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  • Startseite Neuwagen 4 Türen Mercedes CLS Test: Mit dem CLS Shooting Brake in der Toskana
    

    Mercedes CLS Test: Mit dem CLS Shooting Brake in der Toskana

    Tags: Fahrbericht | Heckantrieb | Kombi | Mercedes Benz | Mittelklasse

    Braucht man ein Auto wie den neuen Mercedes CLS Shooting Brake? Keineswegs. Will man den Mercedes Kombi auf CLS-Basis dennoch haben? Unbedingt. Außerdem gibt’s ja noch deutlich weniger vernünftige Fahrzeuge.

    Der Sportkombi auf CLS-Basis ist eine sehr stattliche Erscheinung ©autorild.de
    Dass der neue Mercedes CLS Shooting Brake 2012 auf keinerlei Rivalen trifft, macht den Sportkombi noch interessanter. Aber wie fährt sich der CLS ohnegleichen? Das, soviel sei schon zu Beginn vom Mercedes CLS Test verraten – leicht und geschmeidig.

    Allerdings, und das sollte man auf engen Straßen wie eben in der Toskana nicht vergessen, basiert der Luxus-Laster, auf der E-Klasse, was ihn mit Außenspiegeln 208 cm Breite und satte 496 cm Länge verschafft. Da kann der neue CLS Shooting Brake noch so agil und komfortable bewegen lassen, spätestens an den Maßen merkt man, dass er kein kompakter Flitzer wie sein Vorbild Reliant Scimitar ist.
    Beim CLS Shooting Brake gab’s jede Menge Holz in der Hütt’n ©autorild.de

    CLS 350 erweist sich als harmonische Motorisierung

    Wie fuhren den Mercedes CLS 350 mit 306 PS und 370 Nm Drehmoment. Der 3,5-l-Sauger verhilft dem CLS Shooting Brake zu sattem Vortrieb: In 6,7 Sekunden rennt der neue CLS Kombi. Dabei geht das Triebwerk sehr kultiviert zu Werke und sorgt anders als der CLS 500 mit Biturbo V8 für eine sehr gemütliches, entspanntes Reisen. Der Economy-Modus der 7G-Tronic harmoniert bestens mit dem V6, während er im Sportmodus höher dreht und mitunter etwas angestrengt klingt. Die Geräuschdämmung ist, wie man es von Mercedes kennt, hervorragend, was auch für das Fahrwerk galt: Nur die größten toskanischen Schlaglöcher drangen in den CLS Shooting Brake durch.
    Optisch und haptisch sehr ansprechend: der Fond des Mercedes CLS Shooting Brake ©autorild.de

    Mercedes CLS Shooting Brake Preis nach oben fast offen

    Was beim Mercedes CLS Test besonders gut gefiel, war die Innenausstattung: Wer fleißig Optionen ankreuzt, bekommt wie im Pressefahrzeug Aktive Multikontursitze mit Massage-Funktion nebst Klimatisierung, mandelbeiges Leder, Comand Online und diverse Sicherheitssysteme. Absolut empfehlenswert ist für den CLS Shooting Brake wegen der stark begrenzen Sicht nach hinten nicht nur die Rückfahrkamera, sondern vor allem der aktive Parkassistent samt Parktronic. Damit lässt sich der Mercedes CLS Preis allerdings in ungeahnte Höhen trieben: Der startet bei 66.818,50 Euro für den CLS 350 Shooting Brake, sechsstellige Summen sind aber nicht schwer zu erzielen.
    Die Aluschienen im maximal 1750 Liter großen Kofferraum sind optional ©autorild.de

    Mercedes CLS mit Rucksack ladefreudiger als Bayerische Kombis

    Dass der CLS Shooting Brake mit seinem Kombiheck nicht nur der Beförderung von Kleinkram dient, ist naheliegend. Auch wenn er bei umgelegter Rückbank satte 1750 Liter aufnimmt und damit die „richtige“ Kombis wie Audi A6 Avant oder BMW 5er Touring in den Schatten stellt, wird die neue Version des Mercedes CLS 2012 nicht zum Sprinter für Styler: Die unpraktische Ladekante und die eher kleine Heckklappe stehen einem Transport von Waschmaschinen und Kühlschränken schwer entgegen. Bleiben wir also bei Reisetaschen und Golfbags, die machen sich auf dem optionalen Kirschholz-Kofferraumboden des Mercedes CLS Shooting Brake ohnehin viel besser.
    Der Mercedes Shooting Brake hat eine eher kleine Ladeluke ©autorild.de

    Fahrerhandschuhe oder Lederlenkrad im CLS Shooting Brake ratsam

    Minimale Kritik am Mercedes Shooting Brake gibt’s auch: Finger weg von Lenkrädern ohne Lederbezug – die Holz- bzw. Lackkränze sind haptisch fragwürdig und nehmen Handschweiß obendrein nicht auf, was dem ansonsten hohen Komfort des CLS-Kombi unschön entgegensteht. Wer dennoch auf ein Holzvolant besteht, sollte sich ein Paar Fahrerhandschuhe besorgen. Wenn’s geht, farblich passend zur Lederausstattung des neuen Mercedes CLS Shooting Brake.