2 Türen

Leicht am umlaufenden sowie drei darinliegenden Zierstreifen auf der Flanke zu erkennen, startete der Plymouth Sport Fury 1966 in sein zweites Modelljahr. Doch kamen die C-Bodies nicht mehr so gut an, der Absatz war von 44.620 auf 35.945 Einheiten gesunken. 

Mit P4X Black innen und WW1 White wagte der Fury-Erstbesitzer keine Experimente ©autorild.de

„Stellen Sie ihn auf die Probe und spüren Sie den mühelosen, eifrigen Biss der fabelhaften Tiger-Kraft des Sport Fury. Fahren Sie eine Kurve und spüren Sie die gerade, ebene unübertroffene Glätte der Torsion-Aire Aufhängung des Sport Fury. Action ist das Element des Sport Fury“,

Mit dem Opel Commodore A zeigte die Marke mit dem Blitz, dass sie den Trend zu mehr Sportlichkeit nicht verschlafen hatte. Und stellte gleichzeitig klar, dass sich kraftvolle Motoren auch in größeren Wagen als dem Kadett B gut machten. 

Das Opel Coupé überzeugte von 1967 bis 1971 satte 70.333 Kunden ©autorild.de

Der Opel Commodore A war unkompliziert gestrickt: Rekord C-Karosserie mit mehr Chromtrimm und ausschließlich

Mit dem Auto Union 1000 trat Anfang 1958 der vorletzte westdeutsche Serienwagen mit Zweitaktmotor an. Der war noch salonfähig, wie allein 171.008 Limousinen und Coupés bestätigten.

Der Auto Union 1000 Universal fand in fünf Jahren 16.421 Kunden ©autorild.de

Der Auto Union 1000 als Nachfolger des DKW 3=6 war der einzige Pkw der Auto Union,

Der Ende 1968 eingeführte Ford P7b war eine überaus rasche Modellpflege des erst ein Jahr zuvor lancierten P7a. Der irritierte mit seiner Formsprache, doch mit dem Nachfolger wetzte Ford Deutschland diese Scharte an seinem Flaggschiff erfolgreich aus. 

Pollmann griff gern auf Ford Modelle für seine Umbauten zurück ©autorild.de

Seinerzeit dachte kein auch nur halbwegs seriöser Bestatter daran,

Als der Opel Rekord D im Herbst 1972 seinen Vorgänger ablöste, wurde manches fortgeführt, anderes verändert. Das galt beispielsweise für die neue Sprint-Ausführung, die im Gegensatz zum vorigen Rekord C Sprint nicht mehr mit werksfrisiertem Triebwerk aufwartete.

Die Stoßstangenhörner gehörten am Rekord D Coupé nicht zum Standard ©autorild.de 

Der Rekord D hatte weiterhin die vom Rekord C bekannte,

Seit 1964 auf der Midsize-Plattform, erfreute sich der Chevrolet El Camino auch 1971 ungebrochener Nachfrage. Kein Wunder, kombinierte das Pickup-Coupé doch ansprechendes Aussehen mit praktischer Ladefläche. 

Pkw-Optik und -Komfort verhalfen dem Chevy zu gutem Absatz ©autorild.de

Vom ’70er Jahrgang hob sich der 1971er El Camino leicht erkennbar durch

Ab Werk sah der zwischen 1970 und 1976 gebaute Skoda 110 R doch recht anders aus. Aber sportliche Nachrüstungen waren an diesem Skoda Coupé durchaus üblich.

Die Front dieses Skoda 110 R erinnert leicht an den Wartburg 353 ©autorild.de

Der für satte Traktion an den Hinterrädern sorgende Heckmotor machte die zweitürigen Skoda Modelle natürlich attraktiv für Einsätze im Motorsport, und so

Nach den Fullsize- und Midsize-Modellen kamen schließlich auch GMs Personal Luxury Coupes wie der Oldsmobile Toronado 1979 nicht um ein Downsizing herum. Innenraumgröße und Komfort litten nicht darunter – ganz im Gegenteil, wie auch obiger Claim versprach.

1979 hatte das Oldsmobile Coupé rund einen halben Meter an Länge verloren ©autorild.de

Ganz dem Geschmack der Zeit entsprechend wurden Toronado, Cadillac Eldorado und Buick Riviera für das Modelljahr 1979

Nicht Doyle und Bodie schätzen den Ford Capri S, auch all jene, denen der 1981 eingeführte Capri 2.8 Injection außer Reichweite lag. Ihr Debüt gab die S-Ausstattung bereits 1976 als Ablösung der GT-Linie – die beim Capri II ’78 aber 1982 erneut als Basistrimm lieferbar war.

Alus und der Sportstreifen adelten den Ford Oldtimer schon ab Werk ©autorild.de 

„Die gesteigerte Sportlichkeit des Ford Capri S spüren Sie schon, wenn Sie gerade erst Platz genommen haben:

Während die V6-Nachfolger von Ford 20M und 26M sowie Zephyr 6 und Zodiac Granada hießen, hörten die Vierzylinder-Erben von 17M und Zephyr 4 auf Ford Consul. Der horizontal getrennte Kühlergrill war markantestes Erkennungszeichen dieser Ford Modelle.

Der Ford Consul 1700 L wurde im März 1975 eingestellt ©autorild.de

Wie Granny ging auch Conny

Wer nicht länger auf dem Motorrad nass werden wollte, kaufte sich einen Kleinstwagen á la Goggomobil. So das Kalkül der Hans Glas GmbH aus Dingolfing. Waren zwei vollwertige Sitze im Fond verzichtbar, lockte auch das Coupé vom Typ Goggomobil TS.

