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    Citroen GS: von Grand Sport kein Spur

    Tags: Citroen | Mittelklasse

    Mais non, der Citroen GS ist kein geschrumpfter CX – er rangiert nur in der unteren Mittelklasse. Und im Gegensatz zum 2CV kommt einem dieser Citroen Oldtimer nicht beinah täglich unter.

    Citroen GS - der CX-Einfluss ist nicht zu übersehen ©autorild.de
    Der Citroen GS hatte in Sachen Design große Vorbilder: Seine Karosserie orientiert sich ganz stark an den Oberklasse-Aspiranten Citroen CX respektive DS, wenngleich die beiden Stallgenossen deutlich größer ausfallen. Ihre Strahlkraft fiel indes nicht aus, und so wurde der 1970 eingeführte GS zum Dauerbrenner – erst im Jahr 1986 wurde hierzulande der Verkauf der Facelift Version Citroen GSA eingestellt.

    Unser Fotomodell, das den klangvollen Namen Citroen GS 1220 Club Convertisseur trägt, entstammt der Zeit ab September 1972: Die Chromstoßstangen und -zierleisten weisen ihn als Vertreter der ersten bis 1979 gebauten Serie aus. Der 1220 Kubik-Motor war vorher nicht erhältlich.

    Schräges Heck am Citroen GS Club ©autorild.de

    Citroen GS mit Halbautomatik

    Womit der Citroen GS Club punktete, war in jedem Fall das hydropneumatische Fahrwerk, das den Franzosen ihren Charles de Gaulle noch für einige Jahre im Amt erhalten hat. Außerdem galt der Frontantrieb seinerzeit durchaus als fortschrittlich, wenn auch nicht für hohe Motorleistung geeignet. Doch Leistung war im Citroen GS ohnehin schwer zu finden, der GS 1220 mobilisierte überschaubare 58 PS und rang sich circa 88 Nm Drehmoment ab. Die wurden im GS Convertisseur – eine von 1973 bis 1976 lieferbare Dreigang-Halbautomatik mit Drehmomentwandler und elektrohydraulischer Kupplung – ohne Kuppeln an die Vorderräder geleitet. Wer hat schon einen Citroen Oldtimer mit Heckantrieb?

    GS 1220 Convertisseur - Schalthilfe mit schönem Namen ©autorild.de

    Überraschend flotter Citroen Oldtimer

    Dass der Citroen GS 1220 seinen Boxermotor immer noch mit dem Fahrtwind kühlte, war schon zur Markteinführung an sich überaltert, doch schaute man wohl auf die diverse Klein- und Kompaktwagen oder auch den Porsche 911. Der Vorteil der Triebwerke war die für damalige Verhältnisse ziemlich aerodynamische Karosserie vom Citroen Oldtimer, die einen relativ niedrigen Benzinverbrauch und satte 145 km/h Höchstgeschwindigkeit erlaubte. Der Luftkühlung und des hohen Drehzahlniveaus ungeachtet war es im geräumigen Innenraum nicht laut, sodass der Citroen GS Club zu Recht als komfortables Mittelklasse-Modell durchging. Noch eine Citroen GS-Werbung gefällig?

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