4 Türen

Der Panhard PL 17 rollte am 29. Juni 1959 als Nachfolger des Dyna Z in den Handel. Der PL 17 war eine Weiterentwicklung seines Vorgängers, zeichnete sich aber durch eine aerodynamisch noch ausgeklügeltere Karosserie aus.

Neben der Panhard Limousine gab es auch einen Kombi und ein Cabrio ©autorild.de

Das „PL“ in der Bezeichnung der Panhard Limousine stand für „Panhard & Levassor“,

Wie schon beim W116 gab es auch beim W126 für den US-Markt einen Mercedes 300 SD Turbodiesel – die Flottenverbrauchsregelungen wie auch die Kundschaft verlangten es so: Mit 78.725 Einheiten verkaufte sich der S-Klasse Diesel drüben bestens. 

Für die Amis war die Mercedes Limousine sehr üppig ausgestattet ©autorild.de

Rein fahrdynamisch war der von 1980 bis 1985 gefertigte Mercedes 300 SD seinen amerikanischen Luxusauto-Rivalen ebenbürtig bis überlegen:

Geräumige Nutzfahrzeuge fanden schon immer ihren Markt, das war beim Mazda Bongo Brawny nicht anders. Der Mazda Transporter fand den seinen sogar weltweit, in unseren Breiten hörte er dabei auf den Namen „Mazda E“

Der Mazda Bongo Browny wurde im Juni 1983 vorgestellt ©autorild.de

1966 eingeführt, ging der Mazda Bongo den Weg des Ford FK1000 und wuchs beim Modellwechsel wie jener bei der Wandlung zum Schnauzen-Transit erst einmal kräftig. Dabei

Der Diesel war schon in den 70ern auf breiter Linie salonfähig geworden, und auf diesen Zug sprang höchst erfolgreich der BMW 524td auf. Ging ja nicht an, dass der 5er das Kilometerfresser-Segment Audi 100 und Mercedes 124 kampflos überließe.  

Die unten rundlichere Frontschürze bekam die BMW Limousine Ende 1984 ©autorild.de

Nein, die ersten waren die Bayern beim Aufblasen von Selbstzündern nicht, da waren die Stuttgarter früher beim W116 300 SD für den US-Markt bereits einige Jahre schneller. Was man in München aber gar nicht wiederholen wollte,

Wer sich den frisch gelifteten Pontiac Catalina 1960 zulegte, hatte den Aufstieg geschafft: endlich nicht mehr Chevrolet. Oder Ford. Oder Plymouth. Und wer weiß, vielleicht folgte Catalina dem gemäß des amerikanischen Traums ja bald ein Olds? Oder ein Bonneville? 

Als Vista-Hardtop wirkte der Pontiac Catalina besonders elegant ©autorild.de

Obgleich ihren Vorgängern sehr ähnlich, trugen die 1960er Pontiacs als einzige äußere Gemeinsamkeit die Dachpartien auf – alles übrige Karosserieblech war neu, die Heckflossen weg, der Grill nicht mehr vertikal getrennt. Letzteren hatte sich

„Die Ausstattung, die der Name Ghia signalisiert, macht den Ford Taunus Ghia so wertvoll. Damit ist er unbestreitbar ein Spitzenmodell in seiner Größenklasse.“ Welch Ehre für die zugekaufte Karosserieschmiede, dem Taunus GXL-Nachfolger als Taufpate zu dienen.

Die Aluräder gehörten zur Standardausstattung vom Ford Oldtimer ©autorild.de 

Da hatte die Werbung große Worte zu bringen – neben neuen Ausstattungsbezeichnungen gab es für den Ford Taunus Anfang 1976 schließlich auch ein neues Aussehen. So kam der entsprechend Taunus TC ’76 genannte Mittelklasse-Wagen

Mit dem Volvo C303 zeigten die Schweden nach dem L3314 und dem C202 erneut ihren Sinn für kompromisslose Geländebezwinger. So gut, dass ein C303 bei der Rallye Paris-Dakar 1983 die Klasse für Lkw unter 10 Tonnen für sich entschied.

