Youngtimer

Nachdem die konstruktiv sehr konservativen Ford Modelle Escort Mk1 und Mk2 in Rente geschickt worden waren, hatten die Ford Händler ein deutlich moderneres Fahrzeug in petto, den frontgetriebenen Escort Mk3 im Angebot.

Dieser Ford Youngtimer gehört zur ersten Escort Mk4-Serie ©autorild.de
Der Ford Escort Mk3 wurde im Herbst 1980 vorgestellt und Anfang 1986 einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Anschließend firmierte die vierte Baureihe als Ford Escort Mk4. Nun trug der Ford Kompaktwagen eine weit heruntergezogene Motorhaube und einen in die Frontstoßfänger integrierten Kühllufteinlass, sodass der Grill entfiel. Zudem

Als VW Derby rollte der Polo 1977 mit Stufenheck auf den Markt. Doch wie das Golf-Derivat Jetta fand die VW Limousine hierzulande nur wenige Kunden.

Der VW Polo wurde mit ATS-Felgen zeitgenössisch aufgewert ©autorild.de

Dass der VW Derby hierzulande floppte, lag schlicht an seiner Karosserieform. Volkswagen gedachte gar nicht mal verkehrt, mit dem Stufenheck eine konservative Kundschaft anzusprechen,

Nachdem der 1976 lancierte Golf I GTI zu einem dynamischen Imageträger avanciert war, stand außer Frage, dass der Golf II ebenfalls als GTI erhältlich sein würde. Der gab 1984 sein Debüt, ein Jahr nach der Einführung der neuen Modellreihe

 Ab August 1987 verlor der VW Golf II seine vorderen Dreiecksfenster ©autorild.de

Performance-mäßig lief es für den Golf II GTI mit Katalysator allerdings anfangs nicht so toll:

Der erste Accord Aerodeck ist anders als sein Nachfolger kein gewöhnlicher Honda Kombi – wesentlich besser ließe er sich als Shooting Brake einstufen.

Mit 436 cm Länge rangierte der Honda Accord Aerodeck gerade über der Kompaktklasse ©autorild.de

Mit der 1985 eingeführten Accord Baureihe gab es bei Honda erstmals auch einen derart ungewöhnlich designten Kombi:

Klar, Klappscheinwerfer musste ein Sportwagen in den 1980er Jahren einfach haben. Auch ein üppig verglastes Fließheck durfte nicht fehlen. Kam dazu noch Turboaufladung wie bei diesem Nissan 200SX, war der Erfolg schon fast vorprogrammiert.

Die eckige Front des 200SX wich schon bald einer runderen ©autorild.de

Dem 200SX S13, so der Werkscode unseres Fotomodells, gingen bereits vier Generationen Nissan SX-Modelle voran. Gemeinsames Kennzeichen all dieser Nissan Sportwagen:

Wer sich seinerzeit einen neuen Mitsubishi 3000 GT kaufen konnte, tat dies aus Überzeugung: Zum Preis des 3000 GT von rund 120.000 DM hätte es auch beinahe einen Porsche 911 vom Typ 993 gegeben.

Mit Klappscheinwerfern wurde der Mitsubishi Sportwagen nur bis 1994 geliefert ©autorild.de

Wer über den Mitsubishi Eclipse lachte, verstummte beim 3000 GT sofort:

Folgender Wagen dürfte für Aufregung in jedem Fiat 126 Forum für Freude sorgen: Die Ratten-Optik mit Krempel auf dem Dach ziert zurzeit auch die kleinsten Autos wie diesen Fiat 126 aus polnischer Fertigung.

Die Fronthaube der Fiat 126-Ratte erstrahlte einst in Ägäis-Blau ©autorild.de

Der Fiat 126 BIS wurde zwischen 1987 und 1991 von FSM in Polen in Lizenz gefertigt. Bereits seit 1973 konnten sich die Genossen dort einen Lizenznachbau vom Fiat 126 kaufen, da die ebenfalls lizenzierte Mittelklasse-Limousine Fiat 125p nicht für jeden erschwinglich war.

107 cm flach, 200 cm breit und 414 cm kurz – über den von 1982 bis 1985 gebauten Lamborghini Countach 5000 S konnte man leicht hinwegsehen. Mit dem Hinterherkommen verhielt es sich da entschieden anders.

Der vordere Radlauf des Lamborghini Countach ist genauso kantig gezeichnet wie die Tür ©autorild.de

Der Geist des Lamborghini Countach lebt noch im aktuellen Lamborghini Aventador weiter – denn anders als beim Vorgängermodell Miura mit quer eingebautem V12 kam hier erstmals ein längs positionierter Zwölfender als Mittelmotor zum Einsatz. Zudem legte der Countach eine für damalige Verhältnisse unerhörte und heute immer noch sehr beachtliche Formsprache, an den Tag:

Britische Dreiräder gibt’s in zwei Sorten. Solche, die einem wie der Morgan Threewheeler das Herz schneller schlagen lassen. Und solche, die einen wie der Reliant Robin die Stirn krauser ziehen lassen.

Skurrilitäten wie den dreirädrigen Reliant Robin ist der Kontinentaleuropäer von der Insel ohnehin gewohnt. Und ja, auch in Deutschland gab es Dreiräder. Etwa von Tempo. Aber nur als Transporter, denn als Pkw war derartiges selbst nach dem Krieg undenkbar. Im Vereinigten Königreich tickten die Uhren und die Steuerbehörden anders:

Hiesige Mittelmotor-Sportwagen? Klar - Boxster, R8, Melkus RS. Dann geht’s auch schon ans Eingemachte: Zu den raren Leckereien aus dem bundesdeutschen Spezialitätenregal gehört neben Lotec Sirius und Treser T1 auch der Artega GT. Ach ja. Da war ja mal was.

Eigenständig wirkt der Artega Sportwagen schon, doch auch ein wenig plump ©autorild.de
An sich wurde beim Artega GT alles richtig gemacht – dennoch wollten zwischen 2009 und 2012 nur rund 130 Kunden einen Artega GT kaufen. Woran lag der eher mäßige Absatz?

Auf Manta A folgt Manta B, nach GT/E kommt GSI. Damals, als Opel noch volksnahe Sportwagen baute.

Die üppige Frontschürze des Manta B GSI war vom Manta 400 inspiriert ©autorild.de
Als das Opel Kadett E-Topmodell 1984 von GTE in GSI umbenannt wurde, war auch für den Manta GTE Schluss. Die Krönung der Opel Manta B-Modelle hieß fortan ebenfalls Manta GSI und sollte noch bis zur Einstellung der Baureihe 1988 die Fahne hochhalten.