Oben ohne

Der Alu-V8 war Geschichte, die kompakten Abmessungen ebenfalls – doch das tat nichts zur Sache, der 1964 auf solides Midsize-Format gewachsene Buick Skylark fand dennoch reichlich Kunden. 

Vom billigeren Special hob sich der Buick Skylark durch die simulierten Luftschlitze ab ©autorild.de

Unterhalb der Buick Modelle im Fullsize-Format richteten sich der Special, der Special Deluxe, der Skylark und der GS 400 an Käufer, die nicht unbedingt einen Riesenschlitten, wohl aber das Premium-Image von der Trishield-Division wünschten. Das ließen sie sich bisweilen gern etwas mehr kosten,

1957 als hufteurer Imageträger mit mechanischer Einspritzung eingeführt, buhlte der Pontiac Bonneville 1958 als reguläres Topmodell zu erschwinglicherem Preis um Kunden. Ab $ 3.586 ging der offene Fahrspaß los

Anders als seine Stallgenossen trug der Bonneville seinen Namen im Kühlergrill ©autorild.de

Auch mit Vergaser-Motor gab es 1958 etwas zu feiern:

Für den 1963er Jahrgang hatte der Rolls-Royce Silver Cloud III sein Debüt im Herbst 1962 gefeiert. Trotz diverser anlässlich dieser Modellpflege eingeführter Neuerungen markierte die Nummer drei das Ende der klassischen Rolls-Royce Modelle.

Der Silver Cloud III war das letzte der Rolls-Royce Modelle mit Kastenrahmen ©autorild.de

Denn auch der Silver Cloud III basierte kaum überraschend auf dem Kastenrahmen des 1955 eingeführten Kastenrahmen der Erstserien-Version. Der ermöglichte zwar

Der MG MGB Costello V8 zeigte, dass der von Buick zugekaufte Alu-V8 in den Roadster passte. Toll für MG, toll für die MGB-Fans, weniger toll für den 2015 verstorbenen Tuner Ken Costello.

Bei 130 mph Spitze kommt der Spoiler am MG MGB Costello V8 nicht verkehrt ©autorild.de

Dem MG MGB Costello V8 ging der mit schwerem Reihensechser gehandicapte MGC voraus,

Spät stieß der Mercedes 420 SL zur 1971 gegründeten R107-Familie. Damit gehörte er zur letzten Generation der 18 Jahre lang in insgesamt 237.287 Einheiten gebauten Mercedes SL-Reihe.

Die bauchigen Haube vom Mercedes Sportwagen kontrastiert mit der konkaven Heckklappe ©autorild.de

An sich sollte der Wechsel auf R129 schon einige Jahre früher geschehen, doch nutzte Mercedes-Benz Zeit und Kapazitäten lieber für die Einführung des 190er und der W124-Reihe. So gab es für den SL nur Modellpflegen,

Der BMW 327/28 veranschaulicht, dass gemeinsame Plattformen kein neumodisches Teufelszeug sind: Der Sporttourer in der modischen Stromlinienform verfügt über den gleichen, allerdings gekürzten Kastenrahmen wie die BMW Limousine vom Typ 326. 

Der BMW Oldtimer kommt dank des Motors aus dem 328 auf 80 PS ©autorild.de

Folglich hängen die Vorderräder des 1937 eingeführten BMW 327 oben an Querlenkern und unten an einer Querblattfeder;

Gut aussehend und erschwinglich, fand der Škoda Felicia als Mitglied der 440/445/450-Familie etliche Kunden auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs. Und auf Europa war die Verbreitung der adretten Škoda Modelle keineswegs beschränkt.

Diesen Škoda Oldtimer befeuert ein 1,1-l-Vierzylinder mit 50 PS ©autorild.de

Im Jahre 1959 wurden die ab 1955 eingeführten Škoda Kompaktwagen aufgrund des Fünfjahresplans umbenannt:

Der Fiat 850 Sport Spider klemmte sich die automobile Klassengesellschaft: Warum sollten nur Besserverdiener in einem flotten Sportwagen die Sonne genießen? Ok, die hatten zwei- oder dreimal soviele Zylinder, aber das tat dem Spaß mit dem 850 Spider keinen Abbruch.

