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Mochte Rennsport noch so packend sein, Geld ließ sich eher mit Straßensportwagen oder dynamischen Luxuslimousinen wie dem 1963 lancierten Maserati Quattroporte verdienen. Der ging 1979 als Quattroporte III in die dritte Runde und ließ die Kassen kräftig klingeln. 

Der Maserati Quattroporte III richtete sich an sportlich ambitionierte Luxusauto-Fans ©autorild.de

Nach dem desaströsen Quattroporte II brauchte der neue Maserati-Eigentümer Alejandro DeTomaso schnell einen akzeptablen Nachfolger, der sowohl das frontgetriebene Citroën-Erbe über Bord warf als auch stilvoll-feurig daherkam. Kein Thema, wie schon

Was ist denn das für ein kleiner Ford Transit? Ja, neben den schweren, doppelbereiften Feuerwehr-Transen gab es die Ford Nutzfahrzeuge durchaus noch in leichteren Ausführungen – wie eben den Transit FT80. 

Mit dem kurzen 269-cm-Radstand kommt der Ford Oldtimer auf kompakte 443 cm Länge ©autorild.de

Dem ersten Facelift wurde der Ford Transit 1971 unterzogen, sechs Jahre nach Marktstart. Neu war der weiße Kühlergrill mit einem feinmaschigen Gitter und dezenter Einfassung. Der schwächliche 1200er-V4-Benziner flog raus, stattdessen gab es nun auch in Deutschland optional den britischen Zwoliter-V4 mit 75 PS. Der Besatzung spendierte Ford

Kompaktwagen mit Stufenheck wie der Mazda 323 hatten durchaus ihre Anhänger – wenn auch nicht unbedingt in Deutschland. Aber so wenig, wie der 323 Schrägheck dem Golf das Feld kampflos überließ, ließ die 323 Limousine den Jetta all die konservativen und kaufwilligen Rentner abgreifen. 

Der 323 GLX war als 75-PS-Stufenheck in Deutschland ab 15.900 DM zu haben ©autorild.de

Im Juli 1985 begann die Einführung des Mazda 323 der dritten Generation mit dem Typcode BF. Dieser führte das Design seines Vorgängers fort, fiel aber weniger kantig aus. Zudem zeichnete sich der Mazda Kompaktwagen

Als der Econoline 1968 im Februar deutlich größer in zweiter Generation debütierte, stand auch der Ford Club Wagon als unterste Ausstattung der gleichnamigen Fensterbus-Reihe zur  Personenbeförderung parat. Selbstverständlich wurde der Ford Van fortwährend verbessert.   

An Patina fehlt es dem Ford Kastenwagen nicht – und die ist garantiert echt ©autorild

Die verspätete Markteinführung des Ford Ecololine war den streikenden United Auto Workers zuzuschreiben, aber das neue Fullsize-Format mit zahlreichen Teilen aus dem Truck-Programm kam deswegen nicht schlechter an:

Wem Electra und Wildcat zu kostspielig waren, der griff möglicherweise zum Buick Le Sabre. Der bot auch reichlich Platz und als Le Sabre 400 auch hohes Prestige. Letzteres vor allem bei denen, die im Prospekt das Kleingedruckte überlasen oder den beredten Verkäufer nicht festnagelten.     

280 hp waren im 1.800 kg schweren Buick Le Sabre Custom das höchste der Gefühle ©autorild.de

Vielleicht fand sich ja eine Schlafmütze, dem der Buick Händler verschweigen konnte, dass die 400 hier anders als beim potenten GS400

1965 mitten im Modelljahr eingeführt, war der nobel ausgestattete Ford LTD auch im 1968er Jahrgang das Topmodell im Stall, den exotischen Thunderbird mal beiseite gelassen. Mittlerweile war der LTD zur eigenen Modellreihe befördert worden und brillierte als echter Topseller.   

Ohne B-Säulen war die Ford Limousine ab 3.205 $ lieferbar ©autorild.de

Plymouth und Chevrolet hatte Ford mit dem sich sofort prächtig verkaufenden Galaxie 500 LTD kalt erwischt – der bisherigen Spitzenausführung Galaxie 500

Mit größeren Autos wie dem Datsun 200L war eine schöne Stange Geld zu verdienen – wenn man sie denn erfolgreich zu vermarkten verstand. Datsun-Mutter Nissan verstand es und brachte mit dem 200L in Europa heimische Kunden wie Hersteller ins Grübeln.

