Nein, waren sie nicht – der als Achtzylinder ab 2.888 US$ lieferbare Dodge Sportwagen hatte wie seine Mitbewerber massiv an Boden verloren. Lediglich 22.919 Einheiten

  • 1972 Dodge Coronet: Preis und Abmessungen komfortabel

    Zum Modelljahr 1971 verlor der Dodge Coronet neben seinen Kanten auch die zweitürigen Modelle, die fortan als Dodge Charger weiterlebten. Als Flottenfahrzeug erfreute sich die Dodge Limousine aber höchster Beliebtheit.

    Serienmäßig trug der Dodge Coronet den Flankenschutzstreifen nicht ©autorild.de

    Die Flottenkunden griffen bevorzugt zum regulären Coronet und nicht etwa zum nobleren,

  • 1977er Dodge Aspen SE: Edelkombi im Woody-Look

    Im Herbst 1975 als 1976er Modell eingeführt, konkurrierte der Dodge Aspen mit nobleren Compact Cars wie dem Mercury Monarch oder dem Oldsmobile Omega. Einem schnuckeligen Kombi wie dem Aspen SE Wagon konnte aber keiner der beiden Paroli bieten.

    Der Dodge Kompaktwagen misst satt 511 cm in der Länge ©autorild.de

    Wem der Dodge Aspen Wagon im Basistrimm nicht zusagte, griff, da die Custom-Ausstattung den Kombi-Kunden-Vorenthalten wurde,

  • 2017er Dodge Challenger T/A: Vor 47 Jahren...

    Auf dem Woodward Dreamcruise debütieren in diesem Jahr drei neue Dodge Challenger T/A-versionen. Ursprünglich war der Challenger T/A allein 1970 als besonders agile Version des Pony Cars lieferbar.

    Der reguläre Dodge Challenger T/A basiert – anders als damals – auf dem Challenger R/T, dessen 5,7-Liter-Hemi-V8

  • 2018 Dodge Challenger SRT Demon: Gone in 9,65 Seconds 

    Beim 2018er Dodge Challenger SRT Demon ist in 9,65 Sekunden alles vorbei: Länger braucht der Factory Racer von Dodge nicht für die Viertelmeile. Störende Mitfahrer gibt’s im Muscle Car nur gegen Aufpreis.

    Mit dem Challenger Demon bietet Dodge 2018 eine besonders potente Variante des Challengers an: Der kompressorgeladene und von der weltgrößten Serien-Lufthutze versorgte 6,2-l-Hemi-V8 mobilisiert bis zu 852 PS sowie 1044 Nm und damit 133 PS respektive 163 Nm mehr als die bisherige Topversion Challenger Hellcat. Obwohl der Demon mit regulärem Super-Benzin auskommt, sind über 100 Oktan zum Erzielen der vollen Leistung nötig. Damit geht es in

  • Dodge B300 Tradesman Surveyor: Mobiler wohnen

    Ohne Vans ging es auf dem US-Markt genau wie in Europa einfach nicht. Und was sich als Transporter bewährt hat, darf auch höhere Weihen erhalten und als Freizeitmobil glänzen. So wie dieser Dodge B300 Tradesman mit „Surveyor“-Ausbau.

    Der B300 war der Dodge Van mit der höchsten Nutzlast ©autorild.de

    Wer in den 70ern einen Camper auf dem US-Markt suchte, wurde von Angeboten fast erschlagen: Mit einer so genannten Campershell auf der Ladefläche mutierte jeder Pickup Truck zum Wohnmobil, mit einem Innenausbau ließ sich der Urlaub in einem Fullsize-Van verbringen;

  • Dodge D100: Swept, Baby, Swept

    Leichte Trucks wie der Dodge D100 waren und sind in den USA allgegenwärtig. Vielfältig einsetzbar und zunehmend mit Pkw-Annehmlichkeiten verfügbar, war ihr Siegeszug nicht aufzuhalten.

