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    Opel Kadett B – die Luxuslimousine des Facharbeiters

    Anfang der 1970er Jahre erfreute der Claim „Opel Kadett. Das Auto.“ den Zuschauer der öffentlichen Programme. So wie bei diesem Kadett B 1200S, der von 1971 bis zur Ablösung durch den Kadett C im Herbst 1973 gebaut wurde.

    Die Stoßstangenhörner zeichnen die Opel Limousine als L-Modell aus ©autorild.de
    Wer sich seinerzeit lieber einen Opel Kadett B kaufen wollte als den immer noch recht populären VW Käfer, der hatte verstanden, dass der Wolfsburger bereits zu diesem Zeitpunkt alles andere als taufrisch war, da konnte Volkswagen noch so viele Details verändern. Eine viertürige Limousine?

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    Viel Auto für wenig Geld: Der Ford Consul 2000 L

    Als Ford 1972 im März mit Consul und Granada die neuen Modelle der oberen Mittelklasse einführte, schlug man gleich mehrere Fliegen mit einer gut designten und konstruktiv äußerst zeitgemäßen Klappe.

    Die Querstrebe im Kühlergrill hatte nur der Ford Consul, nicht aber der Granada ©autorild.de
    Mit Ford Consul und Granada wurden der englische und der deutsche Beitrag der oberen Mittelklasse zu einer europäischen Modellreihe in zwei Varianten mit gleicher Karosserie zusammengeführt. Der unter andrem durch Verzicht auf Zierleisten bescheidener ausgestattete Consul löste den deutschen 17M und des englischen Zephyr 4 ab,

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    Ford Transit Feuerwehr im Ziviloutfit

    Wer einen betagten Ford Transit zum Wohnmobil umbauen will, hat kaum Probleme, hierzu einen günstigen Ford Transit Kastenwagen aufzutreiben: Der Transit Mk1 war seinerzeit bevorzugtes Nutzfahrzeug zahlreicher Einsatzkräfte.

     Die Kurze Motorhaube vom Ford Transporter weist klar auf eine Benziner-Version hin ©autorild.de

    Kein Wunder, bot der Fort Transit der 1965 eingeführten zweiten Generation doch all das, was der VW T2 missen ließ: viel Platz, satte Zuladung, einen robusten und zuverlässigen Antrieb sowie eine durchgehende Ladefläche.

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    Rover P6 V8: Der Anglo-Amerikaner

    Der Rover P6 V8 war genau das richtige Angebot für jene Europäer, die sich V8 Autos kaufen wollten, aber keine US-Cars oder britische Luxuswagen á la Rolls-Royce wünschten.

    Den großen Lufteinlass unter der Stoßstange hatten nur die Rover P6 V8 Modelle ©autorild.de
    Der Rover 3500-V8 hielt 1968 Einzug in den P6 – ursprünglich galt es, den ähnlich positionierten Triumph 2000 mit Reihensechszylinder in die Schranken zu verweisen. Doch bereits 1967 wurde Rover von British Leyland, dem Triumph-Eigentümer geschluckt. Da das Konzept des Rover P6 V8 aber überzeugte und dank des geräumigen P6-Motorraums kaum Änderungen nötig waren, wurden die Pläne umgesetzt.

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    Top of the line Cadillac Limousine: 1970er Series 75

    Limousine kaufen und dann mit einem Limo-Service den großen Reibach machen? Kann klappen, doch dazu sollte der Wagen auch vorzeigbar sein. Aber gerade daran mangelt’s bei dieser Cadillac Limousine erheblich.

    Die aggressive Front zierte auch die unter dem Cadillac Series 75 positionierten Modelle ©autorild.de
    Vorliegender Cadillac Series 75 weist in der Tat zahlreiche Beschädigungen auf, die auf den ersten Blick indes nicht auffallen. Das mag reichen, wenn der große Bruder vom Cadillac Deville des Nachts eingesetzt wird, doch am Tag kann der größte Caddy unterhalb einer von Fachbetrieben aufgebauten Stretch Limousine niemanden hinters Licht führen.

