Leicht am umlaufenden sowie drei darinliegenden Zierstreifen auf der Flanke zu erkennen, startete der Plymouth Sport Fury 1966 in sein zweites Modelljahr. Doch kamen die C-Bodies nicht mehr so gut an, der Absatz war von 44.620 auf 35.945 Einheiten gesunken. 

Mit P4X Black innen und WW1 White wagte der Fury-Erstbesitzer keine Experimente ©autorild.de

„Stellen Sie ihn auf die Probe und spüren Sie den mühelosen, eifrigen Biss der fabelhaften Tiger-Kraft des Sport Fury. Fahren Sie eine Kurve und spüren Sie die gerade, ebene unübertroffene Glätte der Torsion-Aire Aufhängung des Sport Fury. Action ist das Element des Sport Fury“,

tönte die kanadische Plymouth-Broschüre. Ok, mit dem in Kanada, aber nicht in den Staaten serienmäßigen Reihensechser waren das ab US$ 3.251 erhältliche Plymouth Cabrio und das ab US$ 3.006 verfügbare Coupé als Alternative zum luxuriös ausgelegten VIP-Viertürer definitiv nicht in ihrem Element. Aber es gab ja noch den langlebigen 318er Small Block V8 mit 230 hp sowie die 383er und 440er Big Blocks mit 270 oder 325 respektive 365 hp. Beim 426 Hemi widersprechen sich die Werkspublikationen indes.

 Die Frontgestaltung des Mopar ist klar von Pontiac inspiriert ©autorild.de

Der Plymouth Sport Fury trumpfte mit Mittelkonsole auf

Im Plymouth Oldtimer ging es ebenfalls betont sportlich zu; woran sowohl die Mittelkonsole mit Fußraumleuchten als auch die vorderen Einzelsitze maßgeblichen Anteil hatten. Weitere Serienfeatures waren die langen, chromverzierten Armlehnen und auch die zu diesem Zeitpunkt offenkundig noch als besonderen Ausdruck von Sportsgeist angesehenen hinteren Fenderskirts. Zudem war die in Fury I und II optionale elektrische Uhr stets an Bord. Für den Herrenfahrer weiterhin als unverzichtbar erachtet und daher im Plymouth Sport Fury gleichfalls serienmäßig waren die Blinkerkontrollleuchten auf den Vorderkotflügeln. In späteren Mopar-Modellen wies dieses markante Feature auf das mit nur wenigen Ausnahmen nicht aufpreispflichtige Light Package hin.   

1966 überzeugte das Plymouth Sport Fury Hardtop Coupé 32.523 Kunden ©autorild.de

Auch im Plymouth Oldtimer war vieles nicht umsonst

Der Erstbesitzer war mit alldem aber noch nicht ganz zufrieden und gönnte seinem Plymouth Coupé darüber hinaus das Transaudio AM-Radio zu US$ 57,35 sowie die dreistufige Torqueflite zu US$ 206,30. Weitere Extras wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Sperrdifferential sind zumindest denkbar; der Doppelauspuff – so er nicht nachgerüstet wurde, weist auf den zu 119,55 US$ lieferbaren 383 ci V8 mit 325 hp oder den 440 ci zu US$ 233,65 hin. Mit der Automatik und einem dieser beiden Kraftwerke erreichte das bei 302 cm Radstand 533 cm lange, 200 cm breite und 138 cm hohe Plymouth Oldtimer 196 respektive 202 km/h Spitze. Und auch mit 8,3 beziehungsweise 7,6 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 machte das Plymouth Sport Fury Hardtop Coupé seinem Namen alle Ehre. 

Der Doppelrohrauspuff weist am Plymouth Oldtimer auf einen Big Block hin ©autorild.de

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