2 Türen

Die neue Corvette C8 Z06 ist eine Wucht und wird mit dem Z07-Paket zur absolute Granate: Statt den 490 OHV-PS der normalen C8 Stingray leistet sie 680 DOHC-PS. Zudem wartet die neue Corvette Z06 mit allerlei Fahrwerks- und Aerodynamik-Upgrades auf. 

Mit der 2023er Corvette Z06 debütiert ein brandneuer 5,5-l-DOHC-V8, der eine Rückkehr zum rennstreckentauglichen Leistungsmodell mit natürlicher Beatmung markiert. Eine Flatplane-Kurbelwelle gestattet dem Vollaluminium-Motor enorme Drehzahlen:

So liegen die Redline der C8 Z06 bei 8.600-U/min, die Spitzenleistung von 680 PS bei 8.400 U/min und das maximale Drehmoment von 623 Nm bei 6300 U/min an. Selbstverständlich kommt die Super-Corvette mit Trockensumpfschmierung, auch das Abgassystemen mit nun wieder vier zentralen Endrohren wurde komplett neu entwickelt. Die Kraftübertragung übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe mit auf 5,56:1 verkürzter Achsübersetzung.   

 

Die C8 Z06 gönnt sich 345er-Reifen 

Die Frontverkleidung der neuen Chevrolet Corvette C8 Z06 wurde entwickelt, um dem Kühlbedarf der Z06 zu entsprechen, einschließlich der Luftführung zu einem der fünf Wärmetauscher. Einerseits, um dem LT6-V8 massig weitere Kühlluft zuzuführen, andererseits, um die größten Serienräder aller jeweils gebauten Corvetten unterzubringen, legte die Breite gegenüber der C8 Stingray um 9,4 cm zu. So stellen nun vorn  20x10-Zoll-Alus mit 275/30ZR20 Michelin Pilot Sport 4S ZP den Kontakt zur Straße her, hinten kommen gar 21x13-Zoll-Räder mit 345/25ZR21-Reifen zum Einsatz. Die Pneus der 2023er C8 Z06 sind damit vorne 30 und hinten 40 mm breiter als die der Corvette Stingray; ab Werk erzeugt ein Heckspoiler mit verstellbaren Elementen 166 kg Anpressdruck bei 299 km/h. Zudem ist ein Carbon-Aerodynamik-Kit erhältlich.   

 

Carbon-Bremsen sind bei der Corvette C8 Z06 optional 

Mit der gewachsenen Performance der neuen Chevrolet Corvette Z06 ging dank größerer Brembo-Scheiben mit einem Durchmesser von 370 mm vorne und 380 mm hinten auch eine höhere Bremsleistung einher. Die Z06 hat Sechskolben-Bremssättel vorn, bei der C8 Stingray sind es  Vierkolben-Sättel. Noch größere Carbon-Keramik-Scheiben von 398 mm vorne und 391 mm hinten sind separat oder im Z07-Paket verfügbar, das die Leistung der Corvette C8 Z06 auf ihren Höhepunkt bringt. Generelle an Bord vom Chevrolet Sportwagen sind ferner Launch Control, Traktionskontrolle, Performance Traction Management, StabiliTrak Electronic Stability Control sowie das elektronische Limited Slip Differential. 

 

Über die Corvette Z06 mit dem Z07 Paket 

Alles noch mal besser kann die Corvette C8 Z06 mit dem Z07 Performance Paket: Es umfasst ein Kohlefaser-Aerodynamik-Kit mit größerem Frontsplitter, Front-Corner-Dive-Flugzeugen, einem monströsen Heckflügel und Unterboden-Verkleidungen. Es sorgt für 333 kg Abtrieb bei 299 km/h, mehr als jede Corvette zuvor. Optional rollt die C8 Z06 Z07 auf speziell entwickelten Michelin Sport Cup 2 R ZP-Reifen an, obendrein sind gegen Aufpreis Kohlefaser-Räder verfügbar, die die ungefederte Masse um 18,6 kg reduzieren. Die FE7-Federung umfasst eine spezifische Magnetic Ride Control 4.0-Kalibrierung – alle die Z07-Goodies zusammen gestatten dem Z06 Coupé wie auch dem Z06 Cabrio einen Kreis von 90 Meter Durchmesser mit sage und schreibe 1,22 g Querbeschleunigung zu fahren. 

 

Der C8 Z06-Preis darf noch geraten werden 

Weder über die Performance noch über den C8 Z06-Preis ließ sich Chevrolet bislang aus; da schon die reguläre Stingray in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 geht und 312 km/h Spitze macht, dürfte die mit Z07-Paket und Carbonrädern 1561 kg leichte Power-Corvette 2,5 bis 2,6 Sekunden brauchen und 320, 330 Sachen laufen. Was der Spaß kostet? Das C8-Basiscoupé startet bei 62.195 $, für die neue Corvette Z06 wird der Einstiegskurs auf rund 90.000 $ geschätzt. Und dann kommt ja noch die Corvette C8 ZR1 – vermutlich mit Biturbo-LT6-V8 und rund 800 PS...   

 

Bilder: ©General Motors  

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