4 Türen

Im Herbst 1983 kam die dritte Generation des Mitsubishi Lancer auf den europäischen Markt. Auch diese stand zunächst ausschließlich als viertürige Stufenhecklimousine zur Verfügung, im Sommer 1985 ergänzte der Lancer Kombi das Angebot.

Die Mitsubishi-Limousine rollte serienmäßig mit 13-Zöllern an ©autorild.de

Im Design längst europäisch-nüchtern statt wie einst amerikanisch-hemdsärmelig, vertraute die Mitsubishi Limousine wie zuvor darauf, den Platzhirschen der alten Welt durch Preiswürdigkeit und ansprechende Ausstattung Kunden abzujagen. Besonders gut gelang das

Auf dem 87. Internationalen Automobil-Salon in Genf feiert der neue Suzuki Swift seine Europapremiere. Ab Mai steht der Suzuki Kleinwagen beim Händler.

Mit 384 cm Länge, 173 cm Breite und 148 cm Höhe baut der neue Swift

Der auf 5.000 Einheiten limitierte Opel Kadett E Tiffany debütierte im Januar 1988 auf Basis des Kadett GL und wurde auf langjähriger Erfahrung initiiert: Sondermodelle treiben entschlossene Kunden in die Showrooms der Opel Autohäuser. 

Der Opel Kadett E Tiffany soll auf 5.000 Stück limitiert worden sein ©autorild.de

Dieser in 114 Stahlgrau gespritzte Opel Kadett E Tiffany punktete mit üppiger Ausstattung und gehörte nicht zu den Billigheimern im Segment. Kombi-Fans guckten in die Röhre;

Dass Kompaktwagen wie der Mazda 323 in Deutschland gut liefen, bekamen die Importeure rasch mit. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte sich die Kompaktklasse aus Japan dann aber etablieren.

Der Lack vom Mazda Youngtimer ist unterschiedlich stark verlebt ©autorild.de

Zum Einstand ins Straßenbild gehörte beim Mazda 323 genauso wie bei Kadett und Escort die Umrüstung auf Frontantrieb. Dies geschah 1980,

Im Gegensatz zu Europa waren Audi 100 C2 und C3 in den USA ausschließlich mit Reihenfünfzylindern verfügbar, was durch die Bezeichnung Audi 5000 unterstrichen wurde.

Unfähige Fahrer beschleunigten den Audi 5000 in schlechtes Licht ©autorild.de 

Ja, der Audi 5000 ging richtig ab. Einfach so. Jedenfalls erzählten von 1983 bis 1987 das manche,

Die alljährlichen Updates blieben dem Cadillac Escalade 2016 freilich nicht erspart. Neben vier neuen Farben wurde das große US Car vor allem im Bereich der Elektronik aufgefrischt.

Für Vortrieb sorgt im Escalade unverändert der Cadillac V8 mit Direkteinspritzung,

Ja, beim Ford Scorpio als Granada-Nachfolger lief manches schief. Zwar mochte das Aero-Heck modern sein, doch war man vom Ford Händler in der oberen Mittelklasse Stufenheck-Limousinen und geräumige Kombis gewohnt. Deren Abwesenheit stieß sauer auf.

Gelbe Blinker hatte der Ford Scorpio nur in der ersten Serie ©autorild.de

Bis endlich die Ford Scorpio Limousine im klassischen Threebox-Design anrollte, mussten die Interessenten noch gut vier Jahre bis Dezember 1989 warten. Einstiegsmodell war der Scorpio CL, der serienmäßig neben einem höhenverstellbaren Lenkrad, ABS, Mittelarmlehne im Fond und zwei von innen manuell verstellbaren Außenspiegel auch eine Servolenkung, Zentralverriegelung und den in der Höhe justierbarer Fahrersitz mitbrachte. Darüber rangiert der Scorpio GL, der zusätzlich über elektrische Fensterheber vorn, Drehzahlmesser, Mittelarmlehne vorn, getönte Scheiben, elektrisch einstellbare Außenspiegel und andere Radkappen verfügte. Eine dieser Versionen ist auch dieser bei 276 cm Radstand cm lange, 176 cm breite und 143 cm hohe Ford Youngtimer.