     Die prägnant gerahmten Scheinwerfer waren 1967 zum letztes Mal am D100 ©autorild.de

    1961 eingeführt, benötigte die Dodge D-Serie dringend eine Modellpflege. Doch das Geld war knapp, und so wurde es bei einem Facelift belassen. Statt der Doppelscheinwerfer gab es 1965 Einzelleuchten, prägnant von großen Trimmringen eingefasst. Warum? Der an den VW Bus angelehnte Dodge A100 hatte sie, und auch die schweren Dodge Trucks waren derart bestückt. Da gab es für D100 und Konsorten freilich keine Extrawurst. Ab Modelljahr 1966 erhielten die Dodge Sweptside-Versionen – so die Bezeichnung des Ladebettes mit glatter Außenwand – als Antwort auf Ford ein jetzt einhändig zu öffnendes Tailgate. Das 240 cm lange Sweptside-Bett hatte bei 325 cm Radstand 2.124 Liter Ladevolumen; wichtiger war allerdings die einteilige Außenverkleidung nebst separater Innenwand.

     Die 100 weist den Dodge Pickup als Halbtonnrt aus ©autorild.de

    Den Dodge D100 gab es auch potenter motorisiert

    Das D steht beim Dodge Oldtimer für Heckantrieb, die 100 wie bei Ford für eine halbe Tonne Zuladung. Tatsächlich war der Dodge Pickup mit dem langen Bett aber für Nutzlasten von 324 oder 705 kg zugelassen. Anders als die Mitbewerber war der Mopar-Truck aber auch mit kräftigem Big-Block zu bekommen: Über dem serienmäßigen 225-cui-Reihensechser mit 140 hp und 292 Nm sowie dem optionalen 318-cui-Small-Block-V8 mit 210 hp und 431 Nm rangierte der 383-cui-V8 mit satten 258 hp und 508 Nm. Speziell mit letzterem, Triebwerk sollte der Dodge D100 beim boomenden Camping-Markt brillieren, doch seit dem Dodge High Performance Package von 1964 mit 365 hp und 637 Nm lieferndem 426 cui Wedge V8 und war man aus Hamtramck etwas mehr unter der Haube gewohnt.  

    Das Custom-Schild am Dodge Truck weist auf das Appearance Package hin ©autorild.de

    Der Dodge Pickup durfte etwas mehr kosten 

    Am Türgriff mit Druckknopf ist vorliegender Dodge Oldtimer als 1967er Modell erkennbar; bis dato wurde der in den 50ern eingeführte Hebelgriff verwendet. Sehr markant an diesem Dodge D100 ist ferner, dass sich anstelle der üblichen Händlerplakette der Verkäufer hier mit einer aufwändigen Prägung im serienmäßig lackierten Stoßfänger verewigte. Dessen vorderes Pendant im von Pkws gewohnten Chrom-Finish kostete jedenfalls extra. Soviel Glanz stand gönnte man sich wohl gerne, auch durfte die Flanke vom Dodge Oldtimer mit dem optionalen Zierstreifen aufgewertet werden. Gegen  Aufpreis erhielt der in Desert Turquoise und Dodge Truck White lackierte D100 weiterhin die Loadflite Automatik mit „Einarmiger-Bandit-Shifter“ am Armaturenbrett und die großen „Junior Western Type Mirrors“. 

    Stolz verewigte sich der Verkäufer auf dem Heckstoßfänger des D100 ©autorild.de

    Das Appearance Package veredelt den Dodge Oldtimer

    Auch der Innenraum vom Dodge D100 konnte nach Ansicht des Erstbesitzers mehr Chic vertragen, den das Appearance Package brachte. Äußerlich an Chrom-Regenrinnen und -Grill sowie „Custom“-Schriftzügen zu erkennen, umfasste es ein weißes Lenkrad mit Chromhupring sowie diverses glänzendes Metalldekor im Cockpit und an den Türverkleidungen. Statt eines Navis thront hier ein verchromter Kompass auf dem Dashboard, den es nicht ab Werk, sondern beim Kfz-Zubehör gab. Angesichts all dieser Annehmlichkeiten kann man dem jetzigen Besitzer nur noch viele sorgenfreie Kilometer wünschen, auch wenn die seinerzeit beachtlichen fünf Jahre Garantie auf Motor und Antriebsstrang längst abgelaufen sind.

