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    Alfa 33 Sportwagon – der attraktive Packesel

    Tags: Alfa Romeo | Kombi | Kompaktwagen

    Alfa Romeo News: Ja, ungeachtet des Alfa Tipo 33 es gab durchaus italienische Autos, die nicht in Rot lackiert wurden. Und diesem Alfa 33 Kombi steht die dezenter Farbe durchaus gut zu Gesicht.

    Dieser Alfa Romeo 33 hat noch seine originalen Felgen ©autorild.de
    Der Alfa 33 ist hierzulande größtenteils vergessen, was nicht sehr verwundert: Auch bei diesem Alfa Sportwagon nagt der Gilb schon an zahlreichen Stellen, unter anderem an der Heckklappe.

    Unser angezähltes Fotomodell mit geschmacksicherem Lack in British Racing Green entstand erst nach dem Facelift ab Herbst 1989, erkennbar am eingerahmten Kühlergrill und am Namen: Anfangs hieß der Kombi Alfa Romeo 33 Giardinetta. Zudem verschwanden die gelben Blinker des Alfa Romeo 33 und wurden gegen hellgraue ersetzt, was in diesem Fall aber gut mit der Außenfarbe harmonisiert. Besondere Freude ruft die überaus ansehnliche, aber trotz der geringen Höhe tatsächlich nutzbare Dachreling hervor.  
    Stilbruch bei Alfa Romeo: Aufwendiges Pininfarina-Schild, billigster Tankhinweis ©autorild.de

    Alfa 33 erleidet fragwürdige Sparmaßnahme

    Was beim Alfa Romeo 33 allerdings weitaus bekloppter aussieht als beim Volvo 245, sind die Fondtüren: Alfa Romeo wollte an dieser Stelle wie die Schweden sparen und verbaute entsprechend die geknickten Türen der Alfa 33-Limousine, was der Seitenlinie zwar Charakter verleiht, aber eben improvisiert wirkt. Da Pininfarina den ganzen Alfa Romeo Sportwagon jedoch ohnehin recht kantig zeichnete – kein Wunder, der Youngtimer debütierte im Jahr 1983 – lässt sich diese Eigenheit mehr als verschmerzen. Überhaupt waren Lastesel wie der Alfa Romeo Kombi in der Kompaktklasse seinerzeit rar, außer den niedriger positionierten Opel Kadett Caravan und Ford Escort Turnier gab es kaum weitere Konkurrenten.
    Youngtimer Tuning: stimmiger Dachspoiler am Alfa 33 Sportwagon ©autorild.de

    Leistungsverlust beim Alfa Romeo 33 Kombi

    Dass vorliegender Alfa 33 Sportwagon die zwei Vergaser des 1,7-l-Boxermotors gegen eine  Bosch Einspritzanlage tauschen musste, kostete ihn 13 seiner vormals 118 PS. Auch das Drehmoment des Achtventil-Vierzylinders ging auf 148 Nm bei 4500 Touren zurück. Doch auch damit war der knapp über eine Tonne leichte Alfa Kombi immer noch gut im Rennen. So kam es dann auch, dass vom 420 cm langen Alfa Romeo 33 Sportwagon in seinen elf Baujahren 122.366 Exemplare gebaut wurden – neben satten 866.958 Limousinen. Wäre ein Freude, dem grünen Alfa Kombi in elf Jahren noch einmal über den Weg zu laufen. Immerhin hat er sich auch erfolgreich der Abwrackprämie widersetzt.
    Gegen den Rost hat auch die elektronische Einspritzung nichts zu vermelden ©autorild.de