Die Frontpartie des Ford Scorpio wurde 1993 nochmals gründlich überarbeitet ©autorild.de

Ein Ford Youngtimer der ersten Serie

Um den noblen Scorpio Ghia handelt es sich bei unserem Fotomodell nicht, die wappenverzierte Topversion wurde durch deutlich breitere Seitenleisten geschützt. Vorliegender Ford Scorpio entstammt den Jahrgängen 1989 bis 1992, erkennbar an der schwarzen Heckblende ohne das Nummernschild flankierende Reflektoren und die gelben anstatt wie später geschwärzten Rückleuchten. Nach dem Facelift 1992 trugen die großen Ford Modelle wie auch der in diesem Zuge eingeführte Scorpio Turnier nun auch als zusätzlich weiße Blinkergläser, ab 1993 waren außerdem die Motorhaube stärker gefalzt, die Scheinwerfer abgerundet und die Blinker stärker in die Kotflügel gezogenen.

Mit dem Facelift wanderte das Typenschild vom Scorpio auf die Heckblende ©autorild.de

Hinterbänkler greifen beim Ford Scorpio ins Leere

Antriebsseitig hatten die Kunden der ersten Ford Scorpio-Stufenheck-Reihe die Wahl zwischen Reihenvierzylinder- und V6-Benzinern zwischen 100 und 145 PS sowie einem 2,5-Liter-Turbodiesel mit 92 PS. Hinterradantrieb war Ehrensache, einzeln aufgehängte Hinterräder und Scheibenbremsen rundum ebenfalls. Die Vierloch-Radkappen an diesem Ford Youngtimer sind natürlich Unsinn – der Scorpio kam wie der Granada stets mit Fünfloch-Naben. Und dann noch VW-Logos in den Zentren der Zierblenden. Ob angesichts dessen einem Wutbürger der Allerwerteste platzte und er daher der Ford Limousine den Türgriff hinten rechts abriss oder jener doch einem Diebstahlsversuch zum Opfer fiel, ist unbekannt... 

Ein sehr ähnliches Heckdesign bot auch der ärgste Rivale der Ford Limousine, der Opel Omega ©autorild.de

Am Ford Youngtimer ist was los. Und zwar der Türgriff ©autorild.de 

1983 debütierte der erste Audi Avant mit Kombi- statt Schrägheck – zuvor hieß ein jeder Audi Kombi wie sein VW-Pendant Variant. Von Wolfsburger Spießigkeit setzte sich der neue Audi 100 Avant gekonnt ab.

Dem Lack vom Audi Youngtimer  – vermutlich Tornadorot – sind die Jahre anzusehen ©autorild.de 

So punktete der Audi 100 Avant mit flach abfallender Heckklappe,

Ging es um praktische Fragen, stellten sich die Franzosen nie an. Wie bei Ford und Opel wurden dort zahlreiche Kombis gebaut, so auch der Peugeot 505 Break.

Alufelgen und Metalliclack stehen dem Peugeot 505 Break bestens ©autorild.de

Als Nachfolger vom Peugeot 504 Break wurden an den 505 Break enorme Ansprüche gestellt. Die erfüllte der schon zur Vorstellung im Jahr 1979 gehobene Mittelklasse-Kombi aufgrund der reichlich altbackenen Optik nicht,

Abgesehen davon, dass der 1982 lancierte Opel Corsa erst sieben beziehungsweise sechs Jahre nach VW Polo und Ford Fiesta auf den Handel kam, war er speziell dem Wolfsburger ähnlich: Der Corsa rivalisierte mit dem Polo, der Corsa TR mit dem Derby. Oh je.

