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    Porsche 944 - Breitensportwagen aus gutem Hause

    Tags: Porsche

    So darf ein Porsche Coupe durchaus lackiert sein – an diesem Porsche 944 wurde keine Folie zum Schutz über den Lack gezogen.

    Die demolierte Frontstoßstange vom Porsche Coupe und der rote Lack unter den abgeplatzten Stellen demonstrieren deutlich, dass es sich hier nicht um ein Alltagsauto und kein Showcar oder Poser-Fahrzeug handelt. An diesem 944 ist Mattschwarz noch eine lobenswerte Einstellung und keine Spackenfolierung. Ein bisschen Folie findet sich allerdings schon – An der Front vom Porsche 944 lungern neben dem Kennzeichen ein paar aufgeklebte Totenköppe. Eine sehr sinnvolle Applikation, will man zum Lichthupe Geben nicht ständig die Klappscheinwerfer hochfahren, die am Porsche 944 Teile sind, die den Flitzer als 80er-Jahre Hobel outen.

    Porsche 944 – Fahrspaß pur dank Heckantrieb und Transaxle-Getriebe

    Ein bisschen aufgepeppt, vielleicht mit aktuellen Spiegeln und LED-Scheinwerfern, könnte man Gesamtkonzept wie Grundform vom Porsche 944 ohne Probleme immer noch bringen – leicht und klein ist ja gerade in. Sportlicher Heckantrieb entwickelt sich ohnehin gerade zur absoluten Nische im Bereich der volksnahen Fahrzeuge. Das kann dem Besitzer von diesem Porsche Coupe allerdings herzlich egal sein, er hat ja seinen Hecktriebler – und natürlich das serienmäßige Transaxle-Getriebe zwischen den Hinterrädern. Letzteres hemmt durch seine traktionsfördernden Kilos das Durchdrehen der zeitgenössischen Porsche 944 Felgen, die an diesem Sportwagen wie die bekannten BBS-Nachrüstteile aussehen.

    Porsche Coupe überzeugt mit ausgewogenem Design

    Andere Porsche 944 Teile, die ins Auge fallen, gibt es mit Ausnahme des orangen Scheibenwischerspoilers nicht. Ein gutes Design braucht eben keine Effekthascherischerei – nicht um sonst wurde das Porsche Coupe mit Frontmotor in mehreren Evolutionsstufen von 1976 bis 1995 gebaut. Die mittlere war vorliegender Porsche 944, dem zur Freude vieler endlich ein echter Porsche-Motor Beine machte – im 944 S2 mit bis zu 211 PS. Der mit VW zusammen entwickelte zarte 924 ließ sich da nur noch erahnen.