Youngtimer

Wer sich seinerzeit eine Citroen Visa kaufen wollte, zeigte im Wesentlichen, dass ihm das Design von 2CV und Dyane so gar nicht zusagte, er aber nichts gegen einen luftgekühlten Zweipott hatte.

Die Plastikfront des Citroen Visa sollte den Zeitgeschmack treffen ©autorild.de
Tatsächlich war der ersten Citroen Visa Motor vom 0,6-l-Aggregat des 2CV abgeleitet, doch immerhin auf satte 652 ccm vergrößert worden. Das war im Jahr 1978, doch unser Visa-Fotomodell lief erst ab 1981 vom Band.

Oh ja, der Citroen CX hatte einen schweren Start – kein Wunder, wenn man in die Ölkrise hineingeboren wird und die Vorfahrin eine Göttin namens Citroen DS ist. Doch das große Citroen Modell schlug sich mit herausragendem Erfolg.

Die schlichten Radkappen aus verchromtem Blech stehen dem Citroen CX bestens ©autorild.de
Vor allem schlug sich der Citroen CX lange – er wurde von 1974 bis 1991 gebaut. Bei unserem grünen Fotomodell handelt es sich um ein spätes Modell der ersten Serie. Dieser Citroen Youngtimer lief zwischen 1983 und 1985 vom Band:

Für nen fetten Lincoln Continental Mk V reicht das Spritgeld nicht, und außerdem sind vier Türen und Frontantrieb mit V6 ja auch viel praktischer? So denkende Aushilfs-Luden mit zu wenig Außendienstlerinnen mussten in den späten 80ern zum Chrysler New Yorker greifen.

Hinter dem Grill mit Chrysler-Fünfeck arbeitet ein Mitsubishi-V6 ©autorild.de
Nachdem Chrysler Imperial in den frühen 80ern ein zweites Mal sterben ließ, lag es abermals am New Yorker, Lincoln und Cadillac, aber zudem Mercedes, BMW und neuerdings auch Lexus Paroli zu bieten. Der Chrysler New Yorker der hier gezeigten zehnten Generation schlug sich dabei recht wacker – immerhin liefen zwischen 1988 und 1993 416.440 Einheiten vom Band.

Mercedes-Benz verschloss sich dem Kombi jahrelang. Was aber 1978 in die Showrooms der Mercedes Händler rollte, sollte die Kombiwelt revolutionieren. Mit beim Sturm gegen schlecht angesehener Lastesel war der Mercedes E 230 T live dabei.

Barock-Alus waren beim Mercedes Kombi eine gern genommene Alternative zu Steelies mit Radkappe ©autorild.de
Der Mercedes W123 stellte schon das zweite T-Modell aus Stuttgart, dar, aber das erste mit dem berühmten Stern – Porsche hatte Jahre zuvor bereits das 911 T-Modell lanciert. Zu dieser Zeit dachte man bei Mercedes-Benz noch nicht einmal daran, ab Werk einen Kombi anzubieten.

Alfa Romeo News: Ja, ungeachtet des Alfa Tipo 33 es gab durchaus italienische Autos, die nicht in Rot lackiert wurden. Und diesem Alfa 33 Kombi steht die dezenter Farbe durchaus gut zu Gesicht.

Dieser Alfa Romeo 33 hat noch seine originalen Felgen ©autorild.de
Der Alfa 33 ist hierzulande größtenteils vergessen, was nicht sehr verwundert: Auch bei diesem Alfa Sportwagon nagt der Gilb schon an zahlreichen Stellen, unter anderem an der Heckklappe.