Eine Griffmulde sparte sich Opel leider an der Klappe des 450-Liter-Kofferraums ©autorild.de

Das „oh je“ bezieht sich beim Opel Corsa TR in erster Linie auf die viertürige Version – die 1985 eingeführten Fondtüren sehen an der kleinen Opel Limousine genauso wie am Corsa A-Schrägheck eher abschreckend aus, da sie mit einer wenig harmonisch gestalteten C-Säulen-Partie einhergingen. Da wirkten die Zweitürer mit ihren großflächigen Seitenfenstern und kräftigeren Abschlusssäulen wesentlich attraktiver. Geräumig war der bei 234 cm Radstand cm 396 lange, 154 cm breite und 137 cm hohe Opel Kleinwagen allemal:

Wer sich eine neue oder gebrauchte Mercedes C-Klasse zulegen will, wird Besitzer eines Fahrzeugs mit einer langen Tradition. Das erste Fahrzeug der damals neuen Baureihe mit dem Namen C-Klasse war der W 202. 

 Die erste C-Klasse W 202

Der Mittelklasse-Wagen wurde im Jahre 1993 präsentiert.

Der im Mai 1990 lancierte und bis Dezember 1991 gebaute Golf Country ist eine besonders markante Version des Golf CL syncro mit vier Türen. Sonderlich erfolgreich war der kompakte VW Geländewagen indes nicht.

Selbst die Speedline-Felgen sind an diesem VW Golf Country original ©autorild.de

Tatsächlich überzeugte der VW Golf Country mit 7.735 nur wenig mehr als die Hälfte der angepeilten 15.000 Käufer. Allerdings hatte der VW Youngtimer zwei wesentlich Schwächen: Seine Geländetauglichkeit litt etwas unter den fehlenden Differentialsperren,

Es war Sommer: Ein Vierteljahrhundert  Jahre Audi TDI feierten die Ingolstädter im Juni 2014 nicht nur durch Sondereditionen und Triturbo-Unikate. Darüber hinaus stand auch der erste Turbodiesel mit Direkt-Injektion – kurz TDI – für Tests bereit.

 Die Audi Limousine ist designt wie heutige Ingolstädter: glatt, sachlich und ohne Schnickschnack ©autorild.de

Die zu begießenden 25 Jahre Audi TDI-Technologie begannen bereits 1989, auch wenn der Audi 100 2.5 TDI erst im Januar 1990 in den Handel rollte:

1977 erblickte der erste offizielle BMW 7er E23 das Licht der Welt – und schloss deutlich zur ebenfalls ersten offiziellen Mercedes S-Klasse W116 auf. Gerade unter der Haube der BMW Limousine mangelte es aber noch an Prestige.

Die breite Niere weist beim ersten BMW 7er auf  ein Facelift-Modell hin ©autorild.de

Leistung bot der BWM 7er spätestens als BMW 745i reichlich – dessen zunächst 3,2 und ab 19 dann 3,4 Liter großer Reihensechszylinder mobilisierte dank Turbolaufladung beachtliche 185 kW/252 PS. Wer Turboboost und Turboloch weniger schätzte und eine gleichförmige Leistungsentwicklung bevorzugte,

US-Cars mit Flossen? Super! Reifenmordende Muscle Cars? Her damit! Frontgetriebene 80er-Jahre-Skurillitäten? Äh, ja... Tatsächlich gehörten und gehören derartige Cadillac DeVille-Modelle hierzulande nicht zu den gefragtesten Fahrzeugen.   

Vorm Chanel-Geschäft steht der Oberklassewagen-Cadillac DeVille bestens

Der zwischen 1985 und 1993 gebaute Cadillac DeVille der sechsten Generation brachte den in den späten 70er Jahren eingeläuteten rechtwinkligen Übergang von C-Säule zu Kofferraumdeckel auf die Spitze: