Das 100-jährige Jubiläum von BMW feiern alle vier Konzernmarken mit je einer Studie. Die britische Tochter wartet mit dem markanten Rolls-Royce Vision Next 100 auf.

Den Rolls-Royce Vision next 100 fährt Eleanor. Nix mit „Frau am Steuer – das wird teuer“, bei ihr geht im Gegensatz zu den Verkehrsrowdies Maindrian Page und Reno Raines,

die die gleichnamigen Mustangs schonungslos rannahmen, nichts kaputt. Eleanor Thornton, die einst dem Bildhauer Charles R. Sykes Modell stand für die als Emily bekannte Spirit of Ecstacy, wie die Rolls-Royce-Kühlerfigur korrekt heißt, löst in animierter Form den Chauffeur ab. Sie navigiert das Luxusauto, gibt Hinweise zur Routenführung und erinnert an Termine und Aufgaben. Sie fungiert als Concierge und Assistentin, zieht sich aber nie die Eifersucht der Gattin auf sich. Ein Lenkrad benötigt Eleanor nicht, das Rolls-Royce Concept Car fährt autonom. Derweil tritt sie einen großzügigen OLED-Monitor mit den Insassen in Kontakt.

Der Rolls-Royce Vision next 100 kommt ohne V12

Mit einem der aktuellen Rolls-Royce Modelle hat die Studie nicht viel gemein. Der Zweitürer mit dem Code 103EX baut auf einer modularen autonomen Plattform. Anstelle kraftvollen und kultivierten Zwölfzylinder verfügt das sechs Meter lange Rolls-Royce Coupé über zwei ebenfalls sehr kräftige und nicht minder laufruhige Elektromotoren von denen jeder eine Achse antreibt. Den charakteristischen Kühlergrill im Stil eines antiken Tempels sowie die Regenschirme der wie beim Wraith der hinten angeschlagenen Türen und die nicht rotierenden Radnaben behielt Rolls-Royce bei. Die betonten Vorderkotflügel erinnern weiter an den Silver Cloud. Extravagant sind aber die nahezu bis zum Boden verkleideten Räder, die den Rolls-Royce Vision next 100 schwebenden erscheinen lassen. 

Das Rolls-Royce Coupé toppt so manches Wohnzimmer

Dank der beiden Motoren entfallen im Rolls-Royce Vision next 100 sowohl Getriebe als auch der Mitteltunnel. Dadurch die legt Studie an nutzbarem Innenraum zu, die sonstige Längstrennung weicht einem planen Boden. Während das Gepäck hinter seitlichen Klappen im Vorderwagen Platz findet, thronen die Eleanors Fahrgäste auf einer elegant bezogenen Couch Platz. Zum Einstieg in die mobile Luxuslounge fährt ein Trittbrett hervor, während Glasdach und Seitenscheibe als Flügeltür emporschwenken. Wer das 150 cm hohe Rolls-Royce Coupé betritt, soll sich ja niemand unwürdig verrenken müssen. Das würde das Erlebnis vom autonomen Fahren bloß schmälern. 

Bilder: ©BMW AG

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