Oldtimer

Im Januar 1974 debütierte mit dem VW Passat B1 Variant eine Kombiversion der neuen Mittelklasse-Baureihe. Die erfreute sich rasch enormer Beliebtheit, waren die Kunden der VW Händler doch seit den 60ern entsprechende Lastesel gewohnt.

Von seinem einstigen Glanz hat der VW Oldtimer einiges eingebüßt ©autorild.de

Ein umfangreicheres Facelift wurde dem werksintern als Typ33 bezeichneten VW Passat B1 Variant im August 1977 zuteil,

Der Chevrolet Caprice wurde 1965 im Zuge des Ford LTD-Erfolges eilig als luxuriöses Impala-Upgrade eingeführt und erst im Folgejahr als eigenständiges Modell gehandelt. Die Kunden wussten das zu schätzen und erstanden The Grand Chevrolet reihenweise.

Hermelin weiß steht dem Chevrolet Oldtimer ausgezeichnet ©autorild.de

Die neue Spitze der Chevrolet Modelle verschob den Fokus von unbändiger Sportlichkeit – die der Impala SS aber immer noch bot – hin zum Luxus, was dann in den 70ern Gang und Gäbe wurde. Mit banalen Sedans gab sich der Chevrolet Caprice 1967 gar nicht erst ab:

1979 als Nachfolger des populären Kadett C und als erster Fronttriebler aus Rüsselsheim eingeführt, erfreute sich der kompakte Opel Kadett D rasch großer Nachfrage. Um dem Rivalen Escort nichts zu schenken, war ein Kadett D Caravan im Angebot Ehrensache. 

Die Räder spendete dem Opel Kombi der neuere Kadett E ©autorild.de

Antriebsseitig machte also der Längs- einem Quermotor Platz, der bei unserem Opel Kombi-Fotomodell aus Dreizehnhundert Kubik

Im Herbst 1975 als 1976er Modell eingeführt, konkurrierte der Dodge Aspen mit nobleren Compact Cars wie dem Mercury Monarch oder dem Oldsmobile Omega. Einem schnuckeligen Kombi wie dem Aspen SE Wagon konnte aber keiner der beiden Paroli bieten.

Der Dodge Kompaktwagen misst satt 511 cm in der Länge ©autorild.de

Wem der Dodge Aspen Wagon im Basistrimm nicht zusagte, griff, da die Custom-Ausstattung den Kombi-Kunden-Vorenthalten wurde,

Hierzulande gern als Rucksack-Golf für Rentner geschmäht, war der Absatz des VW Jetta stets überschaubar. Dabei hat die VW Limousine auf Basis des Golf 1 viel zu bieten

Der VW Jetta 1 wurde als Golf 1-Derivat von 1979 bis 1984 gebaut ©autorild.de

Der VW Jetta I wurde im Juli 1979 präsentiert und rollte ab Oktober zu den Kunden. Die wie der Technikspender zwei- und viertürig erhältliche Limousine hob sich leicht erkennbar

Mit dem Wolga GAZ-24 brachten die Gorkovsky Avtomobilny Zavod 1970 ein optisch deutlich moderneres Fahrzeug als den 1956 eingeführten GAZ 21 in den Handel. Der Modellzyklus des Nachfolgers sollte sogar noch deutlich länger währen.

Der Motor vom Wolga Oldtimer kann per Hand angekurbelt werden ©autorild.de 

Mochten die GAZ-24 Wolga Prototypen bei ihrer Fertigstellung 1966 noch zeitgemäß gewirkt haben, machten sie zum verspäteten Anlauf der Großserienproduktion bereits einen betagten Eindruck. Egal, in den Staaten des Warschauer Paktes war ein jeder Privatmann überglücklich,

Der auf der IAA 1977 zusammen mit dem Monza präsentierte Opel Senator ließ zunächst auf sich warten: Obschon als die nicht mehr gefragten Oberklasse-Schiffe der KAD B-Reihe im August 1977 eingestellt wurden, feierte das neue Opel-Topmodell erst Mai 1978 Marktstart.

Der Senator war als neues Opel-Flaggschiff ab Mai 1978 erhältlich ©autorild.de

Geplant war der Opel Senator A1 ursprünglich nicht als künftiges Top-Modell im Hause Opel, sondern als Nachfolger für den Commodore B. Dazu kam es nicht,

Mit dem 1961 als Antwort auf VW T1 und Chevrolet Corvan eingeführten Econoline hatte Ford aufs richtige Pferd gesetzt. In der zweiten Serie legte der Ford Van ab Februar 1968 reichlich an Größe zu.

Statt der zweiflügligen bot Ford an der Seite auch eine Schiebetür an ©autorild.de

Der neue Ford Econoline traf mit Kappung der Falcon-Wurzeln voll ins Schwarze. Nun im Fullsize-Format und mit etlichen Teilen aus dem Ford Pickup-Programm,

Ein IMV 1600 R? Ja, neben Zastava und Yugo gab es durchaus noch weitere Fahrzeughersteller in Jugoslawien. 

Der IMV 1600 R ist die letzte Entwicklungsstufe der Zweiachs-Transporter ©autorild.de

IMV – Industrija Motornih Vozil (Industrie von Kraftfahrzeugen) – war ein im slowenischen Novo Mesto ansässiger Automobilhersteller. Im Jahr 1954 als Agroservis zur Wartung von Landmaschinen gegründet,

1975 wurde die Ford Granada- und Consul-Palette zusammengelegt; hinzu kam eine Modellpflege. Die schickte unter anderem den Granada GXL in Rente, der durch den nicht minder eleganten Granada Ghia abgelöst wurde.

Der Ford Granada Ghia ist vorn leicht an eingerahmten Kühlergrill zu erkennen ©autorild.de

Wer eine gehobene Mittelklasse-Limousine klassischer Machart wünschte, sich BMW 5er oder Mercedes W123 nicht leisten konnte, war mit dem Ford Granada bestens bedient – Hinterradantrieb, traditionelles Threebox-Design und Platz ohne Ende.

Toyota Crown ist nicht zu fassen: Der Kombi und die gehobene Mittelklasse-Limousine sollte nach bewährtem Rezept in Europa Fuß fassen. Doch immerhin ebnete das Modell den Weg für die Lexus-Einführung.

Die Toyota Crown S110-Reihe war das Topmodell der Japaner ©autorild.de

1980 rollte der Toyota Crown nach Deutschland mit dem Ziel, in der oberen Mittelklasse sowohl Platzhirschen wie