Oldtimer

Mit dem revolutionären Clamshell-Tailgate war der Buick Estate Wagon nicht nur Traum jeder konservativen Vorstädterin. Als Luxuskombis in Deutschland noch Zukunftsmusik waren, zeugte ein Buick Kombi in der Einfahrt von Stil, Geschmack – und nicht zu wenig Geld. 

Der Buick Oldtimer bot als Luxuskombi enormes Prestige ©autorild.de

Als Buick 1971 letztmalig erneut größere Fullsize-Modelle bekam, war die Autowelt aus General Motors-Sicht gerade gar nicht in Ordnung:

Mit dem seinerzeit gigantischen Ford Granada Turnier gelang den Kölnern keine Überraschung – dafür hatte zuvor schon der P7 Turnier eine klare Marschroute angekündigt. Überraschend kam allein die hintere Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern und Schräglenkern.   

Die Ronal-Aluräder am Ford Granada Turnier stammen vom Granada Mk1 ©autorild.de 

Modellpflegen waren für Ford nie ein Thema, auch wenn die Kombis bisweilen schlecht dabei wegkamen: Da hatte ein neuer Vorderwagen zu langen,

Nein, einen Volvo 165 hat es ab Werk nie gegeben. Da musste der Interessent schon selbst Hand anlegen und einen Volvo Kombi der Typen 145 oder 245 mit einer 164-Front entsprechend umstricken.   

Der Radstand der Projektbasis vom Typ Volvo 145 wurde eine Handbreit verlängert ©autorild.de

Einen Sechszylinder-Kombi bekam der solvente Kunde in den frühen 70ern in Form des europäischen Ford Granada, des Triumph 2000 oder eines US Cars. Punkt. Wem das nicht passte, der

Nachdem die zweite, deutlich gewachsene Econoline-Generation sich als richtiger Weg erwiesen hatte, gingen der Kastenwagen und der die Fensterbus-Version Ford Club Wagon 1975 in die dritte Runde. Wer es im Ford Van richtig gemütlich haben wollte, orderte den Club Wagon Chateau. 

Die Stoßstangenhörner der Protection Group kosteten an jedem Ford Clubwagon Aufpreis ©autorild.de

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern entwarf Ford den 1975er Econoline mit einem echten Twobox-Layout. Ähnlich wie beim damaligen Ford Transit

Der Panhard PL 17 rollte am 29. Juni 1959 als Nachfolger des Dyna Z in den Handel. Der PL 17 war eine Weiterentwicklung seines Vorgängers, zeichnete sich aber durch eine aerodynamisch noch ausgeklügeltere Karosserie aus.

Neben der Panhard Limousine gab es auch einen Kombi und ein Cabrio ©autorild.de

Das „PL“ in der Bezeichnung der Panhard Limousine stand für „Panhard & Levassor“,

Wie schon beim W116 gab es auch beim W126 für den US-Markt einen Mercedes 300 SD Turbodiesel – die Flottenverbrauchsregelungen wie auch die Kundschaft verlangten es so: Mit 78.725 Einheiten verkaufte sich der S-Klasse Diesel drüben bestens. 

Für die Amis war die Mercedes Limousine sehr üppig ausgestattet ©autorild.de

Rein fahrdynamisch war der von 1980 bis 1985 gefertigte Mercedes 300 SD seinen amerikanischen Luxusauto-Rivalen ebenbürtig bis überlegen:

Geräumige Nutzfahrzeuge fanden schon immer ihren Markt, das war beim Mazda Bongo Brawny nicht anders. Der Mazda Transporter fand den seinen sogar weltweit, in unseren Breiten hörte er dabei auf den Namen „Mazda E“

Der Mazda Bongo Browny wurde im Juni 1983 vorgestellt ©autorild.de

1966 eingeführt, ging der Mazda Bongo den Weg des Ford FK1000 und wuchs beim Modellwechsel wie jener bei der Wandlung zum Schnauzen-Transit erst einmal kräftig. Dabei

Der Diesel war schon in den 70ern auf breiter Linie salonfähig geworden, und auf diesen Zug sprang höchst erfolgreich der BMW 524td auf. Ging ja nicht an, dass der 5er das Kilometerfresser-Segment Audi 100 und Mercedes 124 kampflos überließe.  

Die unten rundlichere Frontschürze bekam die BMW Limousine Ende 1984 ©autorild.de

Nein, die ersten waren die Bayern beim Aufblasen von Selbstzündern nicht, da waren die Stuttgarter früher beim W116 300 SD für den US-Markt bereits einige Jahre schneller. Was man in München aber gar nicht wiederholen wollte,

Wer sich den frisch gelifteten Pontiac Catalina 1960 zulegte, hatte den Aufstieg geschafft: endlich nicht mehr Chevrolet. Oder Ford. Oder Plymouth. Und wer weiß, vielleicht folgte Catalina dem gemäß des amerikanischen Traums ja bald ein Olds? Oder ein Bonneville? 

Als Vista-Hardtop wirkte der Pontiac Catalina besonders elegant ©autorild.de

Obgleich ihren Vorgängern sehr ähnlich, trugen die 1960er Pontiacs als einzige äußere Gemeinsamkeit die Dachpartien auf – alles übrige Karosserieblech war neu, die Heckflossen weg, der Grill nicht mehr vertikal getrennt. Letzteren hatte sich

„Die Ausstattung, die der Name Ghia signalisiert, macht den Ford Taunus Ghia so wertvoll. Damit ist er unbestreitbar ein Spitzenmodell in seiner Größenklasse.“ Welch Ehre für die zugekaufte Karosserieschmiede, dem Taunus GXL-Nachfolger als Taufpate zu dienen.

Die Aluräder gehörten zur Standardausstattung vom Ford Oldtimer ©autorild.de 

Da hatte die Werbung große Worte zu bringen – neben neuen Ausstattungsbezeichnungen gab es für den Ford Taunus Anfang 1976 schließlich auch ein neues Aussehen. So kam der entsprechend Taunus TC ’76 genannte Mittelklasse-Wagen

Mit dem Volvo C303 zeigten die Schweden nach dem L3314 und dem C202 erneut ihren Sinn für kompromisslose Geländebezwinger. So gut, dass ein C303 bei der Rallye Paris-Dakar 1983 die Klasse für Lkw unter 10 Tonnen für sich entschied.

Der Volvo C303 wurde zwischen 1974 und 1984 gebaut ©autorild.de 

Als Entwicklungsgrundlage der Volvo C3-Reihe diente denn auch der jener Ahne,