Oldtimer

1959 als eigenständige Modellreihe eingeführt, war der Chevrolet Impala 1966 endgültig vom Thron gestoßen worden. Doch auch als zweitbestes Pferd im Stall unter dem neuen Chevy Caprice hatte der Impala noch viel zu bieten. 

Der Chevrolet Impala kam ab Werk mit Radkappen und Stahlfelgen ©autorild.de

1966 erwies sich für Chevrolet als ein nur mäßig gutes Jahr:

Mit dem Chrysler New Yorker stand ein Wagen der ganz gehobenen Mittelklasse bereit, wenn es doch kein Buick Electra oder Mercury Brougham sein sollte. 48.137 Kunden griffen 1968 zum Chrysler-Topmodell, davon 26.991 zum eleganten 4dr-Hardtop ohne B-Säule

1968 war das letzte Jahr für den kantigen Chrysler New Yorker ©autorild.de

Wodurch sich der Chrysler New Yorker 1968 besonders auszeichnete, war gediegener Luxus gepaart mit kraftvollem Antrieb:

Mit dem Ford Taunus, der 1971 als Taunus TC debütierte, hatte der Taunus ’80 nach vier Modellpflegen außer der leicht geschwungenen Fensterunterkante optisch nichts mehr gemein. Ende 1982 wehte mit dem Sierra dann ein ganz anderer Wind.

 Die in die Kotflügel gezogenen Blinker zeichnen den letzten Ford Taunus aus ©autorild.de

Das Fastback-Coupé und die namensgebende Nase hatte der Knudsen-Taunus bereits Anfang 1976 verloren,

Der BMW 1800 rollte 1963 in den Handel, ein Jahr nachdem die Neue Klasse erfolgreich debütiert war: Endlich waren Kunden begeistert, die zwischen dem kleinen BMW 700 und dem Barockengel einen Bimmer suchten. 

Die Front vom BMW Oldtimer wurde an die des BMW 2000 angepasst ©autorild.de

Was die BMW Limousine zunächst nicht bot, waren stärkere Motoren – der BMW 1500 kam zwar immerhin auf 80 PS, doch das langte den meisten Kunden nicht,

Die Oberklasse-Baureihe BMW E23 rollte als erste BMW 7er-Reihe 1977 im Frühling in den Handel. Die große BMW Limousine ersetzte die E3-Modelle und stellte den ersten ernstzunehmenden Angriff auf die Mercedes S-Klasse dar.

Die flotten BBS-Felgen stehen der großen BMW Limousine bestens ©autorild.de

Denn der BMW 7er E23 baute glücklicherweise länger als die Langversionen des Vorgängers und kam mit

Mit dem Jaguar XJ zeigten die Briten abermals, dass es sinnlos sei, starke Luxusautos zu bauen, und dann nicht auf die Piste zu schicken. Also trat 1976 und 1977 das Broadspeed-Team mit vier XJ 12 Coupés an, was einem Fan offenbar schwer im Gedächtnis saß.

Sportanzug statt Maßanzug – auch das kann der Jaguar XJ gut tragen ©autorild.de

Dieser Jaguar XJ ist aber ein Vier- und kein Zweitürer? Mit dem Zählen klappt’s also,

Der Lincoln Continental empfahl sich als Luxusauto allen, die reich geboren oder zu reichlich Geld gekommen waren. Anders als die Rivalen von Cadillac und Imperial setzte Lincoln beim Continental aber auf eine wegweisende Optik.

Ab Werk lief der Lincoln Continental mit Radkappen vom Band ©autorild.de

Der viertürige Lincoln Continental mit den charakteristischen Suicide Doors wurde zum Modelljahr 1961 präsentiert und hob sich mit

Ja, es gab deutlich aufregendere Autos als den VW Passat B2. Aber nicht viele erfolgreichere: Mit 3.345.248 in Deutschland und insgesamt mehr als 4,5 Millionen produzierten Einheiten bescherte der Passat B2 Volkswagen volle Kassen.

Der fein gerippte Kühlergrill weist auf eine  VW Oldtimer vor dem Facelift hin ©autorild.de

Im Februar 1981 rollten der VW Passat Variant und die zweitürige Schräghecklimousine in den Handel. Der intern als Passat 32B bezeichnete B2

Vor dem Borgward 230 gab es den nahezu identischen P 100. Der feiert sein Debüt auf der IAA 1959 als elegante Alternative zur formal ähnlichen Mercedes Heckflosse und war den Schwaben um eine sensationelle Luftfederung sogar voraus.

Die Front vom größten Borgward Pkw war Mitte der 60er absolut akzeptabel ©autorild.de

BMW stünde für „Borgward macht weiter“, lautete in Witz nach dem Zusammenbruch des Borgward-Imperiums zwei Jahre später,

In der oberen Mittelklasse hatte es der Rover P6 nicht leicht – einheimische wie ausländische Rivalen gab es reichlich, sich vom ihnen abzusetzen, tat Not. Aber wie? In Solihull griff man auf Bewährtes zurück und setzte auf den Rover V8.

Der Alugrill weist auf einen frühen Rover 3500 P6 hin ©autorild.de

Mit dem von Buick erworbenen Achtender hieß die Limousine dann nach dem Hubraum Rover 3500. Jenes ab 1968 gebaute Fahrzeug stellte eines der ganz wenigen Modelle in diesem Segment dar,

Wenngleich Peugeot Diesel-Aggregate schon recht früh in diverse Modelle – selbst Kompaktwagen – pflanzte, so musste der 304-Reihe teils recht lange warten: Erst 1979 und damit ein Jahr vor Produkteinstellung debütierte der Peugeot 304 Break GLD.

Der Peugeot Oldtimer basiert auf dem 1965 lancierten 204 ©autorild.de

Der Peugeot 304 rangierte in der unteren Mittelklasse. Er wurde im Oktober 1969 auf dem Pariser Autosalon als viertürige Stufenhecklimousine präsentiert,