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    Fiat Spider – der 124 Spider lief und lief und lief

    Tags: Fiat | Roadster

    Wenn es in einem Fiat Forum zum124 Spider kommt, bilden sich meist rasch zwei Lager: Die einen, die die fetten US-Stoßstangen am Fiat 124 Spider mögen, und die, die den Fiat Spider lieber mit den filigranen europäischen Pendants sehen.

    Die Motorhaube vom Fiat Roadster zieren zwei Auswölbungen ©autorild.de
    Grundsätzlich aber ist der Fiat Spider ein echter Dauerbrenner: den Fiat 124 Spider kaufen wollten zwischen 1966 und 1985 knapp 200.000 Sonnenanbeter, die den offenen 124er in der Mehrheit gut behandelten – mit der Folge, dass der Fiat Roadster heute alles andere als selten ist.

    Und das ist auch gut so, immerhin ist der zierliche, aber nicht zerbrechlich wirkende Fiat Youngtimer aus gestalterischer Sicht rundum gelungen. Klar war der nach knapp 20 Jahren optisch wie technisch nicht mehr up to date, doch nach dem Niedergang von Triumph und MG teilten sich Fiat und Alfa Romeo Spider den so gut wie komplett Markt untereinander auf.
    Die dicken US-Stoßstangen schützen diesen Fiat Spider vor Parkremplern ©autorild.de

    Fiat Spider geht in 12 Sekunden auf Tempo 100

    Unser Fiat 124 Spider-Fotomodell lief ab 1981 vom Band, wie die Plakette des in diesem Jahr eingeführten Zwoliter-Vierzylinders verrät. Außerdem zeigt sie, wie leicht sich das Loch für Heckklappenschloss verstecken lässt – es befindet sich in der letzten Null der 2000. Der Zweitausender mit elektronischer L-Jetronic-Einspritzung von Bosch beschert dem Fiat Spider übrigens satte 105 PS und rund 150 Nm Drehmoment. Damit rauschte der inklusive Fahrer und vollem Tank deutlich unter 1.100 kg leichte Fiat Roadster in gut 12 Sekunden von 0 auf 100 km/h, beherrschte man das manuelle Fünfganggetriebe korrekt.
    Der Zwoliter-Einspritzer des Fiat 124 Spider leistet 105 PS ©autorild.de

    Nicht zu meckern am Fiat 124 Spider

    Dass beim Fiat Spider die angetriebenen Hinterräder an einer schraubengefederten Starrachse hingen, mag heutzutage archaisch anmuten – doch so war das nun mal. Und da die robuste wie pflegeleichte Lösung gut abgestimmt war, gab es auch keine Klagen. Klagen kommen bei diesem als Pininfarina Spider vermarkteten Exemplar auch nicht auf: Verdeck und Lack top, Räder, Chrom sowie Gummileisten ebenfalls. Angesichts dessen dürfte jemand diesen Sommer mit seinem 124 Spider eine ganze Menge Spaß haben. Daran dürften schließlich auch die 176 Sachen Spitze teilhaben.
    Altmeister Pininfarina gestaltete den 124 Spider ©autorild.de