Youngtimer

Der Chrysler GS Turbo II ist eigentlich ein Dodge – in Europa wurde das Coupe unter dem besser konnotierten und überhaupt bekannteren Namen der höher positionierten Konzern-Schwester vermarktet.

Der Shelby-Schriftzug am Chrysler Youngtimer weist auf die Daytona-Abstammung hin ©autorild.de
Das einzige, was den Chrysler GS Turbo II vom Einzug in den hiesigen Sportwagen-Adel abhielt, war sein Layout – Der auf dem Dodge Daytona basierende Chrysler Youngtimer hatte Vorderradantrieb und damit einhergehend einen enormen vorderen Überhang:

Was war da los im Hause Buick? Dem stolzen Buick Riviera Boattail, eingeführt im Jahrgang 1971, folgte zum Ende der Siebziger ein völlig anders konzipiertes Personal Luxury Coupe. Dieser Riv verlor nicht nur Länge und Pfunde, sondern auch seinen Heckantrieb.

Der Buick Riviera trägt den klassischen Waterfall-Grill ©autorild.de
Erstmals war der Buick Riviera ein Badge-Engineering-Abklatsch der bereits seit den Sechzigern als Fronttriebler erhältlichen Oldsmobile Toronado und Cadillac Eldorado. Vorbei war’s mit der stolzen Eigenständigkeit, die dem Riviera in den Jahren zuvor mal mehr, mal mit weniger hohe Verkaufszahlen bescherte.

Wer keinen Pontiac GTO, aber dennoch ein mittelgroßes Coupe der Indianermarke fahren wollte, wurde mit dem Grand Prix reell bedient. Der große Unterschied war, dass den Pontiac Grand Prix anders als den GTO eine tendenziell elegante Aura umgab.

Mit dem Grand Prix war auf der Piste kein Preis zu gewinnen ©autorild.de
Als vorliegender Pontiac Grand Prix in der LJ-Ausstattung im Modelljahr 1983 das Licht der Welt erblickte, gab es den GTO längst nicht mehr. Neu für 1983 war die wegrationalisierte Kofferraumschloss-Bedeckung, ebenso der Verzicht aufs Fronthauben-Ornament.

Als knallharter Sportwagen konnte sich der Porsche 928 sich in seiner 18-jährigen Bauzeit nie etablieren. Als komfortabler, aber keineswegs weichgespülter Gran Turismo indes schon – in dieser Rolle brillierte das Porsche Coupe mit V8-Power, wie jede Porsche 928 Kaufberatung weiß.

Ganz klar: Ein Porsche Coupe mit Frontmotor braucht einfach Klappscheinwerfer ©autorild.de
Wer sich seinerzeit einen neuen Porsche 928 kaufen konnte, bewies finanzielle Sicherheit und Vertrauen in deutsche Ingenieurskunst. Und wer sich heutzutage das Porsche Coupe mit V8-Frontmotor zulegt, tut nichts anderes:

Der Sierra fährt in der Ford Youngtimer-Liste weit hinter dem Capri. Ob sich das ändert, steht in den Sternen, doch hat der Ford Sierra zumindest großes Potential zum Klassiker.

Dieser Ford Sierra wurde, erkennbar an den gelben Blinkern, von 1987 bis 90 gebaut ©autorild.de
Wer sich einen Ford Sierra kaufen wollte, gehörte – so er nicht zur ab 1987 nachgereichten Limousine griff – zu den recht fortschrittlichen Menschen. Denn mit Einführung des Sierra im Jahr 1982 brach Ford sowohl mit seinem alten, reichlich konservativem Design wie auch mit der Ansprache der Kunden:

Muss ja nicht immer gleich der Porsche 911 sein. Kleinere Zuffenhausener haben ebenfalls viel zu bieten, wie etwa der Porsche 924 S eindrucksvoll zeigt.

