Oben ohne

Der Toyota MR2 – Midship Runabout Two-seater oder Midengined Rearwheel-Drive Two-seater – ist ein kleiner zweisitziger Sportwagen mit Mittelmotor. Damit hob sich der MR2 von den übrigen Toyota Sportwagen der 80er Jahre deutlich ab.

Die Klappscheinwerfer des Toyota MR2 waren dem US-Markt geschuldet ©autorild.de

Denn Celica und Supra kamen im Gegensatz zum Toyota MR2 konventionell mit Frontmotor, Parallelen hierzu gab es bei Fiat und Pontiac:

Der Berry Mini T4 sieht nicht unbedingt so wie der typische VW Buggy á la Meyers Manx oder Apal Jet aus. Doch wie seine spaßorientierten Stallgenossen trägt der auch der Mini T4 ein Käfer-Chassis unterm GFK-Kleid. 

Die konkave Windschutzscheibe kennzeichnete alle Berry Fiberglass Buggies ©autorild.de

Ja, so ein klassischer T-Bucket Rod wär’ schon schön. Aber nicht unbedingt geeignet,

Das Pontiac Catalina Convertible stellte seit 1962 nicht die preiswerteste Möglichkeit dar, ein offenes Modell der über Chevrolet positionierten GM-Division zu fahren. Fortan war der Catlina der günstigste Weg, ein Fullsize-Cabrio der Indianermarke zu fahren. 

Yorktown Blue Poly steht dem Pontiac Catalina Convertible hervorragend ©autorild.de

Optisch setzte der Pontiac Catalina wie seine Fullsize-Stallgenossen gegenüber der Konkurrenz kräftige Akzente:

Einspruch, 1975 hatte das Oldsmobile 88 Royale Convertible aber Rundscheinwerfer. Richtig, aber auch an Fullsize-Cars ließ sich die Frontmaske etwa in Folge eines Unfalls unkompliziert wechseln. Zum Beispiel auf die des 1976er Olds Delta 88. 

Das 1975 Oldsmobile 88 Royale Convertible hatte 1975 sein letztes Jahr ©autorild.de

US-Cars im Fullsize-Format taten sich nach der ersten Ölkrise mitunter etwas schwer, Cabrios im besondern. Nicht aber das Oldsmobile 88 Royale Convertible:

Kit Cars wie der Vincent Hurricane hatten in Großbritannien vornehmlich aus finanziellen Gründen eine lange Tradition. So brauchte auch die Working Class nicht auf extravagante Sportwagen zu verzichten 

Im Vincent Hurricane GT6 steckt ein 110 PS starker Zwoliter-Sechszylinder ©autorild.de

Der Triumph Spitfire und das abgeleitete GT6-Coupé, das wussten die Vincent-Brüder Robin und Martin,

Der NSU Wankel-Spider war nicht nur drei Jahre vor dem Ro 80 der erste NSU mit Kreiskolbenmotor – er ging auch als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Wankelmotor in die Automobilgeschichte ein.

Der NSU Oldtimer war das weltweit erste Serienfahrzeug mit Kreiskolbenmotor ©autorild.de

Obgleich äußerlich ähnlich,

Wer einen offenen Fullsize-Chevy fahren wollte, musste zum Chevrolet Impala Convertible greifen. Denn den edleren Caprice und die niederen Bel Air und Biscayne gab es zu diesem Zeitpunkt nicht mit Stoffverdeck. 

Der offene Chevrolet Oldtimer wurde 1971 in 4.576 Einheiten gebaut ©autorild.de

Als die amerikanischen GM-Divisionen und damit auch Chevrolet 1971 eine neue Fullsize-Generation präsentierte, konnte noch keiner ahnen, dass es die letzte große Reihe wurde. Wuchtiger im Design kamen die neuen Chevrolet Modelle und wuchteten auch mehr auf die Waage:

Der Victoria Spatz bot gegenüber einem Motorrad den Vorteil doppelt so vieler Räder. Weitere sah das Publikum nicht und griff zu anderen Kleinstwagen der 50er Jahre oder lieber gleich zu einem größeren Gebrauchtwagen.

