Bei einer Offroad Rallye dürfen Nervenkitzel, packende Strecken und ein gewisses Grad an Risiko einfach nicht fehlen. Bei welchen drei Rallyes abseits der WRC geht es besonders wild zu? 

Todd Jergensen im Chevy-Truck auf der Baja 1000 ©flickr/Steven Harell

 

Schwierige Bedingungen, teils hohes Tempo und Strecken, die einem den Atem stocken lassen, dafür sind die meisten Rallyes bekannt. Für Unbedarfte ist es ein relativ unverständliches Unterfangen, warum sich jemand freiwillig in diese Gefahren begeben kann. Die hohe Anzahl an Todesfällen, die unter anderem die Rallye Dakar in ihrer Geschichte immer wieder gekennzeichnet hat, ist bezeichnend dafür, welches Risiko die Fahrer teilweise eingehen. Dennoch lassen es sich viele von ihnen nicht nehmen, jedes Jahr wieder an den aufregendsten und gefährlichsten Rallyes der Welt teilzunehmen. Hier sind drei Beispiele für die Strecken, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, wenn man sie nur ansieht.

Die Rallye Dakar

Die Königsdisziplin und als gefährlichste Rallye der Welt geltende Strecke ist natürlich die Rallye Dakar, die Ende der 70er Jahre ins Leben gerufen und in den Jahren ‘78 bis 2007 in Nord-Westafrika ausgetragen wurde. Aus Sicherheitsgründen wurde der Wettbewerb im Anschluss nach Südamerika verlegt, nachdem die Rallye im Jahr 2008 nur einen Tag vor dem Start aufgrund einer Reisewarnung abgesagt werden musste. Bezeichnend ist, dass die Strecke weitgehend durch die Wüste führt und für ihre Teilnehmer deshalb ganz besondere Risiken und Schwierigkeiten bereithält. Obwohl natürlich der Sieg die Krönung der Rallye darstellt, sind viele der Fahrer schon froh, die Strecke wohlbehalten hinter sich gebracht zu haben, ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Live Wetten werden aber natürlich trotzdem jedes Jahr auf den Sieger abgeschlossen, während auf Sportseiten wie Bet365 über die aktuellen Ereignisse berichtet wird.

Die Baja 1000 in Mexiko

Eine als ebenfalls enorm harte und gefährliche Rallye wahrgenommene Tour ist die Baja 1000, die auf der Halbinsel Baja California in Mexiko ausgetragen wird. Über mehr als 1000 Meilen geht die Tour durch die sandige und heiße Umgebung der Halbinsel. Die Rallye ist dafür bekannt, vor allem von privaten Fahrern bestritten zu werden. Die großen Automobilkonzerne halten sich im Gegensatz zur Rallye Dakar aus diesem Wettbewerb größtenteils heraus. Der Offroad Rallye wird zum Beispiel auch in Deutschland nachgeeifert, wo regelmäßig die Baja Deutschland stattfindet, die mittlerweile zur größten Offroad Rallye Raid in Europa geworden ist.

Die Rallye Argentinien

Auf dem südamerikanischen Kontinent dürfen neben der seit 2009 dort stattfindenden Rallye Dakar aber auch eigene Wettbewerbe nicht fehlen. Die als berüchtigt und gefährlich geltende Rallye Argentinien ist einer davon. Wassergräben, atemberaubende Sprünge und sandige Schotterstraßen sind bezeichnend für diese Rallye, die als enorm anspruchsvoll bekannt ist und beinahe jedes Jahr im Zuge der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Gestartet wird meist rund um Villa Carlos Paz, etwa 700 Kilometer nord-westlich von Buenos Aires gelegen, woraufhin eine Fahrt von rund 405 Kilometern vor den Teilnehmern liegt. Da das Turnier im argentinischen Herbst stattfindet (bei uns im Frühjahr), müssen die Fahrer mit teils widrigen Bedingungen rechnen, gerade in den bergigen Gegenden. 

Bild: ©flickr/Steven Harell

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