• 1977er Datsun 200L: Der Ahne vom Nissan Laurel

    Mit größeren Autos wie dem Datsun 200L war eine schöne Stange Geld zu verdienen – wenn man sie denn erfolgreich zu vermarkten verstand. Datsun-Mutter Nissan verstand es und brachte mit dem 200L in Europa heimische Kunden wie Hersteller ins Grübeln.

    Japanische Mode nach angejahrtem US-Geschmack ©autorild.de 

    Wer in den 1970ern eine klassische Sechszylinder-Limousine in der gehobenen Mittelklasse wünschte,

  • Datsun 1200: Ninjas sieht man häufiger

    Für den Export wurden die Nissan Modelle aus Imagegründen häufig mit dem Label der 1934 übernommenen Firma Datsun hergestellt, hatte Nissan doch im zweiten Weltkrieg reichlich Rüstungsgüter produziert. Daher heißt dieser kompakte Zweitürer Datsun 1200.

    Die Front vom Datsun Kompaktwagen fiel mit großen Rundscheinwerfern vergleichsweise bieder aus ©autorild.de

    Der Datsun 1200 was das Einstiegsmodell der von 1970 bis 1974 gebauten Datsun Sunny-Reihe B110. In Europa nur als Zwölfhunderter erhältlich, kamen andere Märkte auch in den Genuss der 1400er Modelle mit um vier auf 234 cm gestrecktem Radstand. Wie schon der Vorgänger

  • Datsun 280 ZX 2+2 Targa: In die aufgehende Wonne

    Der Datsun 280 ZX knüpfte da an, wo sein Vorgänger namens 280 Z aufgehört hatte: Bei den Coupés für besser Betuchte. Zur Einführung im Herbst 1978 bekam der Nissan Sportwagen nicht nur ein X in der Bezeichnung, sondern auch den dazu gehörigen LuXus.

    Die Scheinwerfer-Waschanlage gehörte beim Nissan Oldtimer zum Standard ©autorild.de 

    Die schnittige Form des Z galt es beizubehalten, die Aerodynamik indes zu optimieren. So sank der Luftwiderstandsbeiwert des Datsun 280 ZX gegenüber dem Vorgänger von

  • Neuer Nissan 370Z Nismo 2013 ab Mai im Handel

    Der neue Nissan 370Z Nismo ist ausschließlich als Coupé mit eng gestufter Sechsgang-Handschaltung verfügbar. Wie der Nissan 370 Z Preis für den ab Mai 2013 erhältlichen 370Z Nismo ausfällt, gibt der Hersteller zeitnah zum Marktstart bekannt.

    Der neue Nissan 370Z Nismo ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH
    Der Nissan 370Z Nismo ist noch agiler und durchzugsstärker als die 370Z-Serienversion. Der 3,7-l-V6 mobilisiert nun 253 kW/ 344 PS anstelle der sonstigen 241 kW/ 328 PS an die Hinterachse vom. Im Rahmen vom hauseigenen Nissan 370Z Tuning legte ferner das maximale Drehmoment von 366 auf 371 Nm zu. Für noch mehr Fahrspaß sorgt die Synchro Rev Control,

  • Neuer Nissan 370Z Roadster RS nur 25 Mal erhältlich

    Der neue Nissan 370Z Roadster RS bringt Rennsport-Flair auf die Straße: Das Nissan-Sondermodell ist stark vom auf der Detroit Motor Show 2015 präsentierten „370Z Nismo Roadster Concept“ inspiriert. 

    Wer die ab 49.990 Euro erhältliche Sonderedition vom Nissan Sportwagen in der eigenen Garage wünscht, beeilt sich besser, denn

  • Neuer Nissan GT-R in New York zu sehen

    Auf der New York International Auto Show 2016 feierte auch der neue Nissan GT-R seine Weltpremiere. Das Facelift zum Modelljahr 2017 markiert die umfangreichsten Änderungen seit Marktstart des GT-R im Jahr 2007.

    Der neue Nissan GT-R trägt nun der markentypische „V-Motion“-Kühlergrill im matten Chromfinish mit Netzeinsatz. Der Grill baut deutlich größer,

  • Nissan 200SX: Flottes aus dem GT R-Dunstkreis

    Vorliegender Nissan 200SX gehört wie etliche seiner japanischen Rivalen zu denjenigen 90er-Jahre-Autos, die Ottonormalverbraucher gar nicht mehr auf dem Zettel hat. Blöd, denn 200SX, NSX, SVT und Co. haben einiges zu bieten.

    Die flachen Scheinwerfer kennzeichnen die Facelift-Version des Nissan 200SX ©autorild.de
    Bekanntere Nissan Sportwagen als den 200SX gibt es ebenso reichlich, man denke nur an die Nissan Modelle GT-R, 240Z oder auch 370Z. Leichtere als den Nissan 200SX S14, so der Werkscode dieser von 1993 bis 1996 gefertigten Baureihe gab allerdings nur in den Reihen seiner Vorgänger:

  • Nissan 200SX: Turbocoupé auf Porsche-Jagd 

    Klar, Klappscheinwerfer musste ein Sportwagen in den 1980er Jahren einfach haben. Auch ein üppig verglastes Fließheck durfte nicht fehlen. Kam dazu noch Turboaufladung wie bei diesem Nissan 200SX, war der Erfolg schon fast vorprogrammiert.