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    BMW E3: Auf Bimmer und ewig

    Ja, man wollte wieder hoch hinaus in München, den Ruhm vom Barockengel wieder beleben. Dazu war ein gewisses Maß an Größe vonnöten, und die bot die Oberklasse-Reihe BMW E3 speziell als BMW 3.3 Li  zumindest ansatzweise.

     Eine stattliche Erscheinung bietet der BMW Oldrimer auch nach knapp 40 Jahren noch ©autorild.de
    Der seit 1968 gebaute BMW E3 sollte im etablierten Oberhaus auf Kundenfang gehen, das hierzulande vornehmlich aus der Mercedes S-Klasse und der Opel KAD-Reihe bestand. Ganz sicher schienen sich die Bayern ihrer Sache dabei nicht,

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    Vorsprung durch Technik: Mercedes 450 SE

    Jubiläum: Der Mercedes W116 ist eine Oberklasse-Limousine der Daimler-Benz AG, die im September 1972 in den Handel rollte. Und damit hat die  S-Klasse, wie der Mercedes W116 erstmalig genannt wurde, diesen bis heute überaus wohlklingenden Begriff ins Leben gerufen.

    Überholprestige hatte die erste offizielle Mercedes S-Klasse nicht nur wegen der doppelten Stoßstangenmehr als genug ©autorild.de
    Unser S-Klasse-Fotomodell feiert allerdings noch nicht 40-jährigen Geburtstag; zum Markstart standen lediglich die kleineren Motoren 280 S, 280 SE und 350 SE zur Verfügung, letztere beide auch als Langversion. Bereits im März 1973 wurden die großen V8 nachgereicht, der 450 SE und der 450 SEL. Spätestens für den hubraumhungrigen US-Markt war dieser Schritt nötig,

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    Shiguli Kombi – der klassische Lada Oldtimer unter anderem Label

    Die Vorzüge vom Kombi waren auch im Ostblock weithin bekannt. Kein Wunder, dass der Lada 2102 Kombi der viertürigen Limousine Lada 2101 zur Seite gestellt wurde. In der UdSSR wurde das Fahrzeug zunächst als Shiguli vermarktet.

     Der Lada 2102 ist optisch noch sehr an den Fiat 124 Familiare angelehnt ©autorild.de
    Der Lada 2102 Kombi unterschied sich von seiner Basis, dem Fiat 124 Familiare durch dickere Karosseriebleche, eine gesteigerte Bodenfreiheit und an der Hinterachse Trommelbremsen anstatt Scheibenbremsen. Frühe Exemplare vom zwischen 1971 und 1985 gebauten Lada Kombi wurden wie unser Shiguli-Fotomodell mit einer Kurbel zum Starten des Motors ausgeliefert.

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    Ro 80 – hier geht’s rund!

    Mit dem Ro 80 wollte sich NSU von seinen zahlreichen Rivalen in der gehobenen Mittelklasse wirksam absetzen. Das funktionierte – nur nicht so wie erhofft. Rückblickend betrachtet, war der NSU Ro 80 für die nunmehrige VW-Tochter sogar ein ziemlicher Reinfall.

    Der NSU Ro 80 war trotz der wuchtigen Front sehr windschnittig ©autorild.de
    Optisch stimmte mit dem Ro 80 alles: Die äußerst aerodynamische Karosserie war zum Marktstart 1967 reichlich zukunftsweisend, auf modischen Schnickschnack wurde verzichtet.

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    'ne ganze Hand voll im W123: Mercedes 300 D

    Der Mercedes W123 war schon immer sehr massentauglich: Geizkragen griffen zum nackten 200er, Connaisseure wählten ihren E-Klasse-Vorläufer als 280 CE oder T-Modell. Und rustikale Hubraumfans? Wenn die einen W123 kaufen wollten, war der Mercedes 300 D erste Wahl.

