Zwei Wochen Lada Niva fahren – das ist doch mal was anderes, als immer die neuesten und mit elektronischem Overkill „gesegneten“ Wagen zu testen. Es folgt der mehrteilige Lada Niva Fahrbericht von autorild.de.

Der Lada Niva Only Spezial kam mit umfangreicher Zusatzausstattung ©autorild.de
Elektronisch ist beim Lada Niva allenfalls die Zündung – nicht einmal ein ABS ist vorhanden, was sich jedoch als angenehm herausstellen sollte: Beim Lada Niva Test schlitterten wir durchaus gezielt mal hierhin und mal dorthin, was mit einem vehement zurück tretenden Bremspedal äußert lästig geworden wäre. Überhaupt machte der Niva viel Spaß

– der gelochte Dachhimmel erinnert an echte Oldtimer, die Türverkleidungen aus einer Art Kunstlederimitat ebenfalls; erfreulich war, dass Lada sie ausschließlich mit Armauflagen versah. Elektrische Fensterheber öder Knöpfe zur Spiegelverstellung sucht man vergeblich, das funktioniert beim Lada 4x4 nach alter Väter Sitte von Hand, doch wenigstens von innen. Einzig das moderne Blaupunkt CD-Radio mit AUX-Anschluss wollte stilistisch nicht passen.

Arbeitsplatz im Lada 4x4. Zentral der einzige Ascher, davor Untersetzung, Sperre und Schalthebel ©autorild.de

Das Interieur gefällt beim Lada Niva Test

Bei unserem Lada Niva Only Spezial wird auch der Kofferraum von innen entriegelt, woran wir in den zwei Wochen nur selten beim ersten Mal dachten. Unserem hatte Lada eine praktische Kofferraumwanne spendiert, die wir mangels Glück nicht mit frischer Jagdbeute füllen konnten; der massive Frontschutzbügel am Niva hatte zu keiner Zeit Wildkontakt. Die schwarz-grau gemusterten Stoffsitze sind angenehm straff gepolstert, jedoch mitunter etwas schwer zu verschieben. Peanuts. Die wenigen Bedienelemente sind größtenteils als Kippschalter ausgeführt, die sich auch mit Handschuhen steuern lassen. Filigraner fielen dagegen die Blinker- und Lichthebel an der Lenksäule aus; erstere knackten teilweise recht beachtlich. Kaputt ging beim Lada Niva Test aber nichts, so who cares?

Die Polsterstoffe im Niva gefallen. Rechts unten der subjektiv unnötige Teppich ©autorild.de

Tolle Türen am Lada Niva

In unserem Lada Niva erwiesen sich die flauschigen Teppichmatten allerdings als überflüssig; gleiches gilt für die zwar gut aussehenden, doch permanent die Hosenbeine verschmutzenden Trittbrett-Schwellerschutz-Kombinationen. Denn Rammbügel wollen wir aber nicht missen – der passt schon gut an den kleinen Geländewagen, der sich den heutigen Herausforderungen bestens stellt. So wies unser Niva 4x4 den großen Dachgepäckträger aus dem Lada Zuberhör-Programm auf, was den mit 263 Litern eher kleinen Gepäckraum gut kompensiert. Die Stoßstangen aus Metall flößen Kleinwagen wie dem Fiat 500 gleichermaßen Angst wie die Türen dem Fahrer Vertrauen ein: Wenn auch nicht so geschmeidig wie bei Mercedes-Benz, schließen sie doch sehr satt. Dann kann’s ja losgehen mit dem Lada Niva Fahrbericht.
Das Gepäck fiel beim Lada Niva Test eher klein aus ©autorild.de

Lada Niva Test pt1: Innenraum
Lada Niva Test pt2: Fahrwerte
Lada Niva Test pt3: Geländeeigenschaften
Lada Niva Test pt4: Kaufempfehlung

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