Japanische Mode nach angejahrtem US-Geschmack ©autorild.de 

Wer in den 1970ern eine klassische Sechszylinder-Limousine in der gehobenen Mittelklasse wünschte,

US-Import: Für die Amerikaner kam die wiederauflebende Nachfrage nach Fullsize-Kombis und Limousinen so überraschend, dass sie kurzerhand den Pontiac Parisienne Wagon bezogen. Der stammte aus Kanada, und ein Kanada-Modell scheint auch dieser Pontiac-Kombi zu sein. 

Nachdem die GM Clamshell-Wagons mit im Dach und unterm Ladeboden versenkbarer „Heckklappe“ im Zuge des Downsizings der Fullsize-Modelle eingestampft wurden, gab es wieder

Mit dem revolutionären Clamshell-Tailgate war der Buick Estate Wagon nicht nur Traum jeder konservativen Vorstädterin. Als Luxuskombis in Deutschland noch Zukunftsmusik waren, zeugte ein Buick Kombi in der Einfahrt von Stil, Geschmack – und nicht zu wenig Geld. 

Der Buick Oldtimer bot als Luxuskombi enormes Prestige ©autorild.de

Als Buick 1971 letztmalig erneut größere Fullsize-Modelle bekam, war die Autowelt aus General Motors-Sicht gerade gar nicht in Ordnung:

Mit dem seinerzeit gigantischen Ford Granada Turnier gelang den Kölnern keine Überraschung – dafür hatte zuvor schon der P7 Turnier eine klare Marschroute angekündigt. Überraschend kam allein die hintere Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern und Schräglenkern.   

Die Ronal-Aluräder am Ford Granada Turnier stammen vom Granada Mk1 ©autorild.de 

Modellpflegen waren für Ford nie ein Thema, auch wenn die Kombis bisweilen schlecht dabei wegkamen: Da hatte ein neuer Vorderwagen zu langen,

Nein, einen Volvo 165 hat es ab Werk nie gegeben. Da musste der Interessent schon selbst Hand anlegen und einen Volvo Kombi der Typen 145 oder 245 mit einer 164-Front entsprechend umstricken.   

Der Radstand der Projektbasis vom Typ Volvo 145 wurde eine Handbreit verlängert ©autorild.de

Einen Sechszylinder-Kombi bekam der solvente Kunde in den frühen 70ern in Form des europäischen Ford Granada, des Triumph 2000 oder eines US Cars. Punkt. Wem das nicht passte, der

Nachdem die zweite, deutlich gewachsene Econoline-Generation sich als richtiger Weg erwiesen hatte, gingen der Kastenwagen und der die Fensterbus-Version Ford Club Wagon 1975 in die dritte Runde. Wer es im Ford Van richtig gemütlich haben wollte, orderte den Club Wagon Chateau. 

Die Stoßstangenhörner der Protection Group kosteten an jedem Ford Clubwagon Aufpreis ©autorild.de

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern entwarf Ford den 1975er Econoline mit einem echten Twobox-Layout. Ähnlich wie beim damaligen Ford Transit

Der Panhard PL 17 rollte am 29. Juni 1959 als Nachfolger des Dyna Z in den Handel. Der PL 17 war eine Weiterentwicklung seines Vorgängers, zeichnete sich aber durch eine aerodynamisch noch ausgeklügeltere Karosserie aus.

Neben der Panhard Limousine gab es auch einen Kombi und ein Cabrio ©autorild.de

Das „PL“ in der Bezeichnung der Panhard Limousine stand für „Panhard & Levassor“,

Wie schon beim W116 gab es auch beim W126 für den US-Markt einen Mercedes 300 SD Turbodiesel – die Flottenverbrauchsregelungen wie auch die Kundschaft verlangten es so: Mit 78.725 Einheiten verkaufte sich der S-Klasse Diesel drüben bestens. 

Für die Amis war die Mercedes Limousine sehr üppig ausgestattet ©autorild.de

Rein fahrdynamisch war der von 1980 bis 1985 gefertigte Mercedes 300 SD seinen amerikanischen Luxusauto-Rivalen ebenbürtig bis überlegen:

Geräumige Nutzfahrzeuge fanden schon immer ihren Markt, das war beim Mazda Bongo Brawny nicht anders. Der Mazda Transporter fand den seinen sogar weltweit, in unseren Breiten hörte er dabei auf den Namen „Mazda E“

Der Mazda Bongo Browny wurde im Juni 1983 vorgestellt ©autorild.de

1966 eingeführt, ging der Mazda Bongo den Weg des Ford FK1000 und wuchs beim Modellwechsel wie jener bei der Wandlung zum Schnauzen-Transit erst einmal kräftig. Dabei