2 Türen

VW Golf Tuning-Maßnahmen waren ab Werk wie in Eigenregie bereits in der ersten Generation der Käfer-Ablösung überaus beliebt. Dass dann manchmal ein VW Oldtimer vorgibt, zu sein, was er gar nicht ist, lässt sich nicht vermeiden – genauso wie zahllose BMW 316i M3. 

Das Schwärzen des Chromtrimms hatte beim VW Golf Tuning-Programm wohl keine Priorität ©autorild.de 

Ist doch hübsch, der vorliegende Golf 1 GTI, liebevoll veredelt dazu. Mit den obligatorischen Kotflügel-Verbreiterungen aus Kunststoff, dem größeren Frontspoiler,

Mit dem Peugeot 304 Coupé krönte die Löwenmarke ab März 1970 ihre Kompaktklasse. Eine Neuentwicklung war das 304 Coupé allerdings nicht, eher eine umfassende Modellpflege vom 1967 eingeführten 204 Coupé. 

Das Peugeot 304 Coupé entstand durch umfassende Modellpflege aus dem 204 Coupé ©autorild.de

Ein flottes Coupe als Ergänzung zu biederen Stufenhecks und praktischen Kombis konnten sich in den 60ern auch andere Hersteller wie

Wie der Ford Mustang startete auch der Plymouth Barracuda: Als Basis der 1964 lancierten Rivalen dienten die spartanischen Kompaktwagen Falcon respektive Valiant. Ein flotteres Blechkleid drauf, zahlreiche Optionen drunter – fertig war das Pony Car! 

Mit knapp fünf Metern Länge war der Barracuda nach US-Maßstäben kompakt ©autorild.de

Von seinen Valiant-Wurzeln hatte sich der Plymouth Barracuda 1967 im Zuge komplett neuer Modelle zumindest optisch endgültig gelöst. Dennoch teilte sich die zweite Generation der A-Bodies,

„In jedem Beta Coupé schlummert ein Lancia Stratos“, titelte eine niederländische Anzeige 1979. Parallelen wurde im Bereich der Fahrdynamik gezogen, nicht aber in der Motorisierung: Da sah der Beta keinen Strich gegen den Stratos.

Den Lancia Stratos HF befeuerte ein V6-Mittelmotor mit 195 PS ©autorild.de 

Denn der 1973 in den freien Handel gebrachte Lancia Stratos HF war von vornherein konzipiert,

50 Jahre Ford Escort – angesichts eines halben Jahrhunderts Erfolge in der Kompaktklasse brachten die Kölner zur Ford Brand Experience einen Escort Mk1 mit. Und jenen Startschuss ins stark umkämpfte Segment nutzten wir für einen Fahrbericht. 

Impressionen vom Ford Escort Test ©autorild.de

Zweifellos ist der Hundeknochen-Escort durch seine zahlreichen sportlichen Erfolge zu großem Ruhm gekommen, doch die Mehrzahl der Kunden fuhr in lieber in zivilisierterer Ausführung. Und wer nicht jeden Pfennig zweimal umdrehen musste,

Der AWS Shopper war ein leichter Kleinstwagen, das der einstige Borgward-Händler Walter Schätzle im Jahr 1970 auf der Hannover-Messe präsentierte. Doch die Kundschaft zeigte ihm die kalte Schulter. 

Der AWS Shopper basierte mechanisch auf dem Goggomobil T250 ©autorild.de

Nach einigen Einzelstücken in Handarbeit wurde der AWS SHopper dann zwischen 1973 und 1974 vom Automobilwerk Walter Schätzle unter freudiger Nutzung der Subventionen der Berlinförderung in Berlin-Rudow hergestellt. Die Verarbeitungsqualität galt jedoch als mäßig,

Konzipiert dafür, dem unerwartet erfolgreichen VW Käfer das Wasser abzugraben, startete im Juni 1962 der Opel Kadett A durch. Die Entscheidung zum Start einer Opel Kompaktwagen-Reihe sollte sich als goldrichtig darstellen.