    Die eckige Front des 200SX wich schon bald einer runderen ©autorild.de

    Dem 200SX S13, so der Werkscode unseres Fotomodells, gingen bereits vier Generationen Nissan SX-Modelle voran. Gemeinsames Kennzeichen all dieser Nissan Sportwagen:

  • Nissan Bluebird: Ein Vogel für die ganze Welt

    Mit amerikanischem Schwulst war Schluss, als der Nissan Bluebird der achten Generation debütierte. Das gefiel den deutschen Kunden, wenngleich der Bluebird mit ansprechendem Preis-Leistungsverhältnis deren Geschmack schon seit 1972 traf.

    Der Nissan Bluebird U11 brachte den Frontantrieb in die Baureihe ©autorild.de

    Auch wenn er seinem hinterradgetriebenen Vorgänger enorm ähnelt:

  • Nissan Figaro: Das Micra-Derivat ist jünger, als man denkt

    Der Nissan Figaro sieht auf den ersten Blick aus wie der Stolz gut situierter Hausfrauen,  kleiner Beamten und Handwerker der 50er Jahre. Dabei lief der Nissan Youngtimer ausschließlich im Jahr 1991 vom Band.

    Kein Wunder, dass angesichts dieser Front viele einen Nissan Figaro kaufen wollten ©autorild.de
    Der Nissan Youngtimer ist damit eines der ersten Retro-Autosüberhaupt – lange vor dem 2002er Ford Thunderbird oder dem aktuellen Dodge Challenger. Und wie für so manches hübsch gestaltete Stück musste man tief in die Tasche greifen, wollte man sich einen Nissan Figaro kaufen:

  • Nissan GT-R Egoist: Katana auf Rädern

    Im Nissan GT-R geht es bei 315 km/h Spitze und einer Beschleunigung von 3,046 Sekunden von 0 auf 100 km/h durchaus flott voran. Nun aber gibt es eine Nissan GT-T Tuning-Version, die vor allem den Komfort drastisch steigert.

    Für den Nissan GT-R Egoist sind die Rays-Räder stilistisch durchaus passend ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH
    Der Nissan GT-R ist an sich reichlich komplett, sieht man vom wenig spannenden Innenraum ab, der bislang eher auf dem Niveau der Dodge Viper spielte. Doch dafür war das Nissan Coupe stets ein preiswerter Gassenhauer, mit dem sich Porsche und Co. meist versägen ließen. Doch mit alledem ist jetzt Schluss: Dank werkseigenem Nissan GT-R Tuning hüllt die Insassen des Nissan GT-R Egoist edelstes Leder ein, während die Leistungssteigerung des 2011er GT-R auf 530 PS und 612 Nm Drehmoment dafür sorgt, dass noch mehr Sportwagen auf der Strecke bleiben.

  • Nissan GT-R Track Edition ab November für 117.900 Euro lieferbar

    Mit dem neuen Modelljahr des Nissan GT-R beginnt nun auch für die Track Edition eine neue Ära. Die Tüftler der Nissan Motorsportabteilung Nismo (NISsan MOtorsport) haben die GT-R Serienversion für alle Performance-Fans gezielt optimiert. 

     

    Im Nissan GT-R Track Edition findet sich ein bunter Strauß an Entwicklungskompetenz der Nismo-Spezialisten:

  • Nissan GT-R50 by Italdesign 2019 beim Kunden

    Der exklusive Nissan GT-R50 by Italdesign kann ab sofort zu Preisen ab 990.000 Euro geordert werden. Und zwar exklusive Mehrwertsteuer. Das markante Nissan Coupé wird in einer Kleinstserie von 50 Einheiten gefertigt.

    Mit der Öffnung der Auftragsbücher besteht auch über das Design des GT-R Sondermodells Klarheit, das nahezu unverändert im Vergleich zu

  • Nissan Juke R: Nissan GTR-Power macht dem Juke Beine

    Wie kann man dem Juke zu mehr Aufsehen verhelfen – Klarer Fall, ein umfassendes Nissan Juke Tuning musste her. Dass Heckspoiler und verbreiterte Kotflügel nicht die einzigen Maßnahmen waren, zeigt der Juke R auch auf der Piste.

    Der geteilte Heckspoiler und die zwei Auspuffrohre kennzeichnen das Heck des Juke R ©autorild.de
    So brachte der Nissan Juke R bei einem Demonstrationsrennen in Dubai auf einem 0,58 km langen Rundkurs einen Lamborghini Gallardo, einen Mercedes SLS AMG und einen Ferrari 458 Italia ins Schwitzen. Das aufgemotzte Nissan SUV ist ja auch hinreichend rasant: 3,7 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h machen auch etablierten Boliden Angst.

  • Nissan Micra K10: Auftakt zur Erfolgsgeschichte

    Die erste Generation des Nissan Micra debütierte Ende 1982, um unterhalb vom kompakten Nissan Cherry Polo, Corsa, Fiesta und Co. das Fürchten zu lehren. Nicht nur darin brillierte der bei 230 cm Radstand 374 cm lange und 156 cm breite Micra.   