Fahrtwind und Fußgänger rollen über die flache Front des 924 S besonders geschmeidig ab ©autorild.de
Der Porsche 924 S stellt neben seinem pausbäckigen Nachfolger 944 die beste Möglichkeit dar, einen Porsche Youngtimer mit den typischen Klappscheinwerfern zu fahren.

Der BMW E31, besser bekannt als 8er, ist besonders rares BMW Coupe. Um so schöner, dass das uns vorliegende Exemplar sich noch in derart gutem Originalzustand befindet!

Die Klappscheinwerfer sehen auch beim BMW E31 nur geschlossen gut aus ©autorild.de
Wow – ein BMW 8er! Das große BMW Coupe mit dem Werkscode E31 gehört zu den eher seltenen Modellen aus München: In seiner langen Bauzeit von 1989 bis 1999 gerieten gerade einmal 30.603 Exemplare in den Handel, rund ein Drittel davon von 1990 bis 1994 als BMW 850i/850Ci.

Mit der Modellreihe W126 gab es nach dem SLC endlich wieder ein großes Mercedes Coupe zur S-Klasse. Und was für eins – Brave Bürger wie schamlose Luden lechzten gleichermaßen nach der Mercedes Youngtimer-Ikone.

Erzittert vor dem großen Mercedes Coupe! ©autorild.de
Der Mercedes 560 SEC mit seinem 242 bis 300 PS starken V8-Motor war seinerzeit das, was heute ein CL 600 darstellt: DAS Spitzenmodell. Nicht nur von Mercedes-Benz, gleich von Deutschland, wenn nicht sogar von der ganzen Welt.

Der Toyota Land Cruiser war in seinen frühen Versionen ein Wagen für ganz harte Hunde. Wer privat solch einen Land Cruiser aus freien Stücken fuhr, musste Komfort prinzipiell ablehnen oder vergessen haben, seine Zufahrt zu befestigen.

Luftwiderstand spielte bei der Gestaltung des Toyota Land Cruiser keine Rolle ©autorild.de
Denn der Toyota Land Cruiserwar wie seine Konkurrenten Ford Bronco oder Jeep CJ-7 seinerzeit alles andere als das, was heute als weichgespültes SUV den Einruck erwecken will, tatsächlich den Asphalt verlassen zu können.

Der Jaguar XJS wurde weniger euphorisch aufgenommen als etwa die Jaguar XJ-Limousine oder sein Vorgänger, der E-Type. Doch irgendwann waren die auslaufenden C-Säulen vom Jaguar Coupe mehr als nur akzeptabel.

Lang, breit und flach – der Jaguar XJS erfüllt den klassischen Anspruch für Autodesign ©autorild.de
Der Jaguar XJS ist neben einem älteren BMW 750i eine der besten Möglichkeiten, für wenig Schotter das volle Dutzend unter der Motorhaube zu bekommen. Und auch eine der besten Gelegenheiten, seinen Tankwart besser kennen zu lernen: Zumindest das Jaguar Coupe mit dem V12 lässt die 20-Liter-Marke auch mal lässig hinter sich. Sollte man sich deswegen vielleicht doch keinen Jaguar XJS kaufen?

Anfangs war der Celica Supra das Topmodell der Toyota Celica-Reihe. Und der Toyota Supra hielt die Heckantriebsfahne hoch, als Ancelica anfing, mit den Vorderrädern zu scharren.

Schwarz ist das neue Chrom: kein Blingbling am Toyota Celica ©autorild.de
Bevor der Toyota Supra sich anschickte, mit den kraftstrotzenden 7M-GTE Aggregaten Ford Mustang 5.0 und Pontiac Firebird Trans Am das Leben schwer zu machen, schärfte das Topmodell der Toyota Celica Baureihe schon recht auffällig die Waffen: Das Toyota Coupe war in Europa mit Reihensechsern der Typen 5M-E und 5M-GE zu bekommen und sagte mit 140 bzw. 170 PS, Sperrdifferential sowie innenbelüfteten Scheibenbremsen und einzeln aufgehängten Rädern rundum klar an, dass es weit mehr als ein neuer Konkurrent des Capri sei.