    Der abgesetzte Seitenstreifen ziert den Dodge Oldtimer gegen Aufpreis ©autorild.de

  • Dodge Dart Swinger: Freie Liebe in der Kompaktklasse

    Nach heutigen Maßstäben Oberklasse-Ausmaße, nach damaliger US-Meinung nur Kompaktklasse: Der bei 282 cm Radstand 518 cm lange Dodge Dart Swinger. Für engstirnige Europäer für einen Kompaktwagen völlig undenkbar war der 5,2-l-V8.

    Fürs Modelljahr 1973 bekam der Dodge Dart eine neue Front mit funktionalem Stoßfänger ©autorild.de

    Der kompakte Dodge Dart wurde 1967 als Konkurrent zu Chevrolet Nova und Ford Falcon lanciert. Ab Modelljahr 1969 rollte der Dodge Dart Swinger in die Vorführräume der Händler, wo er als Hardtop-Coupé den zuvor erhältlichen Zweitürer mit B-Säule in Rente schickte. Unser prachtvoll erhaltenes Dodge-Fotomodell mit kupferfarbenem Lack und cremeweißem Vinyldach entstammt dem ’73er Jahrgang, wie leicht erkennbar ist:

  • Dodge Ramcharger – mittendurch statt dran vorbei

    "Ram" stand im Hause Dodge schon immer für extrem robuste Nutzfahrzeuge. Klar, dass bei der Kreuzung von Dodge Ram und Dodge Charger nicht langsames herauskam: Das Toptriebwerk im Dodge Ramcharger, der 7,2 Liter Big Block, war absolut nicht ohne.

    Dodge Ramcharger - weit über 30 und noch lamge nicht am Ende ©autorild.de
    Im Dodge Ramcharger müssen sich die Insassen keine besonderen Sorgen über das Verkehrsgeschehen machen. Die Mopar Antwort neben dem Plymouth Trailduster auf den Ford Bronco wie auch den Chevrolet Blazer schiebt lahmende Kleinwagen, Schneewehen und sonstiges Ungemach mit der Kraft der acht Pötte – 318 bis 440 cui geballte Kraft – genüsslich aus dem Weg. Dank des soliden Rahmens, der als Short Wheel Base auch für den Pick Up Dodge Ram genutzt wurde, sind bleibende Schäden auch eine Seltenheit.

  • Dodge Viper TA – Rennsport für die Straße

    Wenn die neue Dodge Viper TA-Edition noch in diesem Jahr auf den US-Markt rollt, müssen die Interessenten schnell zugreifen: Es gibt lediglich 93 Einheiten im speziellen „TA Orange“ sowie je 33 Exemplare in Venom Black und Bright White.

    Die neue Dodge Viper SRT TA ©2013 Chrysler Group LLC.
    Die straßenzugelassene Dodge Viper SRT TA richtet sich speziell für die Performance-Fans, die ihre Boliden auf die mehr als 150 Straßenrennstrecken in Nordamerika loslassen. TA steht dabei nicht für „Trans Am“ wie 1970 beim Dodge Challenger T/A, sondern für „Time Attack“. Unmissverständlicher wurde schnelle Rundenzeiten allenfalls mit dem Nürburgring-Packge des Lexus LF-A angekündigt,

  • Was zur Hölle: Dodge Challenger Hellcat

    Ohne Kompressor geht bei den Power-Ponies gar nix. Das gilt sowohl für den Camaro ZL1 genauso wie für den Shelby GT 500 – und neuerdings auch den Dodge Challenger Hellcat. Diese aufgedonnerte Version des Challenger RT ist kaum aufzuhalten.

    Was den Dodge Challenger Hellcat 2015 allein aufhält, ist ein leerer Tank. Denn das 70-Liter-Spritreservoir lässt sich, freie Bahn und Bleifuß vorausgesetzt, in