  Der Victoria Spatz ist ein Mittelmotor-Roadster mit GfK-Karosserie ©autorild.de

Welche Fahrzeuge haben rundum eine fetten Gummistreifen, um bei Zusammenstößen keinen Schaden zu nehmen?

Softtops wie das Buick Le Sabre Convertible hatten in den 70ern einen schweren Stand. Die gesteigerte Verbreitung von Klimaanlagen und Sicherheitsbedenken. Trotzdem gönnten sich 1974 immerhin noch 3.627 Kunden den offenen Le Sabre.

Diese Frontpartie trug das Buick Le Sabre Convertible allein 1974 ©autorild.de

Das nur in der gehobenen Luxus-Ausstattung verfügbare Buick Le Sabre Convertible stand mit einem Einstiegspreis von 4.487 $ ganz oben in der Le Sabre-Liste. Von der Basisausführung

Der harmonische Strich von Pininfarina adelte nicht nur elegante Italienerinnen, wie das Peugeot 504 Cabrio zeigt. Es basiert auf dem 1969 lancierten 504 Coupé, das sich mit eigenständiger Karosserie von 504 Limousine und Kombi abhob. 

Den schwarzen Lack gab es beim Peugeot Cabrio auf Sonderwunsch ©autorild.de

Das eingeführte Peugeot 504 Cabrio wurde im Herbst 1974 einer größeren Modellpflege unterzogen, die

Nach dem der 1966 eingeführte Alfa Romeo Spider der ersten Serie einige Kritik mit sich brachte, kam 1969 nach dem so genannten Duetto bereits die kräftig modellgepflegte Version coda tronca. 

Die Scheinwerferabdeckungen lassen den Alfa Romeo Sportwagen sehr dynamisch wirken ©autorild.de

Hierzulande ist der von Pinin Farina gezeichnete Alfa Romeo Oldtimer auch unter dem Namen Fastback bekannt,

Der Ferrari 308 GTS punktete mit auskunftsfreudiger Modellbezeichnung: 30 beziffert die Deziliter des Hubraums, hier also glatte drei Litern Hubraum. Die 8 verweist auf die Anzahl der Zylinder, im Falle des 308 GTS hübsch in V-Form angeordnet.

Die günstigeren Ferrari Sportwagen mit V8 verkauften sich blendend ©autorild.de

Nachdem Dino 246 GT und Dino 308 GT Ferrari gute Presse und ordentlichen Umsatz eingebracht hatten, sah Enzo ein,

An sich hätte der Hansa 1100 nie so heißen sollen. 1957 als Goliath 1100 eingeführt, doch hielt der Borgward-Konzern für die Mittelklasse-Familie aus Imagegründen aber bald einen Namenswechsel für nötig.

Bis 1961 wurden 41.000 Einheiten dieser Goliath- und Hansa-Modelle gebaut ©autorild.de

So hießen die Modelle aufgrund der Zweitakt-Vergangenheit von Goliath mit Hinweis auf den Hubraum bereits ab 1958 Hansa 1100,

Nach einem erfolgreichen Debüt auf dem Pony Car-Markt war es für den Chevrolet Camaro im Folgejahr unumgänglich, mit einigen Upgrades aufzutrumpfen. In deren Genuss kam das Camaro Convertible 1968 natürlich auch.

Das Chevrolet Camaro Convertible war neben dem Copue die zweite Karosserieversion ©autorild.de

Als Mustang-Rivale kam der Chevrolet Camaro spät, aber keineswegs nach Ladenschluss:

Nachdem Cadillac 1959 die Heckflossen-Mode auf den Zenit getrieben hatte, war im Folgejahrgang für alle GM-Divisionen Sparflamme angesagt. Doch auch mit den weniger exaltierten Flossen beziehungsweise Flügeln sahen die Chevrolet 1960 gar nicht schlecht aus.

Der Chevrolet Impala war 1960 das meistverkaufte Cabrio in den USA ©autorild.de

Dass im Folgejahr kein Chevy mehr irgendwelche heckseitigen Auswüchse trug,