Der Opel Rekord E sollte wie seine Vorgänger mit Zuverlässigkeit und Größe Kunden locken. Doch in den 80er Jahren war mehr als nur das gefragt. Schließlich wurde sogar der 33 Jahre lang benutzte Name „Opel Rekord“ eingestellt.
Am Opel Rekord E dominiert schwarzes Plastik, doch auf ein bisschen Chrom an der Regenrinne wollten die Rüsselsheimer nicht verzichten ©autorild.de
Der Opel Rekord E dürfte in absehbarer Zeit nicht plötzlich zum the car to have avancieren. Dafür fehlt ihm, abgesehen vom Heckantrieb alles weitere: Was sich der Opel Commodore gemüht hatte, das Hut-und-Hosenträger-Image der Marke mit dem Blitz wegzupolieren, so war es dem Opel Rekord E, besonders als E1, ein leichtes, dies nach dem gekonnt gestalteten Rekord D wieder einzuführen.

Der Buick Regal wurde 1973 als Personal Luxury Coupe lanciert, was ihm rasch Renommee einbrachte. Das wurde sogleich genutzt, um den Buick Youngtimer auch als Kombi und Limousine vermarkten zu können.

Das Kleid des Buick Regal schreit nach einer Auffrischung ©autorild.de
Der Buick Regal war vom Image her immer ganz oben – ein echter Lifestyle Kombi, im Ranking und Image der US-Marken durchaus vergleichbar mit unseren damaligen Mercedes T-Modellen. Heimische Konkurrenz hatte das Fahrzeug mit dem Wasserfall-Grill auch nicht allzu viel, am ehesten noch den Chrysler LeBaron und den Mercury Zephyr.

Während Deutschland noch ein Topmodel sucht, war es im Lada Autohaus längst zu finden: Der Youngtimer Lada 2105 top erfreut auch heute noch mit seinem robustem Charme.


Denn der Lada 2105 kann mit Features punkten, die in der unteren Mittelklasse heutzutage alles andere als geläufig sind: Zunächst wäre da der Heckantrieb zu nennen, und weiters auch die kantige Form, die neben exzellenter Übersicht auch für viel Raum sorgt. Der Lada Motor, ein Reihenvierzylinder mit 1451 ccm Hubraum, mobilisiert 67 PS und 101 Nm Drehmoment – genug, um das Lada Auto mit Fiat-Genen auf 143 km/h zu treiben. Mit 17 Sekunden Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h ist mit dem Lada 2105 top trotz knackiger Fünfgang-Schaltung jedoch von Ampelsprints abzusehen.

Der VW T3 ist als Custom Van beliebt, aber eher selten gesehen, locken doch Chevy G20 und Ford Econoline mit erheblich mehr Platz – und Verbrauch – zu ähnlichen Preisen.

Was diesen VW T3 Bus zum Hingucker macht, ist eindeutig die fette und geschmackssichere Two Tone-Lackierung. Sie gab es serienmäßig in den höherwertigen Bulli-Versionen, wie etwa dem T3 Caravelle. Die doppelten Rechteck-Scheinwerfer signalisieren ein Baujahr nach 1985; der untere Kühlergrill weist auf einen wassergekühlten T3-Motor hin. Fehlte dieser Schlitz, würde im Heck noch der aus dem T2 Bus bekannte und recht trinkfreudige Luft-Boxer lautstark für mäßige Beschleunigung sorgen.

Mit dem Ford Escort XR3i Cabrio fuhren die Kölner zum 1983er Modelljahr offen am stets geschlossenen Golf GTI vorbei. Daran änderte sich auch beim in einer umfassenden Modellpflege entstandenen Escort ’86 nichts.

Das strahlende Rot des Ford Escort XR3i Cabrio dürfte eine Neulackierung sein ©autorild.de 

Der Escort XR3i war die sportliche Version der Ford Kompaktwagen-Familie,

Nachdem Anfang der 80er die typischen britischen Roadster allesamt eingestellt worden waren, hätte der Reliant Scimitar Sabre freie Bahn gehabt. Doch die Kunden zögerten nach Problemen beim SS1, und Geld wurde auch keines verdient. 

Den Scimitar Sabre kennzeichneten seine Radlaufverbreiterungen ©autorild.de

1990 als speziell in der Fertigungsqualität deutlich verbesserter Nachfolger des 1985 lancierten Scimitar SS1 eingeführt,