Der Kadett A wurde von Juni 1962 bis August 1965 gebaut ©autorild.de

Der Kadett war völlig anders konzipiert als der marktbeherrschende VW Käfer. Die Karosserie des Opel Kadett A bot einen größeren Innenraum,

Leicht am umlaufenden sowie drei darinliegenden Zierstreifen auf der Flanke zu erkennen, startete der Plymouth Sport Fury 1966 in sein zweites Modelljahr. Doch kamen die C-Bodies nicht mehr so gut an, der Absatz war von 44.620 auf 35.945 Einheiten gesunken. 

Mit P4X Black innen und WW1 White wagte der Fury-Erstbesitzer keine Experimente ©autorild.de

„Stellen Sie ihn auf die Probe und spüren Sie den mühelosen, eifrigen Biss der fabelhaften Tiger-Kraft des Sport Fury. Fahren Sie eine Kurve und spüren Sie die gerade, ebene unübertroffene Glätte der Torsion-Aire Aufhängung des Sport Fury. Action ist das Element des Sport Fury“,

Mit dem Opel Commodore A zeigte die Marke mit dem Blitz, dass sie den Trend zu mehr Sportlichkeit nicht verschlafen hatte. Und stellte gleichzeitig klar, dass sich kraftvolle Motoren auch in größeren Wagen als dem Kadett B gut machten. 

Das Opel Coupé überzeugte von 1967 bis 1971 satte 70.333 Kunden ©autorild.de

Der Opel Commodore A war unkompliziert gestrickt: Rekord C-Karosserie mit mehr Chromtrimm und ausschließlich

Mit dem Auto Union 1000 trat Anfang 1958 der vorletzte westdeutsche Serienwagen mit Zweitaktmotor an. Der war noch salonfähig, wie allein 171.008 Limousinen und Coupés bestätigten.

Der Auto Union 1000 Universal fand in fünf Jahren 16.421 Kunden ©autorild.de

Der Auto Union 1000 als Nachfolger des DKW 3=6 war der einzige Pkw der Auto Union,

Der Ende 1968 eingeführte Ford P7b war eine überaus rasche Modellpflege des erst ein Jahr zuvor lancierten P7a. Der irritierte mit seiner Formsprache, doch mit dem Nachfolger wetzte Ford Deutschland diese Scharte an seinem Flaggschiff erfolgreich aus. 

Pollmann griff gern auf Ford Modelle für seine Umbauten zurück ©autorild.de

Seinerzeit dachte kein auch nur halbwegs seriöser Bestatter daran,

Als der Opel Rekord D im Herbst 1972 seinen Vorgänger ablöste, wurde manches fortgeführt, anderes verändert. Das galt beispielsweise für die neue Sprint-Ausführung, die im Gegensatz zum vorigen Rekord C Sprint nicht mehr mit werksfrisiertem Triebwerk aufwartete.

Die Stoßstangenhörner gehörten am Rekord D Coupé nicht zum Standard ©autorild.de 

Der Rekord D hatte weiterhin die vom Rekord C bekannte,

Seit 1964 auf der Midsize-Plattform, erfreute sich der Chevrolet El Camino auch 1971 ungebrochener Nachfrage. Kein Wunder, kombinierte das Pickup-Coupé doch ansprechendes Aussehen mit praktischer Ladefläche. 

Pkw-Optik und -Komfort verhalfen dem Chevy zu gutem Absatz ©autorild.de

Vom ’70er Jahrgang hob sich der 1971er El Camino leicht erkennbar durch

Ab Werk sah der zwischen 1970 und 1976 gebaute Skoda 110 R doch recht anders aus. Aber sportliche Nachrüstungen waren an diesem Skoda Coupé durchaus üblich.

Die Front dieses Skoda 110 R erinnert leicht an den Wartburg 353 ©autorild.de

Der für satte Traktion an den Hinterrädern sorgende Heckmotor machte die zweitürigen Skoda Modelle natürlich attraktiv für Einsätze im Motorsport, und so

Nach den Fullsize- und Midsize-Modellen kamen schließlich auch GMs Personal Luxury Coupes wie der Oldsmobile Toronado 1979 nicht um ein Downsizing herum. Innenraumgröße und Komfort litten nicht darunter – ganz im Gegenteil, wie auch obiger Claim versprach.

1979 hatte das Oldsmobile Coupé rund einen halben Meter an Länge verloren ©autorild.de

Ganz dem Geschmack der Zeit entsprechend wurden Toronado, Cadillac Eldorado und Buick Riviera für das Modelljahr 1979