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    Ford Taunus – eine Nase tankt Super

    Tags: Ford | Mittelklasse

    Der Ford Taunus stand schon vor Taunus 15M und Taunus 17M für Qualität in der Mittelklasse. Dass Taunus Ford ab 1968 nicht mehr als einziger Name zur Verfügung stand, änderte daran nichts.

    Dem Ford Taunus brachte das nur wenig Neuerungen – er war ab 1971 als Knudsen Taunus, benannt nach dem gewechselten GM-Mann Bunkie Knudsen, weiterhin für die untere Mittelklasse zuständig. Das Granada-Consul-Gespann ersetzte den Taunus 20M und Taunus 26M eine Stufe höher.

    Als zweitürige Limousine und als Taunus Coupe ist er heute am häufigsten unterwegs; speziell der Kombi Turnier ist dank gewissenlosem bzw. pragmatischem Einsatz als Nutzfahrzeug heutzutage ein rare Version des Knudsen Taunus.

    Knudsen Taunus – Eiche Rustikal auf Rädern

    Der Knudsen Taunus war bis zur großen Überarbeitung im Januar 1976 ein nationales Unikat; ab diesem Zeitpunkt wurde der britische Ford Cortina Mk III mit großem Hüftschwung an die kontinentalen Vorgaben angepasst. Der Heckantrieb blieb dem Ford Taunus und auch dem Nachfolger Ford Sierra erhalten. Wie im Erzkonkurrent Opel Ascona tat hinten eine Starrachse Dienst. Wer auch immer damals ein solches Fahrzeug fuhr, stand im Ruf, dem besonders konservativen Lager zugehörig zu sein. Mehrere Jahre später war es das Auto für Cougarhasser oder desinteressierte Kiffer.

    Wichtiges Zubehör für den Ford Taunus

    Taunus Tuning muss nicht übertrieben sein, wie unser Fotomodell beweist: Die Lookalike-Wolfrace-Felgen mit Breitreifen gehen gut mit dem cremeweißen Lack des Knudsen Taunus einher; dem Fahrwerk vorne eine Tieferlegung zu spendieren, wäre eine passende Ergänzung. Welcher Ford-Motor hier per Stößelstangen gesteuert wird, ist auch der fehlenden Embleme wegen unklar. Was wir dem Ford Taunus-Besitzer wünschen, ist jedoch weniger einen der seidenweichen V6, sondern eine dauerhafte Konservierung – der 3.0 Essex kann danach immer noch kommen.