Mit 124 cm baute das Goggomobil TS sportlich-flach ©autorild.de

Sein Debüt gab der Glas Kleinstwagen 1954 in Köln auf der Internationalen Fahrrad- und Motorrad-Ausstellung;

Der im März 1983 eingeführte Opel Corsa TR hatte einen primären Rivalen – den VW Derby. Doch während der Rucksack-Polo in beiden Generationen ausschließlich zweitürig kam, so hielt Opel es für eine gute Idee, den Corsa TR auch viertürig anzubieten.  

Dieser Opel Corsa TR trägt den 45-PS-Basismotor ©autorild.de

Sonderlich hübsch war das nicht – die 1985 eingeführten Fondtüren wirkten an der kleinen Opel Limousine genauso wie beim Corsa A-Schrägheck reichlich gewöhnungsbedürftig,

Zum Modelljahr 1975 lanciert, traf der Audi 50 als modern konzipierter Nachfolger des NSU Prinz nach der ersten Ölkrise den Geschmack der Zeit. Mit einem DIN-Verbrauch von unter acht Litern war der Audi Kleinwagen nach damaligen Verhältnissen durchaus sparsam.

Der Audi Oldtimer wurde als Nachfolger des NSU Prinz ersonnen ©autorild.de

Kein Wunder,

Im Februar 1974 und damit kurz vor dem Golf 1 eingeführt, erlaubte der VW Scirocco schon mal einen Blick auf dessen Technik. Wie der Golf den Käfer, so löste der Scirocco den Karmann-Ghia ab und markierte damit den Beginn einer neuen Ära.

Der Scirocco CL sollte den Absatz vor dem Modellwechsel befeuern ©autorild.de

In beiden Fällen bedeutete der Modellwechsel die Abkehr vom luftgekühlten Boxer im Heck hin zum quer eingebauten Reihenmotor im Vorderwagen. Damit einher ging ferner nicht nur Front- statt wie vormals Heckantrieb, sondern auch erstmals üppige Leistung. Bis zu 110 PS waren auf einmal zu bekommen, mehr als doppelt soviel wie in den vorigen VW Modellen. Doch auch deren Nachfolger benötigten mal eine Auffrischung, und eine solche bekam der VW Scirocco I unter anderem im August 1977. Sie bescherte ihm wuchtige Kunststoffstoßfänger sowie neue Bezeichnungen einiger Ausstattungslinien. 1980 gab es kaum noch neues; GTI und GLI waren gegen Aufpreis zum Spritsparen mit dem 4+E Getriebe zu haben. Bis Februar 1981 fertigte Karmann in Osnabrück 504.153 Einheiten. 

Das VW Coupé im CL-Trimm zierten weiße Zierstreifen ©autorild.de

Darf es ein besonderer VW Oldtimer sein?

Zwei VW Sondermodelle wurden offeriert, um ab Herbst 1980 den Absatz vor dem Modellwechsel zu befeuern. Zur Wahl standen der VW Scirocco CL und der SL. Letzterer erlangte „durch die Kombination heller bzw. mattsilberner Farbtöne mit geschmackvoll verteiltem Rot und Schwarz einen zünftig-sportlichen Auftritt“. Zur Lackierung in Alpinweiß oder Diamantsilbermetallic gab’s ein schwarzes Interieur mit roten Akzenten. Der Scirocco CL fiel durch weiße Zierstreifen in Verbindung mit platingrauem respektive inarisilbernem Metalliclack und schwarzer beziehungsweise dunkelgrüner Innenausstattung auf. Das VW Coupé stand in beiden Fällen als 1.3 mit 60 PS, als 1.5 mit 70 PS und als 1.6 mit 85 PS; der 1.6 mit 110 PS war den potenten Scirocco GTI und GLI vorbehalten. Rechteckige Scheinwerfer sollten dem VW Oldtimer verwehrt bleiben ©autorild.de

Sportlicher Trimm für den VW Scirocco CL 

Die exklusiv ausgestatteten VW Sportwagen-Editionen erfreuten sich großer Nachfrage, sodass auf begleitende Werbemaßnahmen verzichtet werden konnte. Auch der bei 17.285 DM startende Scirocco Preis für das Sondermodell leistete anhand zahlreicher inkludierter Extras seinen Beitrag zum Erfolg. So kam der VW Scirocco CL ab Werk mit der Radioanlage „Emden“, einem Vierspeichen-Sportlenkrad, Spoilern und Breitreifen zum Kunden. Emden wich bei unserem Fotomodell einem zeitgenössischen, zweistöckigen HiFi-Turm, die Stahlfelgen nicht minder üblichen ATS Cup-Alus. Noch schöner ist, dass vorliegender bei 240 cm Radstand 385 cm langer, 163 cm breiter und 131 cm hoher VW Oldtimer nicht den Eindruck macht, als sei er ein verbastelter Schrottplatz-Kandidat. Ganz im Gegenteil. 

Die erste Generation vom VW Sportwagen überzeugte 504.153  Kunden ©autorild.de

Der VW Scirocco CL trug stets platingrauen oder inarisilbernen Metalliclack ©autorild.de

Der Mercedes 250 CE sollte als adretter Zweitürer mit kraftvollem Triebwerk der /8-Famile die Krone aufsetzten. Diesen Job erfüllte das von Februar 1969 bis April 1972 hergestellte Mercedes Coupé mehr als überzeugend.

Das stets sechszylindrige W114 Coupé krönte die /8-Famile ©autorild.de

Während die Strich Acht-Limousine bereits zum 68er Modelljahr in den Vorführräumen der Mercedes-Händler stand und dort fortdauernd die Kassen klingeln ließ, mussten sich Coupé-Fans noch bis April 1969 gedulden. Dann endlich war das neue Modell ohne hintere Wagenschläge da,