Der Kofferraum vom Fiat Oldtimer sitzt im Vorderwagen und fasst 120 Liter ©autorild.de

Nachdem Fiat 1964 mit dem 850 eine erschwingliche Massenmotorisierung auf den Markt geworfen hatte,

Anlässlich des Oldtimer Grand Prix durften wir den Jaguar XKSS im Schnellverfahren kennen lernen. Schnell fahren lag dem auf dem Le Mans-Boliden Jaguar D-Type basierenden XKSS übrigens besonders.

Impressionen vom Jaguar XKSS Test © Jaguar Land Rover Deutschland  

Geschwungen, makellos steht er da, der in 10.000 Stunden handgefertigte Prototyp der Neuner-Serie der von Jaguar Classic nach historischen Plänen und Abmessungen gefertigten neuen, alten XKSS. Die ursprünglichen neun Fahrzeuge fanden den 1957 Flammentod, als im Werk Browns Lane ein Großbrand ausbrach. Dort warteten sie als letzte von insgesamt 25 D-Type auf den Umbau zu straßenzugelassenen XKSS. Im Wesentlichen bedeutete dies

Der Toyota MR2 – Midship Runabout Two-seater oder Midengined Rearwheel-Drive Two-seater – ist ein kleiner zweisitziger Sportwagen mit Mittelmotor. Damit hob sich der MR2 von den übrigen Toyota Sportwagen der 80er Jahre deutlich ab.

Die Klappscheinwerfer des Toyota MR2 waren dem US-Markt geschuldet ©autorild.de

Denn Celica und Supra kamen im Gegensatz zum Toyota MR2 konventionell mit Frontmotor, Parallelen hierzu gab es bei Fiat und Pontiac:

Der Berry Mini T4 sieht nicht unbedingt so wie der typische VW Buggy á la Meyers Manx oder Apal Jet aus. Doch wie seine spaßorientierten Stallgenossen trägt der auch der Mini T4 ein Käfer-Chassis unterm GFK-Kleid. 

Die konkave Windschutzscheibe kennzeichnete alle Berry Fiberglass Buggies ©autorild.de

Ja, so ein klassischer T-Bucket Rod wär’ schon schön. Aber nicht unbedingt geeignet,

Das Pontiac Catalina Convertible stellte seit 1962 nicht die preiswerteste Möglichkeit dar, ein offenes Modell der über Chevrolet positionierten GM-Division zu fahren. Fortan war der Catlina der günstigste Weg, ein Fullsize-Cabrio der Indianermarke zu fahren. 

Yorktown Blue Poly steht dem Pontiac Catalina Convertible hervorragend ©autorild.de

Optisch setzte der Pontiac Catalina wie seine Fullsize-Stallgenossen gegenüber der Konkurrenz kräftige Akzente:

Einspruch, 1975 hatte das Oldsmobile 88 Royale Convertible aber Rundscheinwerfer. Richtig, aber auch an Fullsize-Cars ließ sich die Frontmaske etwa in Folge eines Unfalls unkompliziert wechseln. Zum Beispiel auf die des 1976er Olds Delta 88. 

Das 1975 Oldsmobile 88 Royale Convertible hatte 1975 sein letztes Jahr ©autorild.de

US-Cars im Fullsize-Format taten sich nach der ersten Ölkrise mitunter etwas schwer, Cabrios im besondern. Nicht aber das Oldsmobile 88 Royale Convertible:

Kit Cars wie der Vincent Hurricane hatten in Großbritannien vornehmlich aus finanziellen Gründen eine lange Tradition. So brauchte auch die Working Class nicht auf extravagante Sportwagen zu verzichten 

Im Vincent Hurricane GT6 steckt ein 110 PS starker Zwoliter-Sechszylinder ©autorild.de

Der Triumph Spitfire und das abgeleitete GT6-Coupé, das wussten die Vincent-Brüder Robin und Martin,

Der NSU Wankel-Spider war nicht nur drei Jahre vor dem Ro 80 der erste NSU mit Kreiskolbenmotor – er ging auch als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Wankelmotor in die Automobilgeschichte ein.

Der NSU Oldtimer war das weltweit erste Serienfahrzeug mit Kreiskolbenmotor ©autorild.de

Obgleich äußerlich ähnlich,