Geräumige Nutzfahrzeuge fanden schon immer ihren Markt, das war beim Mazda Bongo Brawny nicht anders. Der Mazda Transporter fand den seinen sogar weltweit, in unseren Breiten hörte er dabei auf den Namen „Mazda E“

Der Mazda Bongo Browny wurde im Juni 1983 vorgestellt ©autorild.de

1966 eingeführt, ging der Mazda Bongo den Weg des Ford FK1000 und wuchs beim Modellwechsel wie jener bei der Wandlung zum Schnauzen-Transit erst einmal kräftig. Dabei

wanderte auch der Motor aus seiner Heckposition zwischen die Achsen und verblieb dort, sodass auch dieser Mazda Oldtimer einen Mittelmotor vorweisen kann. Dem Geräusch- und auch oft Geruchskomfort im Innenraum war dieses Layout zwar nicht ungedingt förderlich, doch störte das Mitbewerber Mitsubishi genauso wenig: Der mit den drei Diamanten versehenen Kleinbus L300 trägt sein Triebwerk dort genauso wie der Bongo. Dessen Export nach ganz Europa begann 1978, in Deutschland hielten die Mazda Händler jenen Bongo der zweiten Generation als E 1300, E 1400 oder E 1600 motorisierungsabhängig bis 1984 parat.

Als E 2200 kam der Mazda Transporter mit sparsamem Dieselmotor ©autorild.de

Für Europa bekam der Mazda Bongo Brawny einen Diesel

Im Juni 1983 wurde die Modellreihe Mazda Bongo Browny vorgestellt. Es handelte sich dabei um eine längere, breitere und höhere Version des regulären Bongo SE. Ebenso wie bei jenem drei Monate später präsentierten Bongo der dritten Baureihe standen Kastenwagen/Kleinbus, Pritschenwagen und Fahrgestelle zur Verfügung. Der Bongo Browny wurde ab 1984 in Europa je nach Hubraumgröße als Mazda E 1800, E 2000 und E 2200 offeriert. Die 1,8-Liter-Ottomotoren- und 2,2-Liter-Selbstzünder wurden nur für den europäischen Markt eingebaut; mit 60 bis 64 PS boten die Mazda-Diesel vom Typ R2 zwar keine Agilität, wohl aber genügend Kraft, auch einen voll beladenen E 2200 anzuschieben. Das war kein Pappenstiel, der große Mazda Van kam leer bereits auf 1.640 kg.

Der große Mazda Van kam leer bereits auf 1.640 kg ©autorild.de

Der E 2200 ist ein wirtschaftliches Mazda Wohnmobil

Bei unserem Mazda Oldtimer-Fotomodell handelt es sich um den E 2200 in der Langversion. Die trug bei unveränderten 240 cm Radstand einen um 20 auf 459 cm Außenlänge gestreckten Aufbau, die Breite betrug 169 cm. Die werksseitig angegebene Höhe von 198 cm überschreitet vorliegender Mazda Camper mit seinem Aufstelldach allerdings erheblich. Das stammt von der damals noch recht jungen Forma Reimo – das in der Nähe von Frankfurt/Main ansässige Unternehmen hatte erst 1980 seine Tore geöffnet und ist wie der Automobilkonzern immer noch aktiv. Gleiches gilt für sie Eigner dieses vor dem ersten Facelift 1987 gefertigten Exemplars, dessen geschonter Innenzustand seines gleichen sucht. 

Der Mazda-Diesel leistete 60 bis 64 PS ©autorild.de

Das Aufstelldach vom Mazda Camper fertigte die junge Firma Reimo ©autorild.de

Diesen Artikel teilen in:

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren