2 Türen

Hätte der Ford F-100 Panel Truck 1954 wohl geahnt, dass es ihn sieben Modelljahre später nicht mehr geben würde? Da erwies sich das Bessere einmal mehr als der Tod des Guten, doch bis dahin war der verblechte Ford Lieferwagen noch erste – und einzige – Wahl.   

Diese Frontpartie zierte den den Ford F-100 allein 1954 ©autorild.de

Auch bevor sich Frontlenker-Transporter auf breiter Ebene durchsetzten, gab es Güter zu befördern, die auf offenem Pickup-Ladebett nichts verloren hatten. Weil sie dann nämlich verloren wären, sei es durch Witterung, sei es durch Langfinger. Also wohin damit?

1980 rollten der Ford F-150 und die übrigen Mitglieder der F-Series komplett neu entwickelt an. Nachdem 1978 und 1979 im Zeichen des Sechseck-Grills standen, ging es an siebten Ford Pickup-Generation an der Front ausnahmslos sehr rechtwinklig zu. 

Mit dem stets kurzen Flareside-Ladebett wurde der Ford Pickup kaum noch geordert ©autorild.de

Zum ersten Mal seit 1965 basierte die Ford Pickup-Familie auf einem völlig neuen Fahrgestell und einer völlig neuen Karosserie. Die Trucks zeichneten sich durch

1977 kam der Ford Ranchero in letzter Generation, nun nicht mehr auf Torino-, sondern auf LTD II-Basis und mal wieder seit langem mit übereinander gelagerten Scheinwerfern. Im Midsize-Segment blieb der Ranchero dennoch zuhause, doch waren seine Tage gezählt. 

1977 bis 1979 trat der Ford Ranchero in letzter Generation an ©autorild.de

Gegenüber den rundlichen Vorgängern, die 1975 und 1976 je gut 16.000 Kunden fanden, verbuchte der Ford Ranchero 1977 und 1978 je über 23.000 Käufer und im finalen Jahrgang 1979 gar 25.000. Zur Wahl standen seit 1970 dieselben drei Ausführungen,

Hexagonalgrill und Rechteck-Scheinwerfer waren für den Ford F-350 Ranger und seine kleineren Geschwister zum 1978er Jahrgang neu. Die Camper Special-Option hatte es für schwerere Ausführungen der Ford F-Serie indes schon längere Zeit gegeben. 

Den sechseckige Grill erhielt die Ford F-Serie 1978, verchromt kostete er extra ©autorild.de

Was hierzulande mangels ausreichend großer Unterbaufahrzeuge nie wirklich ein Thema war, ist am anderen Ufer deutlich verbreiteter:

Für so manchen ist der Ford F-100 der zweiten Generation, die von 1953 bis 1956 vom Band lief, der klassische US-Pickup schlechthin. 1956 war das Nutzfahrzeug erstmalig als F-100 Express mit 8,0 statt ausschließlich 6,5 Fuß langer Ladefläche verfügbar.   

1956 bekam die Ford F-Serie eine moderne Panoramascheibe ©autorild.de

1955 war für die Ford F-Series ein hartes Jahr:

VW Golf Tuning-Maßnahmen waren ab Werk wie in Eigenregie bereits in der ersten Generation der Käfer-Ablösung überaus beliebt. Dass dann manchmal ein VW Oldtimer vorgibt, zu sein, was er gar nicht ist, lässt sich nicht vermeiden – genauso wie zahllose BMW 316i M3. 

Das Schwärzen des Chromtrimms hatte beim VW Golf Tuning-Programm wohl keine Priorität ©autorild.de 

Ist doch hübsch, der vorliegende Golf 1 GTI, liebevoll veredelt dazu. Mit den obligatorischen Kotflügel-Verbreiterungen aus Kunststoff, dem größeren Frontspoiler,

Mit dem Peugeot 304 Coupé krönte die Löwenmarke ab März 1970 ihre Kompaktklasse. Eine Neuentwicklung war das 304 Coupé allerdings nicht, eher eine umfassende Modellpflege vom 1967 eingeführten 204 Coupé. 

Das Peugeot 304 Coupé entstand durch umfassende Modellpflege aus dem 204 Coupé ©autorild.de

Ein flottes Coupe als Ergänzung zu biederen Stufenhecks und praktischen Kombis konnten sich in den 60ern auch andere Hersteller wie

Wie der Ford Mustang startete auch der Plymouth Barracuda: Als Basis der 1964 lancierten Rivalen dienten die spartanischen Kompaktwagen Falcon respektive Valiant. Ein flotteres Blechkleid drauf, zahlreiche Optionen drunter – fertig war das Pony Car! 

Mit knapp fünf Metern Länge war der Barracuda nach US-Maßstäben kompakt ©autorild.de

Von seinen Valiant-Wurzeln hatte sich der Plymouth Barracuda 1967 im Zuge komplett neuer Modelle zumindest optisch endgültig gelöst. Dennoch teilte sich die zweite Generation der A-Bodies,

„In jedem Beta Coupé schlummert ein Lancia Stratos“, titelte eine niederländische Anzeige 1979. Parallelen wurde im Bereich der Fahrdynamik gezogen, nicht aber in der Motorisierung: Da sah der Beta keinen Strich gegen den Stratos.

Den Lancia Stratos HF befeuerte ein V6-Mittelmotor mit 195 PS ©autorild.de 

Denn der 1973 in den freien Handel gebrachte Lancia Stratos HF war von vornherein konzipiert,

50 Jahre Ford Escort – angesichts eines halben Jahrhunderts Erfolge in der Kompaktklasse brachten die Kölner zur Ford Brand Experience einen Escort Mk1 mit. Und jenen Startschuss ins stark umkämpfte Segment nutzten wir für einen Fahrbericht. 

Impressionen vom Ford Escort Test ©autorild.de

Zweifellos ist der Hundeknochen-Escort durch seine zahlreichen sportlichen Erfolge zu großem Ruhm gekommen, doch die Mehrzahl der Kunden fuhr in lieber in zivilisierterer Ausführung. Und wer nicht jeden Pfennig zweimal umdrehen musste,

Der AWS Shopper war ein leichter Kleinstwagen, das der einstige Borgward-Händler Walter Schätzle im Jahr 1970 auf der Hannover-Messe präsentierte. Doch die Kundschaft zeigte ihm die kalte Schulter. 

Der AWS Shopper basierte mechanisch auf dem Goggomobil T250 ©autorild.de

Nach einigen Einzelstücken in Handarbeit wurde der AWS SHopper dann zwischen 1973 und 1974 vom Automobilwerk Walter Schätzle unter freudiger Nutzung der Subventionen der Berlinförderung in Berlin-Rudow hergestellt. Die Verarbeitungsqualität galt jedoch als mäßig,

Konzipiert dafür, dem unerwartet erfolgreichen VW Käfer das Wasser abzugraben, startete im Juni 1962 der Opel Kadett A durch. Die Entscheidung zum Start einer Opel Kompaktwagen-Reihe sollte sich als goldrichtig darstellen.

Der Kadett A wurde von Juni 1962 bis August 1965 gebaut ©autorild.de

Der Kadett war völlig anders konzipiert als der marktbeherrschende VW Käfer. Die Karosserie des Opel Kadett A bot einen größeren Innenraum,

Leicht am umlaufenden sowie drei darinliegenden Zierstreifen auf der Flanke zu erkennen, startete der Plymouth Sport Fury 1966 in sein zweites Modelljahr. Doch kamen die C-Bodies nicht mehr so gut an, der Absatz war von 44.620 auf 35.945 Einheiten gesunken. 

Mit P4X Black innen und WW1 White wagte der Fury-Erstbesitzer keine Experimente ©autorild.de

„Stellen Sie ihn auf die Probe und spüren Sie den mühelosen, eifrigen Biss der fabelhaften Tiger-Kraft des Sport Fury. Fahren Sie eine Kurve und spüren Sie die gerade, ebene unübertroffene Glätte der Torsion-Aire Aufhängung des Sport Fury. Action ist das Element des Sport Fury“,

Mit dem Opel Commodore A zeigte die Marke mit dem Blitz, dass sie den Trend zu mehr Sportlichkeit nicht verschlafen hatte. Und stellte gleichzeitig klar, dass sich kraftvolle Motoren auch in größeren Wagen als dem Kadett B gut machten. 

Das Opel Coupé überzeugte von 1967 bis 1971 satte 70.333 Kunden ©autorild.de

Der Opel Commodore A war unkompliziert gestrickt: Rekord C-Karosserie mit mehr Chromtrimm und ausschließlich

Mit dem Auto Union 1000 trat Anfang 1958 der vorletzte westdeutsche Serienwagen mit Zweitaktmotor an. Der war noch salonfähig, wie allein 171.008 Limousinen und Coupés bestätigten.

Der Auto Union 1000 Universal fand in fünf Jahren 16.421 Kunden ©autorild.de

Der Auto Union 1000 als Nachfolger des DKW 3=6 war der einzige Pkw der Auto Union,