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    Opel Commodore GSE – Das Koteletten Coupe

    Tags: Heckantrieb | Mittelklasse | Opel

    Diesem Opel Commodore B Coupe fehlt es an nichts – gut, Tieferlegung, Rennstreifen oder gar ein stattliches Opel-Tuning mit Corvette V8 würden dem Coupe schon gut zu Gesicht stehen.

    Dabei geht es diesem Opel Commodore prächtig: kaum sichtbarer Rost, hübsche zeitgenössische Rad-Reifen-Kombination. Das Sportcoupe der 70er Jahre war, als der Opel-Blitz noch für Zuverlässigkeit, gutes Design und Heckantrieb stand, eine echte Ansage und von Image und Positionierung fast wie ein heutiger Mercedes CLK: kraftvoll, laufruhig und komfortabel ausgestattet. Speziell der cleane Fuselage-Look, der auch den Kadett C zum Weltauto befähigte, machte den Commo B zum Sportwagen für den gut verdienenden Mittelstand – angesichts seines Durstes hat sich daran nicht viel geändert.

    Commodore GSE: Starrachse am Limit

    Dem Commodore B fehlte es allerdings unterm Blech an Fortschritt: Wo Ford Granada und 5er BMW E12 schon eine Einzelradaufhängung nutzten, sitzt bei diesem Koteletten-Coupe hinten noch eine Starrachse an Schraubenfedern. In Verbindung mit den 155 bis 160 PS vom 2.8 E Reihensechszylinder kam es in schnellen Kurven zu ungeplanten Ausbrüchen. Da dieser Opel Commodore GSE aber keine Verknitterungen aufweist, kann die Fahrdynamik den Fahrer nicht über Maß fordern. Wie heiß es doch? Opel - der Zuverlässige.

    B-Commodore – Wo sind die Zusatzscheinwerfer?

    Was dem Besitzer von diesem B-Commodore widerfahren möge? Rostschutz für Schweller und Frontschürze, hier schon befallene Opel-Teile. Auch der oben angesprochen Commodore V8-Umbau wäre eine heiße Sache. Doch auch ohne Custom Car-Allüren bietet das Beste unterhalb der KAD Serie das, was Fahrer vom Rekord Commodore-Tretern immer neideten: Die mit echter Holzfolie bezogene Mittelkonsole mit dem geilen Lautsprecher, der aussah, als
    wäre er frisch der Schrankwand entrissen. Sollte er unrettbar kaputtgehen, mit passendem Röhren-TV ersetzen!