Auch wenn Plymouth Auto-Fans oft nichts sagt – Mopar-Anhänger wissen genau, worum es geht. Im Falle des Barracuda um den kleinen Bruder des Plymouth Road Runner.

Die Front mit schmalem Mittelsteg gab es für Plymouth ’cuda und Co. ausschließlich 1970 ©autorild.de
Als der Plymouth Barracuda 1964 eingeführt wurde, am er seinem Erzrivalen Ford Mustang zwei Wochen zuvor – und dennoch sollte der Mustang Namensgeber der Pony Car-Klasse werden. Nach damaligen Gesichtspunkten kompakte und attraktiv gestaltete Hecktriebler mit solider Großserientechnik und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Wer bei der preiswerten Chrysler-Divison maximale Leistung suchte,

griff 1970 zum Plymouth Hemi Cuda mit 425 PS. Stand eher Komfort im Fokus, war das Plymouth Barracuda Gran Coupe das Fahrzeug der Wahl. Als erschwinglicher Gran Tourismo deklariert, sollte das Plymouth Coupé echten GT-Modellen nacheifern – mit einem gerade mal 167 l großen Kofferraum
Der Barracuda war der Plymouth-Vertreter im Pony Car-Segment  ©autorild.de

290 PS sind in diesem Mopar Minimum

Vorliegendes Plymouth Barracuda Gran Coupe lief mit Achtzylinder-Motor 1970 in 7.184 Exemplaren vom Band. Der geringfügig kleinere Cousin vom Dodge Challenger baute bei 274 cm Radstand 474 cm lang, 190 cm breit und 129 cm hoch. In unserem Mopar-Fotomodell sorgt ein 383 cui Big Block V8 für problemlosen Vortrieb und durchaus Chancen, dank 290 oder 330 PS und 529 respektive 576 Nm Drehmoment so manches Ampelrennen für sich zu entscheiden. Für rasante Kurvenfahrten war der Plymouth Oldtimer dank hinterer Starrachse an Blattfedern und dem recht hohen Gewicht auf der torsionsgefederten Vorderachse indes nicht sonderlich zu haben.  
Der Hockey-Stripe gibt Aufschluss über den Hubraum – hier misst der  Mopar V8 6,3 Liter ©autorild.de

Was zeichnete das Plymouth Barracuda Gran Coupe aus?

Im Edel-Mopar war zwar mit überbordendem Luxus nicht zu rechnen, doch für bescheidenen Komfort waren immerhin Ledersitze, eine Mittelkonsole mit Schalt- respektive Wählhebel und eine Dachkonsole mit Warnanzeigen für einen fast leeren Tank, nicht angelegte Gurte und nicht ordentlich geschlossene Türen sowie einer Leselampe an Bord. Reichlich verlegtes Holzfurnier sorgte für ein nobles Ambiente. Das schwarze Vinyldach veredelte das Plymouth Barracuda Gran Coupe gegen Aufpreis, genauso wie die sportlichen Rallye Wheels. Auch den „TorRed“ genannte Lack des Barracuda trug Plymouth nicht serienmäßig auf. Und den pflegt der Eigner sichtlich mit Hingabe, denn die alten Chrysler E-Bodies kosten längst richtig Geld.
Das Gran Coupe-emblem wie am Plymouth Barracuda auf eine  komfortbetonte Ausstattung hin ©autorild.de

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