Der Volvo C303 wurde zwischen 1974 und 1984 gebaut ©autorild.de 

Als Entwicklungsgrundlage der Volvo C3-Reihe diente denn auch der jener Ahne,

Mit amerikanischem Schwulst war Schluss, als der Nissan Bluebird der achten Generation debütierte. Das gefiel den deutschen Kunden, wenngleich der Bluebird mit ansprechendem Preis-Leistungsverhältnis deren Geschmack schon seit 1972 traf.

Der Nissan Bluebird U11 brachte den Frontantrieb in die Baureihe ©autorild.de

Auch wenn er seinem hinterradgetriebenen Vorgänger enorm ähnelt:

Als der Mitsubishi Galant 1977 sein Europadebüt gab, traf er auf alteingesessene Mittelklasse-Maganten wie Opel Ascona, Ford Taunus und Fiat 131. Wie diese wartete der Galant mit Hinterradantrieb und starrer Achse auf, brillierte jedoch in Punkto Ausstattung. 

Der Mitsubishi Galant GL kommt ohne Gebrauchsspuren oder gar Patina daher ©autorild.de

Speziell der Mitsubishi Galant GLX brannte ein Komfort-Feuerwerk sondergleichen ab:

Mit dem GAZ-24 Wolga offerierten die Gorkovsky Avtomobilny Zavod ab 1970 einen optisch deutlich zeitgemäßeren Pkw als den 1956 lancierten GAZ 21. Der Modellzyklus der Ablösung sollte sogar noch erheblich länger dauern.

Der GAZ 24 Wolga war primär nicht für Privatkunden gedacht ©autorild.de

Hatten die GAZ-24 Wolga Prototypen bei ihrer Präsentation 1966 noch modern ausgesehen,

Einerseits der 500 Nuovo, andererseits der Fiat 1500: Nicht jeder wünschte einen lärmenden Heckmotor, das wusste man auch in Turin. Glücklicherweise hatte Fiat nicht nur ein Einsehen, sondern auch die passenden Triebwerke zur Hand.

Beim Fiat 1500 C waren die Frontblinker in den Grill integriert ©autorild.de

Ende 1961 eingeführt, entsprachen der Fiat 1500 und der schwächer motorisierte Fiat 1300 dem Geschmack der Zeit:

Im Herbst 1972 eingeführt, hatte die erstmals als S-Klasse bezeichnete Oberklasse-Reihe 116 mit ihren ab März 1973 nachgereichten Topmodellen Mercedes 450 SE und 450 SEL sich rasch etabliert. Ab Herbst 1979 reichte die 116-Reihe dann das Zepter an den 126 weiter.

Die Scheinwerferwaschanlage des Mercedes 450 SE ist kein Stern-Ersatz ©autorild.de

Formal eine sichere Burg, allein durch Rostbefall einnehmbar, begeisterte die erste offizielle Mercedes S-Klasse ihre Kunden nicht nur mit

Der modern konstruierte Škoda Favorit 136 L war der Erkenntnis geschuldet, dass Heckmotoren außerhalb vom Elfer nicht mehr ganz dem Geschmack der Zeit und noch viel weniger den Ansprüchen internationaler Märkte entsprachen. 

Diese Front zierte nur den Škoda Favorit 136 L der ersten Serie ©autorild.de

Und so war die Einstellung der verschiedenen Škoda 105-, 120- und 130-Versionen beschlossene Sache. Zwar durfte jene 742-Familie noch bis 1990 weiterlaufen,

Auch 1967 spielte der Chrysler New Yorker die Rolle des Topmodells in seiner Division. Schwulst und Flossen der Fünfziger waren längst verschwunden, scharfe Kanten zeichneten die Chrysler Limousine aus.

Der stattliche Chrysler New Yorker war in der gehobenen Mittelklasse zuhause ©autorild.de

Unter der Haube galt bei Chrysler New Yorker 1967 wie schon in den Jahren zuvor „Weniger ist nicht mehr“,

Geschrumpftes Downsizing-Format wie beim Erzrivalen Cadillac war dem Lincoln Continental 1978 so fremd wie Effizienz. Gut so, denn kleiner und effizienter fanden die Lincoln Modelle ab 1980 deutlich weniger Kunden.

Zum 1980er-Jahrgang war Schluss für die riesigen Lincoln Modelle ©autorild.de

Wer sich den Continental Sedan leisten konnte, musste an der Tanke ohnehin nicht auf den Cent achten,