Kürzlich kamen wir in den Genuss, den neuen smart electric drive auszuprobieren. Soviel im Voraus: Der neue Elektro-smart bringt mehr Fahrfreude, als es manchem lieb sein könnte, und ist damit besser als ein irgendein blutarmer Fronttriebler.

Den neuen smart electric drive gibt’s in zahlreichen Farbkombinationen ©autorild.de
Der Elektro-smart der dritten Generation kann so gut wie alles besser als sein Vorgänger – er macht statt 100 nun begrenzt autobahntaugliche 125 km/h Spitze. Zudem ist der neue smart electric drive mit 11,5 Sekunden mehr als doppelt so schnell von 0 auf Tempo 10 wie der elektrische smart fortwo der zwoten Baureihe.

Für die primär gedachte Nutzung im Stadtverkehr ist es aber viel wichtiger, mit dem Elektroauto zackig auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu kommen, und gerade in dieser Disziplin weiß der linear und extrem geräuscharm beschleunigende smart ed mit 4,8 Sekunden von 0 auf 60 zu gefallen.
Den Innenraum vom samrt fortwo electric drive lockern farbige Akzente auf ©autorild.de

Neuer smart ed trumpft mit Extraportion Power auf

Der elektrische smart fortwo hat eine Dauerleistung von 47 PS/ 35 kW und einen mehrere Minuten lang anliegenden Boost von 74 PS/ 55 kW, der via pedal-to-the-metal zu erhalten ist. Das Drehmoment beträgt ansehnliche 130 Nm – deutlich mehr als beim smart 1.0 Benziner – und wird über eine Einstufen-Automatik an die Hinterräder geleitet. Das straffe Fahrwerk ist der Leistung vom 900 kg leichten smart Coupe absolut gewachsen, die Lenkung arbeitet fast schon zu direkt. Das Interieur kommt mit der gewohnten Übersichtlichkeit, für mehr Pfiff sorgen die zahlreichen Zierteile in Grün-Metallic. Der Farbton fällt jedoch weniger dezent aus als der des vorigen Elektro-smart.
Links: Wie viel Saft hat der Elektro-smart noch? Rechts die Rekuperations- und Verbrauchsanzeige ©autorild.de

smart electric drive ungemein spritzig zu fahren

Was beim smart fortwo Test besonders gefiel, war die konzeptbedingt Agilität des kleinen Elektroautos: Dank der im Boden untergebrachten Lithium-Ionen Batterie mit einem Gewicht von 175 kg schwankt der Elektro-smart kaum und hat dank des Heckmotors wie ein Porsche 911 auch keine Traktionsprobleme. Der Cityflitzer ist mit stärker eingeschlagenen Rädern und durchgetretenem Gaspedal beim innerstädtischen Abbiegevorgang an der Ampel sogar zum Übersteuern zu bringen – großartig, soviel Fahrspaß können die ganzen frontgetriebenen Elektrofahrzeuge leider nicht bieten. Weiteres Evolutionsmerkmal des smart electric drive sind die wesentlich sanfter, aber keineswegs weniger wirksam agierenden Bremsen.
Einen Auspuff hat das Elektroauto von smart nicht, aber wenigstens einen Tankdeckel ©autorild.de

Elektro-smart Preis: kaufen oder Batterie mieten?

Der Elektro-smart Preis startet bei 18.910 Euro; hinzu kommt die monatliche sale&care-Batteriemiete von 65 Euro. Wer das elektrische smart fortwo coupe lieber komplett kaufen möchte, ist mit 23.680 Euro dabei. Das ebenfalls erhältliche smart cabrio schlägt jeweils mit 4.770 Euro mehr zu Buche. Und das Fazit vom smart fortwo Test? Für die Stadt ist der summende Sausewind genau das richtige, sofern man feste Lademöglichkeiten hat. Das Aufladen eines komplett leeren Elektroautos dieses Typs dauert übrigens an der 220V-Steckdose sieben Stunden, an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation derer sechse und mit integriertem Schnelllader für 2.900 Euro Aufpreis bloß eine Stunde.

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