    Bei einem Liter Hubraum lohnt ein H-Kennzeichen für den Nissan Oldtimer kaum ©autorild.de 

    Doch unter der sachlich-schlicht gezeichneten Karosserie des Nissan Micra K10 – so der Werkscode – mit den in den 80ern quasi obligatorischen horizontalen Grilllamellen aus schwarzem Kunststoff verbarg sich Unerwartetes. So sorgte ein Vollaluminium-Motor mit oben liegender Nockenwelle für reichlich Drehfreude. Seine Leichtbau-Konstruktion begeisterte Kleinwagen-Kunden, die bis dato mit Grauguss-Motoren samt unten liegender Nockenwelle Vorlieb nehmen mussten. Der 1,0 Liter große SOHC-Vierzylinder des Micra war jedoch drehfreudig: Seine Nennleistung von 55 PS lag bei 6.000 Umdrehungen an, das maximale Drehmoment von 73 Nm bei 3.600 Touren. Damit rauschte der rund 700 kg leichte Nissan Oldtimer in etwa 20 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte 145 Sachen Spitze.   

    Eine neue Heckscheiben-Einfassung könnte dieser Nissan Micra K10 schon vertragen ©autorild.de 

    Der Micra bot mehr als nur Heckklappe und Frontantrieb   

    Und da sich geringer Verbrauch auch heute noch am besten durch niedriges Fahrzeuggewicht erzielen lässt, passte dieser Motor bestens zum Nissan Kleinwagen – der verbrauchte als Handschalter im Schnitt schlanke 5,9 l/100km. Allerdings hatte die Jagd auf jedes Gramm auch Nachteile, denn der sparsame Einsatz von Isoliermaterial sorgte im Innenraum des Nissan Micra für einen hohen Geräuschpegel. Mehr Komfort brachte auf Wunsch die in diesem Segment damals ungewöhnliche Dreistufen-Automatik mit Wandlerüberbrückung. Selbstverständlich kam sie im Nissan Oldtimer mit wuchtigem T-Bar Wählhebel, ohne einen solchen durften japanische Autos seinerzeit scheinbar kein Band verlassen. Die Wagen für Europa verließen selbiges übrigens im Werk der spanischen Nissan Motor Ibérica S.A.. 

    In der zweiten Micra-Serie war die hintere Kennzeichenmulde einer bündigen Anbringung gewichen ©autorild.de 

    Die Kundschaft liebte den Nissan Micra   

    Mitte 1985 bekam der Nissan Micra eine Modellpflege mit größeren Rückleuchten und Stoßfängern; die hintere Kennzeichenmulde wich einer bündigen Anbringung samt  Beleuchtung von den Seiten statt von oben. Dieser zweiten K10-Reihe gehört auch unser Fotomodell an, die rundlicheren Scheinwerfer und den geteilten Grill der dritten Serie ab September 1989 trägt er erkennbar nicht. Der Micra kam aber nicht nur stets optisch frisch, er erwies sich als höchst zuverlässig. Schon 1985, und noch mal 1993, belegte er in der ADAC Pannenstatistik den ersten Platz als zuverlässigstes Fahrzeug. Die Kundschaft wusste das zu honorieren: Bis zur Einstellung des K10 1992 hatten die Nissan Händler knapp 200.000 Micra allein in Deutschland verkauft.   

  • Nissan Sunny Coupé: Klassiker mit Kanten 

    Das Nissan Sunny Coupé traf in Europa auf etablierte Konkurrenten wie den VW Scirocco wie auch auf Newcomer vom Schlage eines Hyundai S-Coupé. Die Marktbedingungen für Volkssportler waren günstig, und das Sunny Coupé schlug sich recht wacker. 

    Der Nissan Sunny Sportwagen war gut für 175 km/h Spitze ©autorild.de

    Nachdem Nissan Datsun als Markenname der Pkw des Mischkonzerns 1986 weltweit abgelöst hatte, dachten die Japaner gar nicht daran, derlei Verwirrungen abzustellen. Denn da ging noch viel mehr:

  • Tracktest: Hier röhrt der Nissan GTR in Silverstone

    Als Nissan im Rahmen einer Bloggerveranstaltung zum Juke-R eine Überraschung ankündigte, konnte man fast erahnen, dass diese mit dem legendären Nissan GTR, dem Antriebsspender für den Juke-R, zu tun haben musste. Dem GTR durften 15 handverlesene europäische Blogger die Sporen geben. AUTORILD trat mit aufs Gas.

    Der Nissan GTR war auf Pirelli P-Zero unterwegs ©autorild.de
    Der Nissan GTR-Test fand, um das gleich vorwegzunehmen, nicht direkt auf der altehrwürdigen Rennpiste von Silverstone statt, sondern auf einem mindestens ebenso ehrenwerten Parkplatz, der zur Anlage gehörte. Auf diesem befand sich der aus Pylonen und Fahnen aufgebaute Track, den ein im GTR möglichst rasch zu umrunden galt.