    Der Mercedes W123 ist auch heute noch sehr stattlich ©autorild.de
    Der Mercedes 300 D der Modellreihe W123 war ein verständliches Angebot aus Stuttgart:

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    1973er Chevrolet Bel Air: die Riesen-Ratte

    Als der Chevrolet Bel Air 1953 als eigenständiges Modell lanciert wurde, war er das Topmodell im Bowtie Programm. Das war der Bel Air 1957 auch noch – doch schon im Folgejahr verdrängte ihn der noch opulentere Chevrolet Impala von der Spitze.

    Der Chevrolet Oldtimer kann vieles, nur nicht unspektakulär ©autorild.de
    Damit begann der Chevrolet Bel Air im Ansehen immer weiter Herabzusinken. So war es auch seinem Prestige alles andere als förderlich, als Chevrolet 1965 den Caprice über dem Impala positionierte. Doch was der Fullsize Chevy nicht verloren hatte, war sein guter Ruf

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    Wartburg 311: Blaurauch mit Stil

    Geht es um DDR Fahrzeuge, kommen den meisten die neusten Modelle in den Sinn – Wartburg 1.3 und Trabant 1.1 oder allgemeiner Wartburg 353 und Trabant 601. Doch was kam davor? Zum Beispiel der hier gezeigte Wartburg 311.

    Dieser Wartburg Pkw trägt bereits den Grill des 313 ©autorild.de
    Als der Wartburg 311 1956 präsentiert wurde, war er aus designerischer Sicht up-to-date. Speziell mit Zweifarblackierung stand er äußerlich einem zeitgenössischen Opel oder Ford in nichts nach. Unter der Haube des 430 cm langen, 145 cm hohen und 157 cm breiten Mittelklasse-Autos sah es indes anders aus:

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    Gerollter Golf 1 im Woody-Trimm

    Der Golf 1 ist – mit Ausnahme des Golf Cabrio und des Golf GTI – aus dem Straßenbild so gut wie gestrichen. Dabei hat das wegweisende Volkswagen-Modell allein schon wegen der geringen Abmessungen noch heute großes Potential.

    Der Golf 1 GTI-Grill setzt farbliche Akzente ©autorild.de
    Ob an diesem Golf 1 Tuning-Arbeiten auch unterm Blech durchgeführt wurden, ist nicht erkennbar. Genügend Umbaumaßnahmen erfuhr der VW Oldtimer dennoch in jedem Fall.

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    Bentley S3: Mobilität für eilige Aristokraten

    Bentley. Yes Sir – ich fahre selbst, andernfalls hätte ich einen Rolls-Royce. Wer den ultimativen Luxus ohne allzu fieses Rentner-Image wollte, hatte in der ersten Hälfte der 60er-Jahre nur eine Wahl: Bentley kaufen oder laufen hieß es da.

    Den Bentley S3 unterscheiden primär die Doppelscheinwerfer von seinem Vorgänger S2
    So auch bei diesem Bentley S3, den wir an einem schönen Apriltag in Süddeutschland sichteten: Der zwischen 1962 und 1965 gefertigten – vom Band gelaufen mag man angesichts einer Gesamtproduktionszahl von Einheiten kaum sagen – Bentley Oldtimer wurde von einer jungen Dame pilotiert, die ganz adrett im Geschmack der damaligen Zeit gekleidet war.

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    S-Klasse W116: Metallicbraun glänzender Mercedes 350 SE

    Oh ja, mit der S-Klasse war man stets gut angezogen – und wie unser W116 Fotomodell mit Barockfelgen zeigt, hat sich daran auch nichts geändert. Wagen wie dieser Mercedes 350 SE waren ein Grund dafür, Mercedes-Benz als die Marke mit der eingebauten Vorfahrt zu betiteln.

    Die S-Klasse steht bis auf den fehlenden Stern bestens dar ©autorild.de
    Das Beste an der Mercedes S-Klasse vom Typ W116 ist ihre soziale Unverträglichkeit – kaum ein anderes S-Klasse Modell schaffte es, Hobbyrevoluzzer und selbsternannte Weltverbesserer derart nachhaltig anzupissen.

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